Die letzten Männer von Aleppo

Dokumentarfilm von Feras Fayyad (2017) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die letzten Männer von Aleppo (arabisch آخر الرجال في حلب, DMG āḫir ar-riǧāl fī Ḥalab) ist ein syrischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2017, der den Bürgerkrieg in Syrien behandelt. Regie führte Feras Fayyad. Produzenten Kareem Abeed sowie Søren Steen Jespersen. Der Film hat eine Spiellänge von 104 Minuten.[1] Der Film hatte 2017 beim Sundance Film Festival seine Premiere und gewann dort den World Cinema Grand Jury Prize in der Kategorie für Dokumentationen.

TitelDie letzten Männer von Aleppo
Originaltitelآخر الرجال في حلب
Transkriptionāḫir ar-riǧāl fī Ḥalab
ProduktionslandDänemark, Syrien
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Die letzten Männer von Aleppo
Originaltitel آخر الرجال في حلب
Transkription āḫir ar-riǧāl fī Ḥalab
Produktionsland Dänemark, Syrien
Originalsprache Arabisch
Erscheinungsjahr 2017
Länge 104 Minuten
Produktions­unternehmen
  • Aleppo Media Center
  • Doc Society
  • Larm Film
Stab
Regie
Drehbuch Feras Fayyad
Produktion
Musik Karsten Fundal
Kamera
  • Fadi Al Halabi
  • Hasan Kattan
  • Thaer Mohamad
Schnitt
  • Michael Bauer
  • Steen Johannessen
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Inhalt

Der Film dokumentiert das Leben in der Stadt Aleppo während des Krieges und fokussiert seine Handlung auf die Such- und Rettungseinsätze der international anerkannten Weißhelme.[2] Diese Gruppe ist eine Organisation, die aus einfachen Bürgern besteht, die Kriegsschauplätze besuchen in der Hoffnung, Leben nach militärischen Angriffen zu retten. Der Dokumentarfilm beleuchtet das Leben der drei Gründer von White Helmets, Khaled Omar Harrah, Subhi Alhussen und Mahmoud in ihrem Zwiespalt, das Land zu verlassen oder für dieses zu kämpfen.

Eine Schmutzkampagne, laut Guardian „organisiert nach dem Drehbuch der russischen Desinformation“, verunglimpfte im Vorfeld der Oscar-Verleihungen den Regisseur.[3] Der Film wurde auf russischen Nachrichtenwebsites und in sozialen Netzwerken als „US-Propaganda“ geschmäht.[4]

Kritisiert wurde am Film unter anderem in der Frankfurter Rundschau, dass der Regisseur Feras Fayyad bei den Dreharbeiten nicht vor Ort war und die dortige Herstellung aller Aufnahmen lokalen Journalisten oblag, die durchwegs der syrischen Opposition nahe standen.[5] Fayyad beklagte sich, die russische und syrische „Propaganda“ sei mehr daran interessiert, die Weißhelme anzugreifen als die anderen Terroristengruppen.[6]

Auszeichnungen

Preisverleihung beim Sundance Film Festival 2017

Einzelnachweise

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