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Daouda Yacoubou

beninischer Volleyball- und Beachvolleyballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Daouda „Dao“ Yacoubou (* 12. Juli 1995 in Natitingou) ist ein beninischer Volleyball- und Beachvolleyballspieler. Er wurde dreimal burkinischer und einmal russischer Landesmeister in der Halle.

Schnelle Fakten Porträt, Hallenvolleyball ...
Daouda „Dao“ Yacoubou
Porträt
Geburtstag 12. Juli 1995
Geburtsort Natitingou, Benin
Größe 1,99 m
Hallenvolleyball
Position Außenangriff
Vereine
2006–2013
2013–2014
2014–2015
2015–2016
2016–2017
2017–2019
2019–2020
2020–2021
2021–2022
2022–2023
2023–2024
2024–2025
seit 2025
Nati VBC
Borgou VBC
Universität von Parakou
Sakaré VBC
Étoile Filante Ouagadougou (EFO)
As Postes du Faso
Al-Sadd Sports Club
Alanya Belediyespor
ŠKP Bratislava
Surabaya BIN Samator
Damac
Jaroslawitsch Jaroslawl
FHN-Xilasedici VK
Erfolge
2017 – Burkinischer Meister
2018 – Burkinischer Meister
2019 – Burkinischer Meister
2025 – Russischer Meister
Beachvolleyball
Partner seit 2024 Mensan Tohouegnon
Weltrangliste Position 180[1]
Erfolge
2025 – Fünfter Afrikameisterschaft
2025 – WM-Teilnehmer
Stand: 4. April 2026
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Karriere

Karriere Halle

Der im Département Atakora geborene Sportler lernte in seiner Schule die Sportart kennen, bei der ein Ball über ein Netz gespielt wird. Er schloss sich als Elfjährigen dem Volleyballclub in seiner Heimatstadt an, wo er in den folgenden sieben Jahren ausgebildet wurde und seine Technik verbessern konnte. Von da an wechselte er mit einer Ausnahme jährlich den Verein. Von 2013 bis 2016 war er bei Borgou VBC, der Universität von Parakou und Sakaré VBC in seinem Heimatland aktiv. Danach wechselte er nach Burkina Faso, wo er 2017 mit Étoile Filante Ouagadougou 2017 und mit As Postes du Faso in den folgenden beiden Spielzeiten burkinischer Meister wurde. In diesen beiden Saisons wurde er als wertvollster Spieler der Burkinabe League ausgezeichnet. 2019 verließ er zum ersten Mal den afrikanischen Kontinent und wechselte nach Asien zum Al-Sadd Sports Club. Nach dem Engagement in der Hauptstadt Katars unterschrieb er einen Vertrag in der Türkei bei Alanya Belediyespor sowie 2021 bei einem weiteren europäischen Club. Nach der Spielzeit bei ŠKP Bratislava kehrte er in den bevölkerungsmäßig größten Erdteil zurück. In der indonesischen Profiliga wurde er mit Surabaya BIN Samator Vierter. Mit Damac trat er 2023 in der saudiarabischen Profiliga an.[2][3]

Mit Jaroslawitsch Jaroslawl gewann der Außenangreifer 2025 seinen vierten nationalen Meistertitel, in dieser Saison in der russischen Superliga. Auch in der Stadt an der Mündung des Flusses Kotorosl in die Wolga blieb Dao nur eine Spielzeit. Seit 2025 steht er bei FHN-Xilasedici VK in Aserbeidschan auf dem Spielfeld.[4]

Karriere Beach

Yacoubou startete zum ersten Mal 2024 im Sand mit Mensan Tohouegnon beim Qualifikationswettbewerb in Martil Beach für die Olympischen Spiele. Nach dem dreizehnten Platz war dieses Ziel jedoch in unerreichbare Ferne gerückt, denn nur die Sieger konnten sich die Teilnahme in Paris sichern. Ziemlich genau ein Jahr später am selben Ort hatte das Duo aus dem westafrikanischen Staat mit dem Ausscheiden in der Runde der Acht bei der Afrikameisterschaft auch die Chance auf die Teilnahme an der im gleichen Jahr stattfindenden Weltmeisterschaft eigentlich verpasst, da nur die vier Halbfinalisten in Adelaide startberechtigt waren. Da aber aus zwei marokkanischen Finalduos nur jeweils ein Partner zu einem neuen Team gefügt worden war, konnten Tohouegnon und Dao die Reise zur WM als Lucky Loser antreten. Zuvor standen sie beim Zone 3 Men's Nation's Cup der Confédération Africaine de Volleyball (CAVB) in Abidjan zum ersten Mal in einem Endspiel.

In Australien konnten die Beniner zwar kein Spiel für sich entscheiden, gewannen aber als einziges Team, das für einen Staat in Afrika an den Start ging, einen Satz im Pool. Gegen die Portugiesen Portugal João Pedrosa / Hugo Campos sicherten sich Daouda Yacoubou / Mensan Tohouegnon nach dem knappen 19:21 im ersten Durchgang den zweiten mit 22:20.

Auszeichnungen

  • 2018: MVP Burkinabe League
  • 2019: MVP Burkinabe League[2]

Sonstiges

Der Athlet besuchte bis 2013 die Bildungsklasse Physik und Sport am College of General Education in seinem Geburtsort.[2] Im Anschluss studierte er bis einschließlich 2016 an der Universität in Parakou, der drittgrößten Stadt seines Heimatlandes und Hauptstadt des Départements Borgou.[5]

Einzelnachweise

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