Deutscher Filmpreis 1974
24. Verleihung des Deutschen Filmpreises am 22. Juni 1974 in der Kongresshalle Berlin
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Die 24. Verleihung des Deutschen Filmpreises fand am 22. Juni 1974 in der Kongresshalle Berlin statt.
Preise
Nach 14 Jahren wurde erstmals wieder der höchste bundesdeutsche Filmpreis, die „Goldene Schale“, vergeben: an Maximilian Schells Der Fußgänger.[1] In den folgenden Kategorien wurden Preise verliehen.[2]
Bester programmfüllender Spielfilm (Herstellung)
Der Fußgänger (Wanderpreis Goldene Schale) – Produktion: Franz Seitz, Alfa Film, MFG-Film
Bester programmfüllender Spielfilm (Gestaltung)
Der Lord von Barmbeck (Filmband in Silber) – Produktion: Ottokar Runze
Bester programmfüllender Film ohne Spielhandlung
Der lange Jammer (Filmband in Silber) – Produktion: Basis-Film, News & Documentary Film
Darstellerische Leistungen
- Hauptdarstellerin: Brigitte Mira (Filmband in Gold) – Angst essen Seele auf
- Hauptdarsteller: Gustav Rudolf Sellner (Filmband in Gold) – Der Fußgänger
- Männlicher Nebendarsteller: Walter Kohut (Filmband in Gold) – Supermarkt
Bester Kurzfilm
Violin Concerto (Filmband in Gold) – Produktion: Continental Film (Regie: Hugo Niebeling)
Beste Regie
Roland Klick (Filmband in Gold) – Supermarkt
Beste Nachwuchsregie
Wolfgang Petersen (Filmband in Gold) – Einer von uns beiden
Beste Kameraführung
Charly Steinberger (Filmband in Gold) – Gott schützt die Liebenden / Einer von uns beiden
Beste Filmmusik
Hans-Martin Majewski (Filmband in Gold) – Der Lord von Barmbeck
Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film
Ewald Balser, Friedl Behn-Grund, Dieter Borsche, Paul Dahlke, Werner Eisbrenner, Lotte Eisner, Camilla Horn, Gustav Knuth, Wilhelm Thiele (Filmbänder in Gold)