David F. Gibson

US-amerikanischer Jazzmusiker (Schlagzeug) From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben und Wirken

Gibson erwarb den Bachelor of Music an der Temple University. Später studierte er im Jazz-Masterstudiengang der Rutgers University.[2]

Gibson arbeitete zunächst als lokaler Musiker, bevor er 1985 mit dem Odean Pope Saxophone Choir Aufmerksamkeit erzielte.[1] In den 1990er Jahren mit dem Count Basie Orchestra (der Ghost Band unter der Leitung von Frank Foster). Außerdem trat er mit verschiedenen Künstlern und Ensembles auf, darunter Joe Williams, Clark Terry, dem Sun Ra Arkestra, dem Duke Ellington Orchestra und Woody Herman and His Orchestra. Außerdem ist er auf Aufnahmen von Diane Schuur (Music is My Life) und Harry „Sweets“ Edison (Live at the Iridium) zu hören.[3] Im Bereich des Jazz listet Tom Lord ihn zwischen 2011 und 2021 bei vier Aufnahmesessions, zuletzt mit Claire Daly/George Garzone (VuVu for Frances).[4] Die Radam Schwartz Organ Big Band stellte ihn auf ihrem gleichnamigen Album von 2020 heraus (dessen Ko-Produzent er auch war).[1]

Gibsons Interesse an Fernsehmedien führte zu zahlreichen Kooperationen mit Produzenten lokaler Philadelphia-Programme, darunter City Lights, Perspective und Sesamstraße. Mehr als 100 Musiktitel hat er für die religiöse Kabelsendung Time of Deliverance aufgenommen. Später produzierte er seine eigene monatliche Kabelfernsehsendung Drummin’ with Dave.[2]

Gibson war außerordentlicher Professor an der New School for Jazz and Contemporary Music. Als Pädagoge unterrichtete Gibson weltweit auf Workshops. 1994 gründete er die gemeinnützige Organisation Collective Arts Services Inc., um die schwindenden Musikprogramme im öffentlichen Schulsystem zu ersetzen und Stipendien für darstellende Künstler zu sichern.[5]

Der Musikkritiker Jerry Carrier (Philadelphia Daily News) schrieb über ihn: „Gibson ist vielleicht der ultimative Bandschlagzeuger.“[3]

Einzelnachweise

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