Die letzten Männer von Aleppo
Dokumentarfilm von Feras Fayyad (2017)
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Die letzten Männer von Aleppo (arabisch آخر الرجال في حلب, DMG āḫir ar-riǧāl fī Ḥalab) ist ein syrischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2017, der den Bürgerkrieg in Syrien behandelt. Regie führte Feras Fayyad. Produzenten Kareem Abeed sowie Søren Steen Jespersen. Der Film hat eine Spiellänge von 104 Minuten.[1] Der Film hatte 2017 beim Sundance Film Festival seine Premiere und gewann dort den World Cinema Grand Jury Prize in der Kategorie für Dokumentationen.
| Film | |
| Titel | Die letzten Männer von Aleppo |
|---|---|
| Originaltitel | آخر الرجال في حلب |
| Transkription | āḫir ar-riǧāl fī Ḥalab |
| Produktionsland | Dänemark, Syrien |
| Originalsprache | Arabisch |
| Erscheinungsjahr | 2017 |
| Länge | 104 Minuten |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie |
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| Drehbuch | Feras Fayyad |
| Produktion | |
| Musik | Karsten Fundal |
| Kamera |
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| Schnitt |
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Inhalt
Der Film dokumentiert das Leben in der Stadt Aleppo während des Krieges und fokussiert seine Handlung auf die Such- und Rettungseinsätze der international anerkannten Weißhelme.[2] Diese Gruppe ist eine Organisation, die aus einfachen Bürgern besteht, die Kriegsschauplätze besuchen in der Hoffnung, Leben nach militärischen Angriffen zu retten. Der Dokumentarfilm beleuchtet das Leben der drei Gründer von White Helmets, Khaled Omar Harrah, Subhi Alhussen und Mahmoud in ihrem Zwiespalt, das Land zu verlassen oder für dieses zu kämpfen.
Eine Schmutzkampagne, laut Guardian „organisiert nach dem Drehbuch der russischen Desinformation“, verunglimpfte im Vorfeld der Oscar-Verleihungen den Regisseur.[3] Der Film wurde auf russischen Nachrichtenwebsites und in sozialen Netzwerken als „US-Propaganda“ geschmäht.[4]
Kritisiert wurde am Film unter anderem in der Frankfurter Rundschau, dass der Regisseur Feras Fayyad bei den Dreharbeiten nicht vor Ort war und die dortige Herstellung aller Aufnahmen lokalen Journalisten oblag, die durchwegs der syrischen Opposition nahe standen.[5] Fayyad beklagte sich, die russische und syrische „Propaganda“ sei mehr daran interessiert, die Weißhelme anzugreifen als die anderen Terroristengruppen.[6]
Auszeichnungen

- 2017: World Cinema Grand Jury Prize: Documentary beim Sundance Film Festival 2017[7]
- 2018: Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke – Spezialpreis[8]
- 2018: Nominiert als Bester Dokumentarfilm bei den Academy Awards
Weblinks
- Last Men in Aleppo bei Grasshopper Films
- Die letzten Männer von Aleppo bei IMDb