Diskussion:Liebe

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Diese Diskussionsseite dient dazu, Verbesserungen am Artikel „Liebe“ zu besprechen. Persönliche Betrachtungen zum Thema gehören nicht hierher. Für allgemeine Wissensfragen gibt es die Auskunft.

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Liebe in der Literatur

Ich bin der Meinung, die Literatur trägt ganz erheblich zum Verständnis über die Liebe bei und schlage vor den bestehenden Absatz wie folgt zu erweiteren:

In der Literatur gibt es unzählbare Beschreibungen, Erzählungen, Texte und lyrische Gedichte zur Liebe. Ein im deutschen Sprachraum sehr bekannter Dichter, Rainer Maria Rilke, prägt - hauptsächlich romantisch bis melancholisch - bis heute ganze Generationen durch seine Gedichte und Texte über die Liebe. Ein weiterer weniger bekannter Dichter aus dem Libanon, Khalil Gibran erzählt in seinem Werk "Von der Liebe" in anschaulicher Weise, welche menschlichen inneren Schritte bei der Entstehung der Liebe empfunden werden können.

Ein „Leitfaden zur Datierung“?

Seite dem 8. April 2018 stand unbeanstandet im Artikel, der römische Dichter Ovid hätte mit der Ars amatoria einen „Leitfaden zur Datierung“ geschrieben. Das ist natürlich Unsinn. Ich vermute mal, jemand konnte zu wenig Englisch, um guide to dating angemessen zu übersetzen. Das ist sicher traurig (Dating ≠ Datierung), aber wirklich erschütternd finde ich die Tatsache, dass in einem täglich über hunbdert Mal angeklickten Artikel das acht Jahre lang keinem aufgefallen ist. Wer liest eigentlich unsere Artikel? --Φ (Diskussion) 14:02, 10. Mai 2026 (CEST)

Dreiteilung kann des Phänomens der Liebe in Empfindung, Gefühl und Haltung

Gibt es dafür auch einen Beleg? --Φ (Diskussion) 17:04, 10. Mai 2026 (CEST)

Kann ja nicht! Empfindung und Gefühl sind ja Synonyme. Die lassen sich auch kaum von einer biomolekularen Grundlage lösen. Wir Menschen sind aber mehr als unsere Hormone, mögen sie auch noch so brüllen. Wir können sehr wohl rational unterscheiden zwischen reinem hormongesteuertem Begehren und dem auf das Wohl des Anderen ausgerichteten Lieben. Die treten auch oft gemeinsam auf, sind dabei voneinander zu unterscheiden, und doch ist Liebe nicht nur Ratio. Wie alle Gefühle und Haltungen, ist auch Liebe etwas, in das wir uns hineinsteigern können und in das wir damit auch eine irrationale Komponente hinein legen können. Wir können uns bewusst oder unbewusst für ein Selbstbild entscheiden und mit unscharfer Logik diesem Selbstbild folgen. Im Ergebnis tragen wir zu gegebenen Anlässen schwarz-gelb, oder königsblau, oder legen uns lieber für Jesus, Mohammed, den Kommunismus, benachteiligte Kinder oder den Umweltschutz ins Zeug. Und genau so, wie für höhere Ziele oder Ideale können wir uns für die Menschen in unserer eigenen Familie krumm legen, oder für Menschen, die wir gerne darin hätten.
In jedem Fall sollten wir uns darüber klar werden, wen oder was wir lieben und ob, bzw. warum diese Liebe Stetigkeit und Verbindlichkeit verdient. Das ist die kognitive Komponente, die unserm Handeln zugrunde liegen sollte. Ab da darf dann auch aus dem Bauch heraus entschieden werden. Wer aber allein aus dem Bauch heraus seine Entscheidungen trifft, wird nur zu oft Mitmenschen vor den Kopf stoßen, zumindest aber auf Unverständnis treffen. In jedem Fall wird der resultierende Schaden für die geliebte Person oder Sache kaum geringer werden als der Vorteil, der sich aus der Liebe ergeben sollte, wo doch Liebe eigentlich der unbedingte Wunsch nach dem uneingeschränkt Besten für die geliebte Person oder Sache ist. Damit ist m. E. klar, dass wahre Liebe ohne eine solche kognitive Komponente undenkbar ist. --Vollbracht (Diskussion) 00:51, 11. Mai 2026 (CEST)
OK. Das werde ich also demnächst samt den beiden (wieso nicht drei) Abschnitten rausnehmen. Gruß --Φ (Diskussion) 07:49, 11. Mai 2026 (CEST)

Abwahl?

Diesem Artikel fehlt, beinahe hätte ich geschrieben: fast alles: Platos Eros-Begriff aus dem Symposion kommt nicht vor, die komplexe Liebestheologie aus der Summa Theologiae von Thomas von Aquin bleibt unerwähnt, ebenso fehlt die Ausbildung der romantischen Liebe im Bürgerlichen Zeitalter. Die Liebes-Utopie der Hippies (Make love, not war, Freie Liebe) scheint nicht der Rede wert zu sein. Mutterliebe, Vaterlandsliebe werden nur kurz erwähnt, Erich Fromms Die Kunst des Liebens steht im Literaturverzeichnis, aber nicht im Text, Niklas Luhmann wird mit einem (extrem oberflächlichen) Satz abgehakt, Sigmund Freud fehlt vollständig. Lesenswert ist dieser Artikel nicht. Ich habe vor, einen Abwahlantrag zu stellen. Sieht das jemand anders? --Φ (Diskussion) 18:42, 10. Mai 2026 (CEST)

Ein Artikel könnte auch mit Verbesserungspotential noch das Label "lesenswert" verdienen. Und Verbesserungspotenzial hast Du aufgezeigt. Danke!
Dein Gedanke, den Begriff der "platonischen Liebe" hinsichtlich Wortwahl und Kerngedanke Platons richtig zu erklären, ist unbedingt richtig. Das gehört dann natürlich in den Abschnitt Liebesbegriffe in der Antike, wobei ich mich dagegen wehren wollen würde, ein heutiges Begriffsverständnis davon völlig loszulösen. Die Liebe an und für sich hat sich ja nicht dadurch verändert, dass als höheres Ziel heute eher der heimische Fußballclub, als die eigene Polis gewählt wird.
Auch den Liebesbegriff in der Romantik könnten wir sicher mit geeigneter Literatur unterfüttern. Ich bin aber überzeugt, dass der nichts wirklich Neues bringt, außer einer übersteigerten Opferbereitschaft (-> Agape) und einem Schwerpunkt bei den höheren Zielen, der bei Ehre und Vaterland zu suchen ist. Mit "Liebe machen" oder dem Liebesbegriff bei Walt Disney würde ich da schon eher Probleme sehen. --Vollbracht (Diskussion) 01:19, 11. Mai 2026 (CEST)
Damit ein Artikel lesenswert sein kann, muss er seinen Gegenstand mit kleineren Lücken umfassend darstellen. Das tut dieser Artikel bei weitem nicht. Das meiste ist unbelegt und könnte also jederzeit entfernt werden. Ich werde das nicht machen, aber von wem die referierten Gedanken stammen, wüsste ich schon gern. Mein Verdacht: Die hat sich jemand selbst ausgedacht,xwie das bei der Dreiteilung Empfindung, Gefühl, Haltung (siehe eins drüber) ja auch der Fall war. Gruß --Φ (Diskussion) 07:54, 11. Mai 2026 (CEST)
Dass hier in Teilen geschwafelt wurde, befürchte ich auch. Mein Gedanke für eine vorsichtige Umstrukturierung: Grundsätzliches ist bereits in der Antike beschrieben worden. Philosophie konnten die bereits. Abweichungen sind da zu finden, wo sprachliche Konzepte differieren. Historisch ist dann zu zeigen, welche höheren Ziele zum Schwerpunkt altruistischer Handlungen der Menschen einer Epoche wurden. Das ist z. B. für das Zeitalter des Minnesangs untersucht und natürlich auch von Ethnien abhängig. Wo wissenschaftliche Untersuchungen fehlen, kann m. E. hierfür in begrenztem Umfang auch auf Primärliteratur zurück gegriffen werden. Das aber muss sehr zurückhaltend passieren, damit wir nicht in TF abrutschen.
Also:
  • Ein größerer grundsätzlicher Teil, in dem referiert wird, welche Formen der Liebe existieren. Dabei ausnutzen, dass altsprachlich beschriebene Konzepte an Sprachen gebunden sind, die sich nicht mehr ändern.
  • Ein kleinerer historischer Teil, in dem historische Entwicklungen hinsichtlich typischer höherer Ziele referiert werden. (Die anderen Objekte, auf die sich unser Wohlwollen beziehen können, also Familie und Freunde, haben sich ja in den letzten 4000 Jahren nicht wirklich geändert.)
Was würdest Du noch ergänzt wissen wollen? --Vollbracht (Diskussion) 12:58, 11. Mai 2026 (CEST)
Das habe ich oben schon geschrieben. Außerdem muss eine ordentliche Gliederung her, aktuell gibt es mehrere Redundanzen. Wieso die altsprachlich beschriebenen Konzepte von besonderer Bedeutung sein sollen, kann ich nicht nachvollziehen. In der Psychologie spielen sie keine Rolle, da geht es eher um Sternbergs Dreieck oder umd die Objektbeziehungstheorie. Nicht zuletzt können die unbelegten Passagen so nicht stehen bleiben: entweder sie werden nachbelegt, oder sie fliegen raus.
Wenn sich in absehbarer Zeit nichts an der Artikelqualität geändert hat, werde ich einen Abwahlantrag stellen. Gruß --Φ (Diskussion) 14:23, 11. Mai 2026 (CEST)
Die Dreieckstheorie der Liebe ist für mich ein Beispiel dafür, dass Menschen ohne Bezug zu den klassischen Begriffen und Konzepten ein Wort mit dem füllen, was sie kennen. Bei dem Dreieck geht es um die Beziehung zwischen zwei Subjekten, dabei bleibt das Wohl des jeweiligen Gegenübers völlig außer Acht. Tatsächlich kommt alles, was dort beschrieben wird, vollständig ohne Wohlwollen aus, also ohne Liebe. Dann haben wir die drei Kriterien der Vertrautheit (Lt. Commander Datas informationsverarbeitende Bahnen haben sich an die Eingangsmuster einer Person gewöhnt.), des Begehrens und der Bindung. Mit diesen Kriterien lässt sich zwar jede Beziehung zwischen zwei Menschen (unvollständig, weil ohne das Kriterium der Liebe) beschreiben, nicht aber Nächstenliebe, Feindesliebe, Vaterlandsliebe, Gottes Liebe, Gottesliebe, die Liebe des Fans zum Idol, oder auch meine Liebe zu meiner Ehefrau, oder zu meinen Kindern.
Am Ende hängt natürlich vieles an der Sprache. Was beispielsweise ist mit "Leidenschaft" gemeint? I. d. R. verstehen wir darunter eher eine Begeisterung. In der Beschreibung des Dreiecks scheint zunächst erotische Interaktion intendiert. Allein die Etymologie lässt eine Nähe zur Agape erkennen. Sprache verändert sich. Aber wenn jemand einen Text liest, bei dem er einen Begriff nicht versteht, sollte es hilfreich sein, den Begriff in der WP nachzuschlagen. Ein solcher Text wird seit 2000 Jahren gelesen und bleibt vollständig unverständlich für Menschen, die nur dieses Dreieck kennen. Warum? Weil mit dem Dreieck effektiv nichts beschrieben wird, was mit Liebe zu tun hat! So aber, wie die im Artikel genannten antiken Texte unverändert bleiben, bleiben auch die Motive menschlichen Handelns unverändert: Egoismus, Altruismus, Begehren und soziale Interaktion existieren unverändert seit Anbeginn der Menschheit, auch wenn Ideale und Idole als Objekte der platonischen Liebe von Menschen zusammen mit unserer Sprache einem steten Wandel unterliegen.
Vom Dreieck kenne ich nur den WP-Artikel. In jedem Fall braucht es aber zur Beschreibung der Beziehung zwischen zwei Subjekten mindestens 4 Kriterien: Vertrautheit, Begehren, Bindung und Liebe. Die Liebe selbst aber kann als vollkommen bezeichnet werden, wenn der Liebende sich für die geliebte Person oder Sache begeistert (Eros) und mit ihr freundschaftlich verbunden ist (Philia) und mit ihr durch ganzheitliche Erkenntnis (also Daat, nicht Gnosis) vertraut ist (Storge) und das Wohl der geliebten Person oder Sache bis hin zur Selbstaufopferung über das Eigenwohl stellt (Agape). Auch hier gibt es also 4 Kriterien. Aber Liebe ist selbst dann nicht entstellt ("leer"), wenn nur eines in angemessenem Maße erfüllt ist, weil das Wohlwollen damit ja bereits gegeben ist.
Das Thema Liebe in Psychologie und Psychiatrie ist im Artikel enthalten. Den Verweis auf das Dreieck halte ich für überflüssig. Was wir in diesem Abschnitt stehen haben, ist trotz seiner Kürze in Relevanz und Umfang überlegen. --Vollbracht (Diskussion) 19:24, 11. Mai 2026 (CEST)
Lieber Vollbracht, es tut mir leid, aber was du hier vorbringst, ist alles nur dein privatpersönliches Meinen und Dafürhalten. Wikipedia-Artikel sollen aber das Ergebnis der Lektüre der relevanten Fachliteratur zum Thema sein, sonst ist das alles unbelegt und Theoriefindung. So kann man keinen lesenswerten Artikel schreiben oder vor der Abwahl retten. Freundliche Grüße --Φ (Diskussion) 19:32, 11. Mai 2026 (CEST)
Prüfe hierzu:
  • A. Aron, L. Westbay: Dimensions of the prototype of love. In: Journal of Social and Personal Relationships. 1996.
  • Nicole Braida, E. Matta2, L. Paccagnella: Loving in Consensual Non-Monogamies: Challenging the Validity of Sternberg’s Triangular Love Scale. doi:10.1007/s12119-023-10092-0.
  • Thomas Buhl, Manfred Hassebrauck: Liebe in 3-D. Eine empirische Untersuchung zur Dreieckstheorie von Sternberg.In: Zeitschrift für Sozialpsychologie. Nr. 26 (1995). S. 67-77.
  • Clyde Hendrick, Susan Hendrick: Research on Love: Does It Measure Up?. In: Journal of Personality and Social Psychology. Nr 56 (1989). S. 784-794. doi:10.1037/0022-3514.56.5.784.
  • Mehrnoosh Hedayati: Love as Caring Maturity: A Criticism of the Love Triangle Theory and Presenting a New Approach to Love in Couple’s Relationships. (2020) doi:10.33422/2nd.shconf.2020.09.234.
--Vollbracht (Diskussion) 19:46, 11. Mai 2026 (CEST)
Krieg ich jetzt Hausaufgaben auf, oder was soll das hier? Prüfe du es gern, du willst ja, dass der Artikel lesenswert bleibt. --Φ (Diskussion) 19:48, 11. Mai 2026 (CEST)
Entschuldige bitte! Ich dachte, es geht primär darum, den Artikel zu verbessern. Ich unterstütze, Passagen zu streichen. Stemberg im Artikel zu berücksichtigen wäre aber keine Verbesserung. Und das ist nicht bloß Privatmeinung. --Vollbracht (Diskussion) 19:55, 11. Mai 2026 (CEST)
Alles klar. Dann mach mal. --Φ (Diskussion) 20:19, 11. Mai 2026 (CEST)

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