Deutscher Dirigentenpreis
internationaler Dirigierwettbewerb
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Geschichte
Der German Conducting Award ist ein vom Deutschen Musikrat (Bonn) ins Leben gerufener Wettbewerb, der mit der Kölner Philharmonie, der Oper Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR Sinfonieorchester ausgetragen wird. Als Kulturpartner wird der Wettbewerb medial von der Kulturwelle WDR 3 des Westdeutschen Rundfunks begleitet. Zunächst wurde dieser Preis erstmals 1995 als Preis des Dirigentenforums an herausragende Stipendiaten des Förderprogramms verliehen und 2006 in Deutscher Dirigentenpreis umbenannt. 2017 wurde der Preis erstmals international ausgetragen und firmiert seit 2023 unter dem Namen German Conducting Award.[1] Er wird derzeit im zweijährigen Turnus veranstaltet. Als Alleinstellungsmerkmal kann die Berücksichtigung der Gattungen Oper und Konzert im Repertoire bezeichnet werden. Der Wettbewerb ist ab der zweiten Wertungsrunde für Publikum geöffnet.
Preisgelder
Dotiert ist der Preis mit insgesamt 33.000 Euro und ist damit einer der höchstdotierten Dirigierwettbewerbe in Europa.
- 1. Preis: 15.000 Euro (gestiftet von der Stadt Köln u. a.)
- 2. Preis: 10.000 Euro
- 3. Preis: 5.000 Euro (gestiftet von der Ursula Lübbe Stiftung u. a.)
- Kurt Masur Publikumspreis: 3.000 Euro (gestiftet vom Internationalen Kurt Masur-Institut)
Die Gewinner erhalten Konzertengagements und Assistenzen an Opernhäusern und deutschen Partnerorchestern.
Jury
Die Besetzung der Jury wechselt. Im Jahr der Erstverleihung des German Conducting Award waren die Mitglieder der Jury Peter Gülke (Ehrenvorsitzender), Lothar Zagrosek (Vorsitzender), Lioba Braun, Siegwald Bütow (Manager und Produzent des WDR Sinfonieorchesters), Louwrens Langevoort, Birgit Meyer, und Stephan Mösch.
Preisträger
Preisträger des Preises des Dirigentenforums (1995–2004)
- 1995: Marc Piollet
- 1999: Gabriel Feltz
- 2001: Christian Voß
- 2002: Matthias Foremny
- 2004: Markus Poschner
Preisträger des Deutschen Dirigentenpreises (2006–2021)
- 2006: Mihkel Kütson
- 2009: Simon Gaudenz
- 2011: Francesco Angelico
- 2013: Kristiina Poska
- 2015: Leo McFall
- 2017:
- Hossein Pishkar (1. Preisträger)
- Dominic Beikirch (2. Preisträger)
- Anna Rakitina (3. Preisträger)
- Vladimir Yaskorski (Sonderpreisträger)
- 2019:
- Julio García Vico[2] (1. Preisträger)
- Gábor Hontvári (2. Preisträger)
- Chloé van Soeterstède (3. Preisträgerin)
- 2021:[3]
- Martijn Dendievel (Belgien) (1. Preisträger)
- Aivis Greters (Lettland) (2. Preisträger)
- Hangyul Chung (Südkorea) (3. Preisträger und Publikumspreis)
Preisträger des German Conducting Award (seit 2023)
- 2023:[4]
- Dayner Tafur-Díaz (Peru) (1. Preisträger und Publikumspreis)
- Nathanaël Iselin (Frankreich) (2. Preisträger)
- Claudio Novati (Italien) (3. Preisträger)
- 2025:[5]
- Henri Christofer Aavik (Estland) (1. Preisträger und Publikumspreis)
- Luis Toro Araya (Chile) (2. Preisträger)
- Friedrich Praetorius (Deutschland) (3. Preisträger)
