Dierk Hardebeck

deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher From Wikipedia, the free encyclopedia

Wirken

In seiner Jugend leistete Dierk Hardebeck während des Zweiten Weltkriegs Kriegsdienst. Nach dem Abitur studierte er Schauspielerei und gründete anschließend ein Theaterensemble, mit dem er auf Tournee ging.[1]

Hardebeck hatte Theaterengagements in den 1960er Jahren am Theater Dortmund und später am Schauspiel Köln. Er erteilte während dieser Zeit auch Schauspielunterricht.[2][3] Belegte Theaterauftritte hatte er in Köln 1980 in Kleists Das Käthchen von Heilbronn (Regie: Jürgen Flimm) und 1981 in Yvonne, die Burgunderprinzessin von Witold Gombrowicz (Regie: Luc Bondy).[4][5] Er war außerdem GDBA-Obmann der Städtischen Bühnen in Köln.

Seit Beginn der 1950er Jahre trat er auch in etlichen deutschen Spielfilmen, Fernsehfilmen und -serien auf. Dierk Hardebeck war zwischen 1958 und 1983 an über 35 Hörspielproduktionen deutscher Rundfunkanstalten beteiligt.

Er starb 1983 an den Folgen eines Verkehrsunfalls.[1]

Filmografie (Auswahl)

  • 1952: Der Weg zu Dir
  • 1956: Philemon und Baucis (Fernsehfilm)
  • 1957: Nebel (Fernsehfilm)
  • 1961: Die fliegende Kuh (Piriluoh...!) (Fernsehfilm)
  • 1961: Sansibar (Fernsehfilm)
  • 1962: Komische Geschichten mit Georg Thomalla (Fernsehserie, 1 Folge)
  • 1963: Der gemütliche Kommissar (Fernsehkurzfilm)
  • 1963: Detective Story (Fernsehfilm)
  • 1963–1964: Fernfahrer (Fernsehserie, 2 Folgen)
  • 1970: Drücker (Fernsehfilm)
  • 1973: Weekend im Paradies (Fernsehfilm)
  • 1975: Vorsicht Falle! – Nepper, Schlepper, Bauernfänger (Fernsehserie, 1 Folge)
  • 1978: Heinrich Heine (Fernseh-Zweiteiler)
  • 1980: Das Käthchen von Heilbronn (Fernsehfilm)
  • 1980: Achtung Zoll! (Fernsehserie, 10 Folgen)
  • 1981: Der kühne Schwimmer (Fernsehfilm)
  • 1981: Komm doch mit nach Monte Carlo

Hörspiele (Auswahl)

Einzelnachweise

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