Das Glück hat acht Arme (Film)

Film von Olivia Newman (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Glück hat acht Arme (Originaltitel Remarkably Bright Creatures) ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2026 mit Sally Field, Lewis Pullman und Colm Meaney. Regie führte Olivia Newman, die gemeinsam mit John Whittington das Drehbuch basierend auf dem 2022 veröffentlichten gleichnamigen Roman von Shelby Van Pelt schrieb.[3][4]

TitelDas Glück hat acht Arme
OriginaltitelRemarkably Bright Creatures
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Das Glück hat acht Arme
Originaltitel Remarkably Bright Creatures
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 111[1] Minuten
Altersempfehlung ab 12 (DE)
ab 10 (AT)[2]
Produktions­unternehmen
Stab
Regie Olivia Newman
Drehbuch
  • Olivia Newman
  • John Whittington
Produktion
Musik Dickon Hinchliffe
Kamera Ashley Connor
Schnitt Tamara Meem
Besetzung
Synchronisation
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Handlung

Die 70-jährige Witwe Tova Sullivan arbeitet in der Nacht als Reinigungskraft in einem Aquarium in Sowell Bay. Ihr Mann Will ist vor zwei Jahren verstorben, ihr Sohn Erik verschwand beim Segeln vor 30 Jahren spurlos. Tova freundet sich mit der Pazifischen Riesenkrake namens Marcellus an. Cameron Cassmore ist Gitarrist der Band Moth Sausage, auf der Suche nach dem Bauunternehmer Simon Brinks hat er eine Autopanne in Sowell Bay. Weil er sich die Reparatur nicht leisten kann, nimmt er die Stelle als Aushilfe von Tova an, die sich bei einem Sturz den Knöchel verstaucht hat und ihn nun einarbeitet.

Tova plant, mit Hilfe der Maklerin Jessica Snell ihr Haus zu verkaufen und einen Platz in der Einrichtung von Charter Village anzunehmen. Cameron wohnt in jenem Kleinbus, in dem seine Mutter an einer Überdosis gestorben war. Seine Bandkollegen planen, wegen eigenen Nachwuchses für längere Zeit mit der Band zu pausieren, während Cameron versucht, 18 Jahre Unterhaltszahlungen von Brinks einzutreiben, von dem er annimmt, dass er sein Vater ist, um die Produktion eines Albums zu finanzieren. Weil das Fahrzeug von Cameron defekt ist, machen sich er und Tova gemeinsam mit ihrem Auto auf den Weg zu Brinks, werden jedoch nicht fündig.

Während der Betreiber des Lebensmittelgeschäfts, Ethan, sich mit Tova verabredet, freundet sich Cameron mit Avery an, die ein Geschäft für Stand-up-Paddling hat. Weil sich seine Band aufgelöst hat, meldet sich Cameron für eine Open-Mic-Night an, wo er, von Tova ermuntert, ein Lied von Radiohead zum Besten gibt. Nach dem Auftritt erzählt Tova Cameron, dass sie sich noch immer Vorwürfe macht, weil sie sich kurz vor seinem Verschwinden mit Erik gestritten hatte. Während Tova überzeugt war, dass Erik einen Unfall hatte, vermuteten einige, dass er Suizid begangen hatte. Tova begegnet zufällig einem damaligen Freund von Erik, der ihr davon erzählt, dass sich Erik mit einem Mädchen namens Daphne oder Cassie treffen wollte. In Eriks Jahrbuch findet Tova den Namen Daphne Cassmore.

Bei einem Treffen zwischen Brinks und Cameron erzählt Simon, dass er nicht dessen Vater ist. Daphne war seine beste Freundin. Simon war nie an Frauen interessiert, sein Vater hätte dafür kein Verständnis gehabt. Als Tova Marcellus in die Freiheit entlässt, findet sie bei ihm den Ring von Cameron, in den die Buchstaben EELS eingraviert sind. Tovas Sohn hieß mit vollem Namen Erik Ernst Lindgren Sullivan. Cameron fragt sich, ob Marcellus ihnen damit sagen wollte, dass Tova seine Großmutter ist. In Tovas Haus findet Cameron ein Kistchen mit Eriks Sachen, darunter befindet sich auch ein Foto von Camerons Mutter. Tova wird schließlich Dozentin im Aquarium.

Synchronisation

Die deutsche Synchronisation übernahm die FFS Film- & Fernseh-Synchron. Das Dialogbuch schrieb Patrick Winczewski, die Dialogregie führte Sarah Riedel.[5]

Weitere Informationen Rolle, Darsteller ...
RolleDarstellerSynchronsprecher[5]
Cameron CassmoreLewis PullmanTim Schwarzmaier
Tova SullivanSally FieldCornelia Meinhardt
Adam WrightDan PaynePatrick Winczewski
AndieLaura HarrisSarah Riedel
AverySofia Black-D’EliaKatharina Schwarzmaier
Barb VanderhoofBeth GrantPetra Barthel
Ethan MackColm MeaneySven Brieger
Ex-CopDuncan FraserMarko Bräutigam
Janice KimJoan ChenDorette Hugo
Jessica SnellMapuana MakiaJohanna von Gutzeit
Mary Ann MinettiKathy BakerMarianne Groß
Simon BrinksChris William MartinKlaus-Peter Grap
TerryDonald SalesNico Sablik
MarcellusAlfred Molina (Stimme)Lutz Riedel
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Produktion und Hintergrund

Der Film wurde von Bryan Unkeless und Peter Craig für Night Owl sowie von David Levine für Anonymous Content produziert.[4][6] Executive Producer waren Alyssa Rodrigues, Tony Lipp, Erika Hampson, Alisa Tager, Olivia Newman und Shelby Van Pelt.[4]

Die Dreharbeiten fanden in der ersten Jahreshälfte 2025 in Vancouver in Kanada statt.[6] Die Außenaufnahmen des Sowell Bay Aquarium wurden am Deep Cove Yacht Club in North Vancouver gedreht, die Innenaufnahmen des Aquariums entstanden im Vancouver Aquarium in Stanley Park.[7] Ursprünglich wollte Regisseurin Olivia Newman einen echten Oktopus einsetzen, für die benötigten Bewegungsabläufe wurde eine computergenerierte Version verwendet. Dafür wurde die Pazifische Riesenkrake Agnetha im Vancouver Aquarium aufgenommen.[8]

Die Kamera führte Ashley Connor, die Musik schrieb Dickon Hinchliffe, die Montage verantwortete Tamara Meem und das Casting Lindsay Graham Ahanonu und Mary Vernieu. Das Production-Design gestaltete Jennifer Morden und das Kostümbild Carla Hetland.[1] In der englischsprachigen Originalfassung lieh Alfred Molina dem Octopus Marcellus die Stimme.[4]

In den USA erhielt der Film ein PG-13-Rating.[9] Die Romanvorlage befand sich auf der New-York-Times-Bestsellerliste 2023.[4] Regisseurin Olivia Newman gab ihr Spielfilmdebüt 2022 mit der Literaturverfilmung Der Gesang der Flusskrebse mit Daisy Edgar-Jones.[10][11]

Auf Netflix erschien der Film am 8. Mai 2026.[3]

Rezeption

Am 9. Mai 2026 waren 22 der 29 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv.[9] Bei Metacritic erhielt der Film am 9. Mai 2026 einen Metascore von 56 von 100 möglichen Punkten, der auf 17 Rezensionen basierte.[12]

Janick Nolting kritisierte den Film auf digitalfernsehen.de als blanken Kitsch, der mit ärgerlich repetitiven und schlichten Mitteln arbeite.[13]

derwatchdog.de vergab drei von fünf Sternen. Der Film funktioniere immer dann am besten, wenn wir die Welt durch die drei Herzen von Marcellus sehen. Während die menschlichen Probleme oft nach dem üblichen Schema F abliefen und sich in ihrer Vorhersehbarkeit verlieren würden, sei der Oktopus der eigentliche Anker der Geschichte.[14]

Oliver Armknecht bewertete die Produktion auf film-rezensionen.de mit sechs von zehn Sternen. Der titelgebende Oktopus sei irgendwie überflüssig, die Geschichte selbst konstruiert und kitschig. Aber irgendwie sei es doch schön, diesen beiden verlorenen Menschen dabei zuzusehen, wie sie einander finden.[15]

Irene Brickner kritisierte auf DerStandard.de die banale Handlung, die Romanverfilmung sei auch durch die gute schauspielerische Leistung von Sally Field nicht zu retten.[16]

Einzelnachweise

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