Devanne Sours
US-amerikanische Volleyball- und Beachvolleyballspielerin
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Devanne Sours (* 27. Juni 1995 in Lubbock, Texas) ist eine US-amerikanische Beachvolleyball- und ehemalige Volleyballspielerin.
| Devanne Sours | |
|---|---|
| Porträt | |
| Geburtstag | 27. Juni 1995 |
| Geburtsort | Lubbock, Texas, USA |
| Größe | 1,87 m |
| Hallenvolleyball | |
| Position | Außenangriff |
| Vereine | |
| 2013–2017 2017–2019 |
New Mexico Lobos Szent-Benedek Balatonfüred |
| Erfolge | |
| 2014 – Vizemeisterin Mountain West Conference 2017 – Meisterin zweite ungarische Liga | |
| Beachvolleyball | |
| Partnerin | 2022–2023 Verschiedene 2024–2025 Carly Kan |
| Weltrangliste | Position 96 mit Carly Can[1] |
| Erfolge | |
| 2024 – Siegerin AVP Waupaca Contender Series 2024 – Dritte AVP Virginia Beach Contender Series 2024 – Siegerin NORCECA Continental Tour Bonaire 2024 – Siegerin NORCECA Continental Tour San Salvador 2025 – Zweite AVP Denver Contender Series 2025 – Neunte FIVB Challenge Nuval 2025 – Neunte FIVB Elite16 Itapema | |
| Stand: 11. Dezember 2025 | |
Karriere
An der High School in Tatum war die in der elfgrößten Stadt ihres Bundesstaates geborene Sportlerin in drei Sportarten aktiv und wurde während ihrer Schulzeit sechsmalige Letterwinnerin sowohl im Basket- als auch im Volleyball und in der Leichtathletik. Sie wurde viermal mit ihrer Mannschaft als 1A-Volleyballspielerin des Jahres Landesmeisterin im Volleyball und dreimal Al-State-Spielerin im Basketball. Mit diesem Team erreichte sie zweimal das Landesfinale. Seit der achten Klasse nahm sie jedes Mal an den Staatsmeisterschaften in der Leichtathletik teil und wurde 2011 Vizemeisterin im Hochsprung sowie 2012 und 2013 im Speerwurf. Außerdem gewann sie 2012 sowohl mit ihrer 800-Meter- als auch mit ihrer Medley-Staffel den Titel. Als Volleyballerin wurde sie im selben Jahr als MaxPreps Small Schools Volleyball All-American ausgezeichnet.[2]
Karriere Halle
Nach ihrer Einschreibung an der University of New Mexico wurde die Außenangreiferin beim Universitätsteam als Freshman in 27 Partien eingesetzt, davon achtmal in der Startaufstellung. Als Sophomore war die Anzahl an Spielen mit 29 leicht erhöht, jedoch wurde Sours nur noch viermal zu Spielbeginn benötigt. Dies änderte sich 2015 entscheidend. Als Junior kamen 30 Starts in 31 Begegnungen hinzu. Die Studentin stand darüber hinaus in allen 116 Sätzen der gesamten Saison auf dem Spielfeld. Sie führte das Team in der Anzahl von erfolgreichen Angriffsversuchen an. Ähnlich erfolgreich verlief das letzte Jahr an der Hochschule. Als Senior spielte Sours in allen Sätzen bis auf einen. Ebenfalls bis auf einmal stand sie in den 32 Partien der Spielzeit zu Beginn auf dem Feld und konnte die zweitmeisten Angriffsschläge für die Lobos anbringen. Für diese Leistung wurde sie ins UT Arlington Invitational All-Tournament team gewählt.[2]
2017 unterschrieb sie einen Vertrag beim ungarischen Zweitligaclub Szent Benedek RA, mit dem sie 2018 als Meisterin der Liga in die Beletage des ungarischen Volleyballs aufstieg. Im ersten Jahr in der neuen Spielklasse belegte der Verein den zehnten Platz und stand im Viertelfinale des Landespokals. Danach beendete Devanne Sours ihre Hallenkarriere.[3]
Karriere Beach
Parallel zu den Aktivitäten im Hallenvolleyball begann die in Lubbock geborene Athletin 2015 mit dem Beachvolleyball. Sie war allerdings im Hochschulsport mit nur vier Siegen in vierzehn Begegnungen wenig erfolgreich, sodass dies ihre einzige Spielzeit im Sand für die Lobos blieb.[4]
2022 und 2023 bestritt Sours ihre ersten Association of Volleyball Professionals (AVP)-Turniere mit verschiedenen Partnerinnen und mäßigem Erfolg. Deutlich besser lief es eine Saison später an der Seite von Carly Kan, mit der sie zu Universitätszeiten schon einige Partien gespielt hatte. Die beiden erkämpften den Poolsieg in Denver und standen in Waupaca als Erste und Virginia Beach als Dritte auf dem Podest. Im selben Jahr nahmen sie auch zum ersten Mal gemeinsam an Veranstaltungen der Fédération Internationale de Volleyball (FIVB) und wurden Neunte beim Futures in Halifax sowie nach zwei überstandenen Qualifikationsrunden Neunzehnte beim Challenge in Nuvali. Bei der North, Central America and Caribbean Volleyball Confederation (NORCECA) Continental Tour siegten sie auf Bonaire. Anschließend gewann Source mit Jade Race in San Salvador einen weiteren Wettbewerb dieser Beachserie.
Wieder mit Carly Kan am Start, gelang den beiden Sportlerinnen aus den Vereinigten Staaten eine weitere Finalteilnahme bei der AVP Tour 2025 in Denver sowie ein geteilter fünfter Platz in Waupaca. Nicht so gut lief es zunächst bei der Weltserie, wo die Nordamerikanerinnen viermal in Folge bei Challenge-Veranstaltungen in der Vorausscheidung scheiterten und auch bei der einzigen Futures-Teilnahme nicht über den fünften Rang hinauskamen. Einziger Lichtblick war das Elite16 in Kapstadt, wo nach erfolgreicher Qualifikation auch im Pool das Weiterkommen durch den Sieg über die Brasilianerinnen Hegeile Almeida / Vitória Rodrigues gesichert war und so der geteilte dreizehnte Platz auf dem Abschlusstableau stand. Ihr bis zu diesem Zeitpunkt wertvollstes Resultat bei der internationalen Beachserie erreichte Sours jedoch beim letzten Turnier des Jahres an der Seite einer anderen Athletin. Mit Abby van Winkle überstand sie beim gleichwertigen Event in Itapema nicht nur die Vorausscheidung und die Gruppenphase. In der ersten Hauptrunde wurden die Kanadierinnen Marie-Alex Bélanger / Lea Monkhouse nach hartem Kampf mit 21:19, 30:32 und 15:10 bezwungen, sodass nach der Niederlage gegen die Halbfinalistinnen Thainara Feitosa / Talita Simonetti ein geteilter neunter Platz zu Buche stand. Die gleiche Platzierung hatten Sours und Madison Shields vor der Veranstaltung in Südafrika beim Challenge in Nuvali erzielt.
Auszeichnungen
- 2012: MaxPreps Small Schools Volleyball All-American
- 2016: UT Arlington Invitational All-Tournament team[2]
Privates
Auf der Homepage der Lobos werden mit Barry und Charity Lee sowie Drew und Jennifer Sours zwei Elternpaare der Athletin angegeben. Colter, Jaxan und Sayler sind die Geschwister von Devanne Sours. Bei ihrem High-School-Abschluss gehörte sie zu den drei Klassenbesten. An der Hochschule in New Mexico studierte sie Sprachtherapie.[2][4] Ihren Master erreichte sie während ihrer Profikarriere in Ungarn.[5]
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox