Carly Kan

US-amerikanische Beachvolleyball- und Volleyballspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Carly Kan (* 16. Januar 1995 in Honolulu, Hawaii) ist eine US-amerikanische Beachvolleyball- und ehemalige Volleyballspielerin.

Schnelle Fakten Porträt, Hallenvolleyball ...
Carly Kan
Libera bei Schwarz-Weiß Erfurt
Porträt
Geburtstag 16. Januar 1995
Geburtsort Honolulu, Hawaii, USA
Größe 1,78 m
Hallenvolleyball
Position Außenangreiferin, Libera
Vereine
2013–2016
2018–2019
Missouri Tigers
Schwarz-Weiß Erfurt
Erfolge
2014 – Meisterin Southeastern Conference
Beachvolleyball
Partnerin 2017 Ari Homayun
2018 Laurel Weaver
2019, 2021 Verschiedene
2022 Kaitlyn Malaney
2023 Lexy Denaburg
2024–2025 Devanne Sours
sei 2026 Natalie Myszkowski
Weltrangliste Position 97 mit Carly Sours[1]
Erfolge
2017 – Dritte NCAA-Meisterschaft
2018 – Dritte NCAA-Meisterschaft
2022 – Siegerin NORCECA Continental Tour La Paz
2022 – Siegerin AVP-Meisterschaft in Tavares
2023 – Dritte AVP Virginia Beach Open
2023 – Dritte AVP Hermosa Beach Open
2023 – Siegerin FIVB Futures Seoul
2024 – Siegerin FIVB Futures Sweti Wlas
2024 – Siegerin AVP Waupaca Contender Series
2024 – Dritte AVP Virginia Beach Contender Series
2024 – Siegerin NORCECA Continental Tour Bonaire
2025 – Zweite AVP Denver Contender Series
2026 – Vierte FIVB Challenge Bhubaneswar
Stand: 8. März 2026
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Karriere

Karriere Halle

Als Sechsjährige begann die in der Hauptstadt ihres Bundesstaates geborene Sportlerin mit dem Volleyball. Die Punahou High School führte sie 2010 zur Vizemeisterschaft sowie 2011 und 2012 zum Landesmeistertitel. In ihrem letzten Schuljahr wurde sie zur wertvollsten Spielerin (MVP) des Wettbewerbs und zur Gatorade Spielerin des Jahres gewählt. Im gleichen Jahr schrieb sie sich an der University of Missouri ein. Gleich in ihrem ersten Studienjahr gewann sie mit den Tigers die Southeastern Conference (SEC) und wurde als Freshman der Spielzeit und als American Volleyball Coaches Association (AVCA) All-American ausgewählt. Diese Belobigung verdiente sie sich ein zweites Mal als Sophomore. Als Junior wurde sie die fünfte Spielerin in der Geschichte der Hochschule, die sowohl 1.000 erfolgreiche Angriffsschläge als auch 1000 erfolgreiche Abwehraktionen hatte. Nachdem sie als Senior zum dritten Mal die Auszeichnung als All-American erhalten hatte, war sie nach Lisa Henning erst die zweite Studentin der Mizzou, der diese Ehre zuteilwurde. Als Zweite mit 1.677 kills, Dritte mit 1.905 points, Vierte mit 4392 attacks und 1445 digs sowie den Durchschnittswerten von 3,84 Punkten und 2,92 erfolgreichen Abwehraktionen pro Satz gehörte sie in all diesen Bereichen zu den erfolgreichsten Athletinnen dieser Ausbildungsstätte aller Zeiten.[2]

Nachdem sie sich in den folgenden beiden Jahren auf Beachvolleyball fokussiert hatte, nahm sie 2018 ein Vertragsangebot als Libera des deutschen Bundesligisten Schwarz-Weiß Erfurt an. Mit dem Sportclub aus Thüringen wurde sie Elfte in der Liga und schied im Pokal im Achtelfinale aus. Anschließend beendete sie ihre Hallenkarriere.[3]

Karriere Beach

Nach Beendigung des Studiums im einundzwanziggrößten Bundesstaat der USA ging es für Kan back to the roots. In ihrer Heimatstadt gehörte sie ab 2017 zu den Rainbow Wahine. Die einunddreißig Siege an der Seite von Ari Homayun sorgten mit dafür, dass die Hochschule die Big West Conferenc gewann und erst in der Vorschlussrunde der National Collegiate Athletic Association (NCAA)-Meisterschaft ausschied. Dieses Ergebnis konnte die Universität Hawaii in der folgenden Saison wiederholen. Mit Laurel Weaver konnte Carly Kan noch zwei Spiele mehr gewinnen als im Vorjahr. Die Leistungen der beiden in der Endrunden sorgten dafür, dass sie für das NCAA Championship All-Tournament Team nominiert worden. Danach beendete die gebürtige Hawaiianerin endgültig ihre Studentenzeit.[4]

2019 und 2021 bestritt Kan ihre ersten Association of Volleyball Professionals (AVP)-Turniere. Beste Ergebnisse waren ein dreizehnter Platz mit Katie Horton 2019 und ein neunter Rang mit Chelsea Rice 2021 jeweils in Chicago. Ein Jahr später mit Kaitlyn Malaney kamen nach dem Auftaktsieg bei der NORCECA (NORCECA)-Tour in La Paz neben weiteren Achtelfinalteilnahmen auch deutlich bessere Resultate bei der amerikanischen Beachserie heraus. So gelang eine Endspielteilnahme in Denver, ein Sieg in Waupaca und ein fünfter Platz in Virginia Beach. Die Krönung gelang der Abwehrspezialistin jedoch im letzten Monat des Jahres. Mit Blockerin Jennifer Keddy gewann sie die AVP-Meisterschaft in Tavares und war damit die erste Hawaiianerin, der dieses Kunststück gelang.[5]

2023 war Kan hauptsächlich mit Lexy Denaburg unterwegs. Nach dritten Rängen in Virginia und Hermosa Beach standen die US-Amerikanerinnen zum ersten Mal bei einem Event der Fédération Internationale de Volleyball (FIVB) auf dem Treppchen. Beim Futures in Seoul siegten sie im Finale gegen ein thailändisches Team. Ein Jahr später gewann Carly Kan mit Madelyne Anderson das gleichwertige Turnier in Sweti Wlas. Danach bildete sie ein neues Duo mit Devanne Sours. Die beiden erkämpften den Poolsieg in Denver und standen in Waupaca als Erste und Virginia Beach als Dritte auf dem Podest. Im selben Jahr nahmen sie auch zum ersten Mal gemeinsam an Veranstaltungen der World Pro Tour teil und wurden Neunte beim Futures in Halifax sowie nach zwei überstandenen Qualifikationsrunden Neunzehnte beim Challenge in Nuvali. Bei der NORCECA Continental Tour siegten sie auf Bonaire. 2025 gelang den beiden Sportlerinnen aus den Vereinigten Staaten eine weitere Finalteilnahme bei der AVP Tour in Denver sowie ein geteilter fünfter Platz in Waupaca. Nicht so gut lief es zunächst bei der Weltserie, wo die Nordamerikanerinnen viermal in Folge bei Challenge-Veranstaltungen in der Vorausscheidung scheiterten und auch bei der einzigen Futures-Teilnahme nicht über den fünften Rang hinauskamen. Einziger Lichtblick war das Elite16 in Kapstadt, wo nach erfolgreicher Qualifikation auch im Pool das Weiterkommen durch den Sieg über die Brasilianerinnen Hegeile Almeida / Vitória Rodrigues gesichert war und so der geteilte dreizehnte Platz auf dem Abschlusstableau stand.

Der wertvollste Erfolg bei der Weltserie bis zu diesem Zeitpunkt für beide Partnerinnen gelang dem neuformierten Beachpaar Carly Kan / Natalie Myszkowski im März 2026 in Indien. Beim Challenge in Bhubaneswar besiegten sie nach dem ersten Platz im Pool in der Runde der Sechzehn die Chinesinnen Dong Jie / Jiang Kaiyue und im Viertelfinale die Japanerinnen Ren und Non Matsumoto, bevor sie in der Vorschlussrunde von deren Landsfrauen Asami Shiba / Reika Murakami gestoppt wurden. Nachdem sie auch das Spiel um Bronze gegen die ehemalige Weltmeisterin Sara Hughes und ihre neue Partnerin Allysa Batenhorst verloren hatten, belegten sie im Abschlussklassement den vierten Platz.

Auszeichnungen

  • 2013: State Tournament MVP, Gatorade Player of the year (High School)
  • 2013: AVCA All-American, SEC Freshman of the Year (Hochschule)
  • 2014: AVCA All-American
  • 2016: AVCA All-American[2]
  • 2018: VolleyMob All-American, NCAA Championship All-Tournament Team (mit Laurel Weaver)[4]

Privates

Linda und Darryl Kan, der Quarterback am Dartmouth College war und inzwischen orthopädischer Berater für Hawai'i Athletics ist, sind die Eltern der Sportlerin. Sie hat zwei ältere Brüder, von denen Brett ebenfalls Quarterback war. Er spielte Football bei den USC Trojans. Seine Schwester machte in Missouri ihren Abschluss in Finanzwesen.[4]

Commons: Carly Kan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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