Daniele Marques

Schweizer Architekt From Wikipedia, the free encyclopedia

Daniele Marques (* 2. Dezember 1950 in Aarau) ist ein Schweizer Architekt und Universitätsprofessor.[1]

Swissporarena (seit 2026: Thermoplan Arena)

Werdegang

Daniele Marques studierte an der ETH in Zürich und diplomierte dort 1976 bei Aldo Rossi und Dolf Schnebli. Anschließend arbeitete er bis 1977 bei Carl Kramer, Hannes Ineichen und Walter H. Schaad in Luzern. Von 1980 bis 1996 arbeitete Marques mit Bruno Zurkirchen zusammen. 1988 wurde er in den BSA berufen und zwischen 1997 und 2004 arbeitete er mit Morger & Degelo zusammen. Seit 2017 arbeitet er in Partnerschaft mit Rainer Schlumpf.[2] Marques lehrte als Assistent an der ETH Zürich (1981–84), als Dozent an der Fachhochschule Zentralschweiz (1987–89), als Gastprofessor an der EPF Lausanne (1993–94), als Gastdozent an der ETH Zürich (1996–97), als Dozent an der Sommerakademie IAAS Basel (1997), als Gastprofessor an der Ecole d’Architecture Strasbourg (1998–99), als Professor an der TU Graz, als Nachfolger von Arno Lederer am Karlsruher Institut für Technologie (2006–16) und als Gastprofessor an der Bauhaus-Universität Weimar (2007). Meinrad Morger trat die Nachfolge von Daniele Marques am KIT an.

Bauwerke

Messeturm

Eine Auswahl von Marques Bauten wurden von Daniel Schwartz, Heinrich Helfenstein und Christian Kerez fotografiert.

Auszeichnungen und Preise

  • 2021: Iconic Awards - Innovative Architecture: Plateaux de Berne (Sieger)
  • 2021: Iconic Awards - Innovative Architecture: Eisstadion Davos (Sieger)
  • 2021: Iconic Awards - Innovative Architecture: Campus Dorf Hertenstein (Auswahl)
  • 2021: Iconic Awards - Innovative Architecture: Zentrum Cereneo Hertenstein (Sieger)
  • 2021: Wohnbauten des Jahres 2021 Award Premiumwohnen: Campus Dorf Hertenstein
  • 2020: Auszeichnung Gute Bauten Graubünden: Eisstadion Davos
  • 2016: Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern
  • 2012: 1. Preis – Häuser des Jahres für Drei Einfamilienhäuser, Luzern
  • 2012: AIT Award 2012 - Nomination Global Award for the very best in Interior and Architecture 2012: Kirchenzentrum Franziskus, Uetikon am See
  • 2010: Architekturpreis "Farbe•Struktur•Oberfläche 2010" 1. PreisAIT & Caparol, Neubau Kirchenzentrum, Uetikon am See
  • 2008: Besondere Nennung – Der beste Umbau für Dachausbau Genferhaus, Luzern
  • 2003: Kulturpreis der Innerschweiz
  • 1999: Anerkennung – Neues Bauen in den Alpen für Umbau Stall, Bergün
  • 1994: Hase in Silber für Schulhaus Greppen

Ehemalige Mitarbeiter

Bücher

Einzelnachweise

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