Hugo Campos

portugiesischer Volleyball- und Beachvolleyballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Hugo Oliveira Campos (* 11. November 2000 in Maia) ist ein portugiesischer Beachvolleyball- und ehemaliger Volleyballspieler. Er ist portugiesischer Beachvolleyballmeister und Studentenweltmeister.

Schnelle Fakten Porträt, Hallenvolleyball ...
Hugo Oliveira Campos
Porträt
Geburtstag 11. November 2000
Geburtsort Maia, Portugal
Größe 1,95 m
Hallenvolleyball
Position Zuspiel
Vereine
2017–2018
2018–2019
Castêlo da Maia GC
SC Espinho
Erfolge
2017 – Portugiesischer Vizemeister U19
2017 – Portugiesischer Cupfinalist
Beachvolleyball
Partner seit 2017 João Pedrosa
Weltrangliste Position 22[1]
Erfolge
2022 – Portugiesischer Meister
2022 – Studentenweltmeister
2023 – Sieger FIVB Challenge Edmonton
2023 – Dritter Mittelmeer-Strandspiele
2023 – WM-Teilnehmer
2024 – Dritter Studentenweltmeisterschaft
2025 – Dritter FIVB Challenge Yucatán
2025 – Fünfter FIVB Elite16 João Pessoa
Stand: 22. September 2025
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Karriere Halle

In der Saison 2017/18 stand der Zuspieler für Castêlo da Maia GC am Netz. In der portugiesischen U19-Liga wurde der Verein Vizemeister, bei den Erwachsenen stand er mit dem in Maia geborenen Sportler im Cupfinale und wurde Vierter in der Meisterschaft. Im folgenden Spieljahr belegte Campos mit seinem neuen Club SC Espinho ebenfalls den vierten Rang in der höchsten Spielklasse des Landes. Anschließend konzentrierte er sich auf seine Karriere im Sand.

Karriere Beach

Seit 2017 starten Campos und João Pedrosa bei Beachvolleyballevents. Die beiden traten bei mehreren kontinentalen Jugend- und Juniorenwettbewerben an, bestes Resultat war der Einzug ins Achtelfinale bei den U22-EM 2021 in Baden. In der gleichen Saison gelangen ihnen zwei Endspielteilnahmen bei Ein-Stern-Turnieren wie auch ein Spieljahr später bei einem Event im gleichwertigen neuen Future-Format. Ebenso 2022 wurden sie portugiesische Meister im Beachvolleyball[2] und gewannen die Studentenweltmeisterschaft im brasilianischen Maceió.[3] 2023 erreichten sie am 23. Juli ihren bis zu diesem Zeitpunkt größten Erfolg bei FIVB-Wettkämpfen, als sie im Challenge-Finale von Edmonton die Norweger Hendrik Mol und Mathias Berntsen in zwei Sätzen besiegten. Bei den Mittelmeer-Strandspielen in Iraklio gewannen sie Bronze, während sie bei der WM in der Lucky Loser Runde ausschieden. Nach geteilten neunten Rängen bei den Challengers in Goa und Chiang Mai war für sie beim gleichartigen Event in Nuvali erst das Viertelfinale die Endstation. In der folgenden Saison erreichten sie in Stare Jablonki die Runde der besten Sechzehn, während sie bei der Europameisterschaft sieglos ausschieden. Besser lief es bei der Studentenweltmeisterschaft der Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU) mit dem dritten Platz. In João Pessoa gehörten sie zum ersten Mal bei einem Elite16 zu den Top Zwölf. 2025 konnten sie diese Platzierung bei der gleichwertigen Veranstaltung in Saquarema bestätigen, während sie in Yucatán ihren zweiten Podestrang bei einem Challenge erkämpften, diesmal jedoch nur auf der untersten Stufe. Bei der EM verbesserten sie sich gegenüber dem Vorjahr auf den dritten Platz im Pool. Ihr bestes jemals erreichtes Resultat bei einem Elite16 bis zu diesem Zeitpunkt gelang ihnen am 20. September wieder in João Pessoa. Nach erfolgreicher Qualifikation wurden sie Gruppenerste, nachdem sie unter anderem die Olympiasieger, Weltmeister und fünffachen Europameister Anders Mol und Christian Sørum bezwungen hatten. In der Runde der Zwölf verloren sie zwar, zogen als Lucky Loser aber trotzdem ins Viertelfinale ein und sicherten sich so den geteilten fünften Rang.

Einzelnachweise

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