Deutsch-Französischer Freundschaftspreis

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Der Deutsch-Französische Freundschaftspreis wird seit 2008 verliehen. Mit ihm werden deutsche oder französische Bürger aus allen Bereichen der Gesellschaft ausgezeichnet, die sich für die deutsch-französische Freundschaft einsetzen und damit die Beziehungen zwischen beiden Ländern weiter verbessern.[1]

Auswahl und Verleihung

Die Preisträger werden aus den Vorschlägen der Deutschen Botschaft Paris und der Generalkonsulate in Bordeaux, Lyon, Marseille und Straßburg ausgewählt. Der Preis wird durch den Botschafter (oder den jeweiligen Generalkonsul) während einer Feierstunde übergeben. Der Preis besteht aus einer vom Deutschen Botschafter unterschriebenen Urkunde sowie einer eigens dafür entworfenen Anstecknadel in Form eines Lorbeerblattes mit den deutsch-französischen Farben. Seit 2008 sind weit über 200 Personen mit diesem Preis ausgezeichnet worden.[2]

Preisträger (Auswahl)

  • 2026: Felix und Till Neumann als Musiker der Band Zweierpasch und grenzüberschreitende Kulturakteure[3]
  • 2025: Catherine Krauss, Stadträtin und Beauftragte für europäische Angelegenheiten der Stadt Saint-Malo; Nathalie De Touchet, Deutsch-Französischer Wirtschaftsverein (CEFA); Alain Winter, Polizeikommissar und Koordinator des Deutsch-Französischen Zentrums für Polizei- und Zollzusammenarbeit (CCPD) in Kehl; Fanny Dufétel-Viste, Beauftragte für bilaterale Beziehungen zu europäischen Ländern im Ministerium für Hochschulwesen und Forschung; Aline Wegener, Deutschlehrerin; Guillaume Guichard, ehemaliger Beauftragter des Präsidenten der ADOSM Entraide Marine; Vincent Sobczyk, Kommissar der Nationalpolizei, sowie Lénaïg Le Bail, Polizeikommissarin[4]
  • 2023: Yves Gounin, Staatsrat und Beauftragter für internationale Beziehungen, Werner Krois, Deutschlehrer, Marjorie Berthomier, Generalsekretärin der Deutsch-Französischen Hochschule, Christophe Duhamelle, Studiendirektor an der EHESS und ehemaliger Direktor des CIERA sowie Romain Taillefait, Direktor des Maison du Souvenir in Maillé[5]
  • 2022: Hélène Bouzick, Patrick Barthel, Corine Defrance, Corinna Dylla-Krebs, Joël Fourny, Fernand Gontier, Véronique Herbulot, Magali Rainaud und Marie-Annick Wieder[6]
  • 2021: Bernard Frahi (ehemaliger Polizeikommissar, stellvertretender Direktor für Internationale, Grenz- und Sicherheitsangelegenheiten bei der DCPAF), Olivier Steffen (Referat für Internationale Zusammenarbeit, Ministerium für Hochschulbildung und Forschung), Sybille Engelke (Direktorin der Internationalen Deutschen Schule Paris), Fabienne Chaudonneret (Partnerschaftskomitee Isle-Adam mit Marbach am Neckar), Catherine Faure (Leiterin des deutsch-französischen Seminars an der IGPDE), Nathalie Fudala (Deutschlehrerin), Danielle de Backer (ehemalige Akademieinspektorin und Präsidentin des Deutsch-Französischen Kulturzentrums in Nantes) und Bruno Le Boursicaud (ehemaliger Commandant divisionnaire, zentrale Zielfahndung der Nationalpolizei)[7]
  • 2020: Patrice Harster, Geschäftsführer des EVTZ Eurodistrikt PAMINA,
  • 2019: Jochen Hellmann, Deutsch-Französische Hochschule (DFH),
  • 2018: Corinna Niemeyer, Chefdirigentin des Universitätsorchesters Straßburg,[8] sowie Martine Lebas (Verein Amic’Allemand in Châlons-en-Champagne) und Annick Ludmann in Entzheim
  • 2017: Lyliane Isendick-Malterre, langjährige Organisatorin der Städtepartnerschaft RoyanBalingen und Angelika Galata vom Verein „Die Freunde von Dinard“, sowie Jaques Michel Präsident von Eurochorus[9]
  • 2016: Karsten Kurowski, Journalist[10]
  • 2015: Marita Hebisch-Niemsch, Deutsch-Französische Gesellschaft Berlin[11]
  • 2014: Stéphane Pesnel, Germanist an der Sorbonne[12]
  • 2013: Jürgen Genuit, Leiter der Theatergruppe Theatr'action
  • 2011: Hubert Lehmuller, Bereichsleiter des Volksbunds in Nordwest-Frankreich und Jehan Sauval, Mitglied der ANEG (Freundeskreis französischer Kriegskinder)

Einzelnachweise

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