Diskussion:Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel 2025
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Klicke auf , um ein neues Diskussionsthema zu beginnen.Kraftwerksabschaltungen
"Mehrere Atomkraftwerke in Spanien schalteten sich aufgrund des Stromausfalls automatisch ab" - aber vermutlich nicht nur Atomkraftwerke. --
itu (Disk) 18:06, 28. Apr. 2025 (CEST)
- "Kernreaktoren in Spanien kam es zu einem Lastabwurf auf Eigenbedarf." steht momentam im Artikel. Ich bin immer davon ausgegangen, dass bei einm Netzausfall ein Kernreaktor per Reaktorschnellabschaltung runtergefahren wird und dann mit den Notstromaggregaten die Kühlung für die Nachzerfallswärme zu betreiben. Der Eigenbedarf eines Kraftwerks (Pumpen, Leittechnik, sekundäre Systeme) beträgt imho weniger als 10 %, wobei die thermische Mindestlast eines Reaktors zwischen 50-60 % liegt. Theoretisch geht das zwar auch, wenn man über einen Bypass die nicht benötigten Dampfmengen an der Turbine vorbei direkt in den Kondensator leitet, aber ich bin mir nicht sicher, ob sowas in den spanischen Anlagen realisiert wurde.
- Haben wir zum Verhalten der Kernkraftwerke eine Fachquelle? Also sowas wie die Statusmeldung eines Betreibers oder einen Bericht eines Fachblatts. Ich weiss nicht, ob ein allgemeiner Journalist den Unterschied zwischen "Lastabwurf auf Eigenbedarf" und "RESA mit anschließendem Nachkühlbetrieb mit Notstrom" kennt. Das Fangen im Eigenbedarf macht man deswegen, weil das Kraftwerk dann als kleine Netzinsel funktioniert, von der man den Netzwiederaufbau starten kann: angesichts der Tatsache, dass die KKWs frühestens nach zwei Tagen wieder hochgefahren wurden, spricht viel dafür, dass dem nicht so war. --Gunnar (Diskussion) 11:44, 18. Mai 2025 (CEST)
- Erledigt mit der CSN-Pressemitteilung. --Gunnar (Diskussion) 18:29, 19. Mai 2025 (CEST)
Zeitzonen
Bitte die Uhrzeiten in Spanien und Portugal mit den entsprechenden Zeitzonen kennzeichnen. Diese sind für Spanien und Portugal unterschiedlich. --ElLutzo (Diskussion) 20:20, 28. Apr. 2025 (CEST)
- Ja, in Portugal war es natürlich Ortszeit 11h30 WESZ/WEST. --
itu (Disk) 20:26, 28. Apr. 2025 (CEST)
Wichtig für Sonneneinstrahlung und PV-Leistung ist die wahre Ortszeit in Spanien. Durch Zugehörigkeit zu MEZ (die für Berlin passt) bzw. MESZ ist das verschoben. --2003:C6:3701:FDDE:834:F0F1:3C39:1FA9 06:30, 29. Apr. 2025 (CEST)
Lemma
Die Stromausfälle betrafen nur den Südwesten Europas, hauptsächlich die iberische Halbinsel. --ElLutzo (Diskussion) 22:07, 28. Apr. 2025 (CEST)
- Da Portugal bereits bestätigt hat, dass die Ursache nicht in Portugal, sondern in Spanien lag, und das französische Netz nach dem extremen Spannungsabfall im spanischen Netz (15 Gigawatt Leistung waren binnen 5 Sekunden plötzlich "verschwunden") sofort abgekoppelt wurde (was den eigentlichen Stromausfall in Spanien/Portugal dann um 12:32 Uhr auslöste), sollte man das Ereignis m.E. am ehesten so nennen wie El País das tut ("Großer Stromausfall in Spanien").--Jordi (Diskussion) 22:40, 28. Apr. 2025 (CEST)
- Richtiger wäre aber "Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel 2025", da es eben auch Portugal betraf. --An-d (Diskussion) 23:21, 28. Apr. 2025 (CEST)
- "Auf der Iberischen Halbinsel kam es am 28. April 2025 ..." auch wenn ein kleiner Zipfel des französischen Baskenlands betroffen war, der aber schnell wieder versorgt war, halte ich die Iberische Halbinsel auch für die präzisere Angabe. Zu Südeuropa gehören auch Südfrankreich und Italien, die man auch zu Westeuropa zählt. --Gunnar (Diskussion) 20:44, 11. Mai 2025 (CEST)
- Richtiger wäre aber "Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel 2025", da es eben auch Portugal betraf. --An-d (Diskussion) 23:21, 28. Apr. 2025 (CEST)
Stromausfall in Spanien ist wohl der praktischste Titel, ohne Jahr (oder gabs es schon welche?), „Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel 2025“ ist länglich, daher einfach "in Südwesteuropa" wie in es:Apagón del suroeste de Europa de 2025. --2003:C6:3701:FDDE:834:F0F1:3C39:1FA9 00:11, 29. Apr. 2025 (CEST)
- es:Apagón en la península ibérica de 2025 - auch im spanischen Wikistan hat man erkannt, das vor allem die Iberische Halbinsel betroffen war. Das meinen auch die Portugiesen pt:Apagão na Península Ibérica em 2025. Das Jahresdatum könnte man weglassen, ich plädiere trotzdem es zu behalten, da es im Juli 2021 eine Netzauftrennung (sog. System Split) zwischen FR und ES gab. Damals führte es nicht zu einem kompletten Blackout, sondern nur zum Lastabwurf in einigen Verteilnetzen, um die verlorene Importleistung zu kompensieren. Das war also auch ein Stromausfall, wenn auch von kleinerem örtlichen und zeitlichen Umfang. --Gunnar (Diskussion) 20:51, 11. Mai 2025 (CEST)
Quellen

Der Tickerartikel ("Was man über den großen Stromausfall in Spanien weiß und was nicht") von El País, Stand 19:30 Uhr, gibt einen brauchbaren Überblick.--Jordi (Diskussion) 22:40, 28. Apr. 2025 (CEST)
- Die Grafik von El Pais liefert aus meiner Sicht gute Informationen. Dürfte man die hier zufügen? --Zukunft (Diskussion) 11:06, 29. Apr. 2025 (CEST)
Gibt noch eine Bessere Grafik: https://i0.wp.com/tkp.at/wp-content/uploads/2025/04/Spanien-Blackout0.png?resize=800%2C404&ssl=1 Wo noch der Anteil an Erneuerbare Energie mit abgebildet wird. Man kann ebenso an der Grafik klar erkennen das einige Zeiteinheiten ( Minuten ) vor den Blackout, hat man den Anteil an nicht Erneuerbaren Energie runtergefahren !!! ( Grauer Balken macht knick vor den Blackout knick, und nicht währenddessen ! ) Vielleicht wollte man den Rekord von 16. April 2025 ( 11.15 Uhr ) https://winfuture.de/news,150498.html noch einmal wiederholen da zum Zeitpunkt um die Mittagszeit genügend Solarstrom zur Verfügung stand, was dann nach hinten los ging. -- 2003:C6:3701:FD0B:4DE3:9D72:9776:AEB5 21:51, 29. Apr. 2025 nachsig.
Leider genauso dubios wie die ganze Angelegenheit ist, dass Netzfrequenzdaten vom Ort des Geschehens scheinbar nicht aufzufinden sind. --
itu (Disk) 10:43, 2. Mai 2025 (CEST)

Einbruch der Netzfrequenz auf der Iberischen Halbinsel kurz vor dem Blackout incl. ROCOF; die grüne Linien zeigen die Auslöseschwellen für den Lastabwurf an - Die REE-Leistungsdaten nach dem Kollaps sind unzuverlässig, REE sprach wohl von eingefrorenen Telemetriedaten. Merksatz: verlasse dich im Krisenfall nicht aufs Smart Grid (Telekommunikation), sondern übe die Grundlagen der Elektrotechnik (Physik).
- Zu den Frequenzdaten (5-Zyklen-Mittelwert) habe ich hier einen Plot aus der Nähe von Sevilla gefunden: --Gunnar (Diskussion) 21:01, 11. Mai 2025 (CEST)
Brand auf dem Montagne d’Alaric als Auslöser
Dabei soll eine Stromleitung zwischen Perpignan und Narbonne beschädigt worden sein. Danach folgten Lastabwürfe als Domino-Effekt. -- 83.135.9.106 23:59, 28. Apr. 2025 nachsig.
Wurde der massive Stromausfall in Spanien durch einen Brand in Okzitanien verursacht? La panne d’électricité géante en Espagne a-t-elle été causée par un incendie en Occitanie? (nicht signierter Beitrag von 83.135.9.106 (Diskussion) 00:17, 29. Apr. 2025 (CEST))
- Die Rede ist von Capendu im Tal der Aude, dort eher normale Leitungen. Eine auffällige Süd-Nord-Leitung geht 2km östlich am montagne d’Alaric vorbei zur großen „Poste électrique de La Gaudière“ bei Castelnau-d’Aude. --2003:C6:3701:FDDE:834:F0F1:3C39:1FA9 02:52, 29. Apr. 2025 (CEST)
- Was abseits der medialen Aufregungen eher banal auf den Klassiker als mögliche Ursache, die Missachtung des (n-1)-Kriteriums, hindeutet. (Motto: "Wenn ein Netz zu einem Zeitpunkt so "on the edge" betrieben wird, dass der Ausfall von einer Leitung zu einem Dominioeffekt an Ausfällen führt, wurde im Vorfeld schon was falsch gemacht") Randhinweis: die Missachtung dieses (n-1)-Kriteriums war auch die Ursache bei einem der letzten größeren Stromausfall in Europa im November 2006...--wdwd (Diskussion) 09:30, 29. Apr. 2025 (CEST)
Der Brand erfolgte auf einer Nebenleitung ( sehe Karte: https://www.flosm.org/de/Stromnetz.html?lat=42.9958883&lon=2.94650056&r=31405.322&st=0&sw=powercable,powerline,powerline110k,powerline115k,powerline20k,powerline220k,powerline220v,powerline225k,powerline30k,powerline380k,powerline3k,powerline400k,powerline420k,powerline500v,powerline50k,powerline6k,powerline750k,powerline765k,powerlinedchigh,powerlinedclow,powernuclear,powerplantarea,powerpole,powersubstation,powertower,separationzone )
Die Nebenleitung hatte zum Zeitpunkt des Brandes um die Mittagszeit rum, eine sehr hohen Last an überschüssigen Solarstrom zu Transportieren bzw zu Tragen bzw zu Ertragen: https://tkp.at/2025/04/29/solar-tsunami-offenbar-verantwortlich-fuer-blackout-in-spanien/ +++ https://www.hindustantimes.com/world-news/us-news/spain-portugal-and-parts-of-france-face-massive-power-outage-train-services-affected-101745841010912.html
Nur ob das wirklich recht, um ein ganzes Netz, komplett kollabieren zu lassen ? (nicht signierter Beitrag von 92.206.190.52 (Diskussion) 07:01, 30. Apr. 2025 (CEST))
Ergänzungsvorschlag: Mögliche Ursachen
- Am 16. April 2025 ( Der Zeitpunkt, an dem der gesamte Strombedarf Spaniens aus erneuerbaren Quellen gedeckt war, wurde erreicht, als um """""11:15 Uhr Ortszeit"""""" am 16. April ganze 100,63 Prozent der gesamten Nachfrage aus diesen Quellen bedient werden konnten. Anders als jemals zuvor, geschah dies nicht an einem Wochenende, sondern an einem regulären Arbeitstag. ) https://winfuture.de/news,150498.html
- 12 Tage Später Am 28. April 2025 kam es um """""12:33 Uhr Ortszeit""""""= zum Super Blackout
- Experte über mögliche Ursache Trägt Solarboom Mitschuld am Spanien-Blackout?https://www.n-tv.de/wissen/Traegt-Solarboom-Mitschuld-am-Spanien-Blackout-article25734046.html
- Welche Rolle erneuerbare Energien beim Blackout gespielt haben könnten https://www.stern.de/geo/stromausfall-in-spanien--welche-rolle-haben-erneuerbare-energien-gespielt--35679720.html
- Das kann Probleme bergen: Herkömmliche Kraftwerke wie Wasser- oder Wärmekraftwerke sind mit ihren großen, rotierenden Generatoren in der Lage, die Netzfrequenz zu stabilisieren und kurzfristige Frequenzschwankungen abzufedern. Wind- und Photovoltaikanlagen können das nicht, weil sie über Wechselrichter an das Netz angeschlossen sind. Fast die Hälfte des Stroms in der EU wird mittlerweile aus erneuerbaren Energien gewonnen. Der Anteil des genutzten Kohlestroms ist auf unter zehn Prozent gesunken.23.01.2025
- Heißt: Je höher der Anteil der Erneuerbaren Energien, desto empfindlicher ist das Netz gegenüber Schwankungen!!!!!!. Ein Stromnetz mit einem hohen Anteil an wechselrichtergestützter Erneuerbarer Erzeugung habe weniger Spielraum, um auf Störungen zu reagieren!!!!!!!!, erklärt Miguel de Simón Martín. https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/stromausfall-spanien-portugal-anfaellig-stromnetz-100.html
Der große Vorteil von Atomkraftanlagen !!!! ist, das die Strom je nach bedarf zuschalten können ohne lange Anlaufzeiten und dafür sorgen können das die Netzfrequenz !!!! und Netzspannung !!!! stabil bleibt was bei Erneuerbaren Quellen und über den Tageszeiten hinweg nahe zu kaum Stabil !!! möglich ist. ( Hat man Wind hat man keine Sonne, hat man Wellen Energie so hat man gerade keine Abnehmer für den Strom, und speichern kann man den Strom auch nicht wirklich, und Gewährleistung von stabilen Netzfrequenzen und Netzspannungen ganz zu schweigen ) --92.206.190.52 05:46, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Dieser ursprünglich furchtbar formatierte Beitrag kann so stehen bleiben, Dokument der Zeitgeschichte, und der menschlichen Dummheit. Atomkraftwerke sind sehr unflexibel. Sie sind in Spanien komplett ausgefallen, es dauerte zwei Tage bis wieder 1 Gigawatt lief, von eigentlich 7 GW. Das spanische Netz lief am Dienstag ganz ohne Kernkraft, kaum Kohle, also ohne die "großen, rotierenden Generatoren" die unverzichtbar seien. Mit denen kam es dagegen zum Stromausfall. --2003:C6:3701:FDDA:5AA:C535:358E:DE55 20:27, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Der Vorteil von rotierenden Generatoren liegt in der kinetischen Energie des Generators, die als Puffer wirkt. Dabei ist es aber egal ob direkt Wechselstrom produziert wird oder ein Wechselrichter dazwischen liegt. Entsprechend können Windkraftanlagen genauso puffern, nur PV ist da tatsächlich ein Problem. --31.17.253.89 13:18, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Die Behauptung, Kernenergieanlagen hätten den Vorteil, nach Bedarf ohne lange Anlaufzeit zugeschaltet werden zu können, stimmt nicht. Kernenergieanlagen sind Grundlastkraftwerke. -- 176.6.140.88 18:43, 30. Apr. 2025 (CEST)
- KKW können selbstverständlich im Lastfolgebetrieb arbeiten, und der Begriff "Grundlastkraftwerk" ist sinnlos: Grundlast ist derjenige Anteil der Netzlast, der nicht unterschritten wird (und kann ggf. auch Null sein, weil es zeitweise "zuviel" Erzeugungsleistung gibt, was sich dann in negativen Strompreisen äußert), und zwar unabhängig davon, welche Verbraucher diese Last erzeugen und welche Erzeuger sie decken. --77.14.46.236 20:27, 1. Mai 2025 (CEST)
- Die Grundlast kann aber nur dann null sein, wenn keine Leistung entnommen wird. -- 176.6.138.125 06:46, 2. Mai 2025 (CEST)
- Die Last wird "netto" abzgl. der regenerativen Einspeisung gerechnet: Wenn Wind, Wasser und Sonne den Verbrauch übersteigen, dann ist die Grundlast null. Ist ein bißchen strange, aber ist so... --2.241.44.174 02:30, 3. Mai 2025 (CEST)
- Das ist die Residuallast. -- 176.6.133.116 09:15, 3. Mai 2025 (CEST)
- Last (engl. load) zählt für beides: Es gibt die Last eines Kraftwerks (vgl. unter Vollast laufen) und es gibt die Verbraucherlast, also die Summe der Leistung aller Konsumenten. Zusätzlich heist Last auch noch das Gerät, was den Gegenpol eines Generators darstellt: Senke vs. Quelle von elektrischer Energie. --Gunnar (Diskussion) 21:07, 11. Mai 2025 (CEST)
- Die Last wird "netto" abzgl. der regenerativen Einspeisung gerechnet: Wenn Wind, Wasser und Sonne den Verbrauch übersteigen, dann ist die Grundlast null. Ist ein bißchen strange, aber ist so... --2.241.44.174 02:30, 3. Mai 2025 (CEST)
- Die Grundlast kann aber nur dann null sein, wenn keine Leistung entnommen wird. -- 176.6.138.125 06:46, 2. Mai 2025 (CEST)
- KKW können selbstverständlich im Lastfolgebetrieb arbeiten, und der Begriff "Grundlastkraftwerk" ist sinnlos: Grundlast ist derjenige Anteil der Netzlast, der nicht unterschritten wird (und kann ggf. auch Null sein, weil es zeitweise "zuviel" Erzeugungsleistung gibt, was sich dann in negativen Strompreisen äußert), und zwar unabhängig davon, welche Verbraucher diese Last erzeugen und welche Erzeuger sie decken. --77.14.46.236 20:27, 1. Mai 2025 (CEST)
- Die Behauptung, Kernenergieanlagen hätten den Vorteil, nach Bedarf ohne lange Anlaufzeit zugeschaltet werden zu können, stimmt nicht. Kernenergieanlagen sind Grundlastkraftwerke. -- 176.6.140.88 18:43, 30. Apr. 2025 (CEST)
Kleiner Hinweis: am Dienstag 29.4. lief das Netz in Spanien wieder normal mit über 20 Gigawatt. Dabei war Kohlekraft erst nach Mitternacht wieder laaangsaaam ans Netz gekommen, lag tagsüber bei z.B. 166 GW, und Atomkraft war Null bis in den Abend. Auch heute am Mittwoch AKW erst bei 1 GW von normal 3 GW. Das Netz braucht diese mächtigen Dampfturbinen nicht. --2003:C6:3701:FDDA:BC82:CC35:3110:8048 16:13, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Wikipedia ist kein Twitterfeed - dort, auf Twitter/X, streiten sich im Moment ganze Heere von selbsternannten Experten um die Ursachen ("Schuld sind die EE", "mit Atom wäre es nie passiert", "in Deutschland wäre es nie passiert", "Schuld sind die Sozialisten", "Grüne Enegiepolitik hat versagt", etc.etc.). Wir werden sicherlich in Kürze offizielle Untersuchungsergebnisse der Netzbetreiber und Aufsichtsbehörden bekommen, solange ist alles nur Spekulation - Einfügen von Tabellen und Minutenprotokolle nutzen niemanden und klären nicht auf, sondern zementieren nur vorgefertigte Meinungen... Luft holen und abwarten! --Stauffen (Diskussion) 16:41, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Knüppel herausholen anstatt abwarten ist das was Benutzer:Stauffen gemacht hat, nämlich die von REE veröffentlichen Daten komplett wegzulöschen. Die offiziellen Daten von heute sind auf den Ausfall von vorgestern bezogen, eine Frechheit hier von Twitterfeed und sogar "alles nur Spekulation" zu sprechen. Die Tabellenform zeigt dabei sowohl Exporte als auch einzelne Kraftwerksarten, in Gegensatz zur simplen Grafik. --2003:C6:3701:FDDA:BC82:CC35:3110:8048 18:12, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Bitte Wikipedia:Was Wikipedia nicht ist Punkt 6, 7 und 8 lesen und zu Herzen nehmen - was bringt bitte Deine Tabelle und Deine Minute-um-Minute-Auflistung? Es liefert nicht den Ansatz einer Erklärung oder Einordnung... Wikipedia soll eine allgemeinverständliche Enzyklopädie sein, ich sehe nicht wie der Abschnitt einen Mehrwert liefert. --Stauffen (Diskussion) 18:33, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Nochmal arrogante Frechheit, Aufforderung zum lesen, und Vergleich mit dem Einstellen kompletter Telefonbücher. Das Einzige was allgemein verständlich ist dass du hier blockierst und Bilder von leeren Regalen in den Vordergrund stellst. --2003:C6:3701:FDDA:BC82:CC35:3110:8048 18:41, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Trete ein wenig vom Gaspedal runter und antworte auf meine Fragen... das leere Supermarktregal ist anschaulicher als Deine Tabelle. Schau Dir dann auch mal die WP-Artikel in Spanisch oder Englisch an, auch dort hast Du nicht solch unausgegorene Rohdatentabellen. BG --Stauffen (Diskussion) 19:03, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Weiterhin arrogantes Verhalten, nun glaubt er sogar er dürfe hier ein Verhör führen und die Beantwortung von Fragen einfordern. Dass Wikipedia längst ein schlechter Witz ist, dem fähige Leute den Rücken gekehrt haben so dass nur noch Dunning-Krüger das Licht ausmacht, wird perfekt illustriert durch die wiederholte Behauptung dass ein Foto eines leergekauften Supermarktregals einen landesweiten Stromausfall bessert darstellt als der Verlauf der Leistungswerte im Netz. Nein, das sind keine Rohdaten, solche könnte REE sicher bergeweise liefern. Die Werte auf demanda.ree.es sind aufgearbeitet und aggregiert, dokumentieren den Netzzustand für den interessierten Teil der breiten Bevölkerung. Desinteressierte leere Regale in manchen Köpfen gefällt das gar nicht. --2003:C6:3701:FDDA:5AA:C535:358E:DE55 19:43, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Eigentlich sollte man nun Fußball-Bundesliga_2024/25#Tabelle komplett löschen, mit Verweis auf Benutzer:Stauffen, denn Punkte und Tore sind ja Rohdaten und liefern nicht den Ansatz einer Erklärung oder Einordnung. Dafür Bild von leeren Stadiontribünen einfügen. --2003:C6:3701:FDDA:5AA:C535:358E:DE55 20:32, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Rumpoltern wird uns hier nicht weiterbringen - mach eine 3M-Anfrage (oder schreibe einen verdaulichen Text mit verständlicher Tabelle; so wie jetzt wird as nichts... Eine Umschreibung von Daten, die in einer Graphik bereits veranschaulicht sind, ist eher von untergeordneten Interesse (NB: Frag mal die deutsche OMA was Gas CC und Gas CR sind? Frag dich mal, inwiefern, ein solcher Detailgrad hier zu weiteren Aufhellung beitragen kann?) --Stauffen (Diskussion) 21:29, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Eigentlich sollte man nun Fußball-Bundesliga_2024/25#Tabelle komplett löschen, mit Verweis auf Benutzer:Stauffen, denn Punkte und Tore sind ja Rohdaten und liefern nicht den Ansatz einer Erklärung oder Einordnung. Dafür Bild von leeren Stadiontribünen einfügen. --2003:C6:3701:FDDA:5AA:C535:358E:DE55 20:32, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Weiterhin arrogantes Verhalten, nun glaubt er sogar er dürfe hier ein Verhör führen und die Beantwortung von Fragen einfordern. Dass Wikipedia längst ein schlechter Witz ist, dem fähige Leute den Rücken gekehrt haben so dass nur noch Dunning-Krüger das Licht ausmacht, wird perfekt illustriert durch die wiederholte Behauptung dass ein Foto eines leergekauften Supermarktregals einen landesweiten Stromausfall bessert darstellt als der Verlauf der Leistungswerte im Netz. Nein, das sind keine Rohdaten, solche könnte REE sicher bergeweise liefern. Die Werte auf demanda.ree.es sind aufgearbeitet und aggregiert, dokumentieren den Netzzustand für den interessierten Teil der breiten Bevölkerung. Desinteressierte leere Regale in manchen Köpfen gefällt das gar nicht. --2003:C6:3701:FDDA:5AA:C535:358E:DE55 19:43, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Trete ein wenig vom Gaspedal runter und antworte auf meine Fragen... das leere Supermarktregal ist anschaulicher als Deine Tabelle. Schau Dir dann auch mal die WP-Artikel in Spanisch oder Englisch an, auch dort hast Du nicht solch unausgegorene Rohdatentabellen. BG --Stauffen (Diskussion) 19:03, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Nochmal arrogante Frechheit, Aufforderung zum lesen, und Vergleich mit dem Einstellen kompletter Telefonbücher. Das Einzige was allgemein verständlich ist dass du hier blockierst und Bilder von leeren Regalen in den Vordergrund stellst. --2003:C6:3701:FDDA:BC82:CC35:3110:8048 18:41, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Bitte Wikipedia:Was Wikipedia nicht ist Punkt 6, 7 und 8 lesen und zu Herzen nehmen - was bringt bitte Deine Tabelle und Deine Minute-um-Minute-Auflistung? Es liefert nicht den Ansatz einer Erklärung oder Einordnung... Wikipedia soll eine allgemeinverständliche Enzyklopädie sein, ich sehe nicht wie der Abschnitt einen Mehrwert liefert. --Stauffen (Diskussion) 18:33, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Knüppel herausholen anstatt abwarten ist das was Benutzer:Stauffen gemacht hat, nämlich die von REE veröffentlichen Daten komplett wegzulöschen. Die offiziellen Daten von heute sind auf den Ausfall von vorgestern bezogen, eine Frechheit hier von Twitterfeed und sogar "alles nur Spekulation" zu sprechen. Die Tabellenform zeigt dabei sowohl Exporte als auch einzelne Kraftwerksarten, in Gegensatz zur simplen Grafik. --2003:C6:3701:FDDA:BC82:CC35:3110:8048 18:12, 30. Apr. 2025 (CEST)
Daten aus Spanien
Am Montag 28. April wurde in Spanien bis 12:30 Uhr laut REE "ref" https://demanda.ree.es/visiona/peninsula/demandaau/acumulada/2025-04-28 "/ref" mehr als genug Leistung produziert (ca. 32 GW) und daher sowohl exportiert als auch Pumpspeicher mit ca. 7 GW betrieben, der eigentliche Bedarf (Demanda) lag bei 25 GW. Die Tabelle zeigt die wichtigsten 14 von insgesamt 22 Zeilen, Werte in Megawatt, wobei Export und Import mit vier Nachbarn plus Balearen in 8 Zeilen separiert aufgeführt werden, ebenso wie Verbrauch und Erzeugung von Pumpspeichern und Batterien, letztere nur einstellige Megawatt.
Um 12:35 sind Erzeugung und Bedarf auf rund 14 GW eingebrochen, dabei sind keine Exporte mehr zu verzeichnen, die Pumpleistung sank auf ca. ein Viertel. Die Produktion von Kernkraft und Kohle fiel auf Null, diese Kraftwerke waren mehrere Stunden komplett vom Netz, während Gaskraftwerke die teils der Müllverbrennung dienen noch zur Hälfte liefen. Die registrierte Erzeugungsleistung der Erneuerbaren Energien hat sich auch ca. halbiert.
Um ca. 13:40 war ein Tiefpunkt bei 10,48 GW Bedarf erreicht, danach stiegen die Leistungen wieder langsam an Richtung Normalbetrieb, mit Importen aus Frankreich und Marokko, kaum aus Portugal wo es ebenfalls Ausfälle gab . Nach Mitternacht um 00:10 ist mit 18 MW erstmals wieder Kohlestromerzeugung verzeichnet, Kernkraft meldete sich erst am Folgetag um 21:35 zurück mit ersten 11 MW, wurde erst am 30.4. auf 1 GW hochgefahren.
| Zeitpunkt | 12:30 | 12:35 | 13:40 |
|---|---|---|---|
| Demanda | 25184 | 14185 | 10503 |
| Andorra | -9 | 0 | 0 |
| Marokko | -782 | -4 | 0 |
| Portugal | -2682 | -7 | -1 |
| Frankreich | -868 | 0 | 0 |
| Nuclear | 3387 | 0 | 0 |
| Kohle | 229 | 0 | 0 |
| Gas CC | 982 | 326 | 326 |
| Gas CR | 1356 | 835 | 514 |
| Wasser | 3172 | 1232 | 986 |
| Wind | 3499 | 2142 | 2321 |
| Sonne PV | 17657 | 7844 | 4460 |
| Sonne Therm. | 1498 | 1058 | 549 |
| Pumpspeicher | -3030 | -893 | -845 |
- Natürlich: Die Tatsache, daß der Stromaufall darauf zurückging, daß die erneuerbaren Energien *ZUVIEL* statt zuwenig Strom produziert haben (auomatische Panikabschaltung wegen zuviel Leistungseinspeisung ins Netz) muß aus dem Artikel gelöscht werden, damit es wieder nach der ewigen und hier auch auf der Disku ausgebreiteten Behauptung aussieht, die Erneuerbaren könnten einfach nicht genug Strom produzieren ("Dunkelflaute").
- Entsprechend wird nur der Hinweis von den: "70%" stehengelassen, damit es so aussieht, als wenn die Erneuerbaren nur 70% des Stroms erzeugt hätten, den sie sollten. Daß damit 70% des Gesamtstroms aus sämtlichen Quellen gemeint ist, und daß die Erneuerbaren damit *ZUVIEL* Strom produziert hatten (nämlich oberhalb des ihnen zugewiesenen Solls), was die Ursache für den Ausfall war, ist im Artikel so nicht mehr ersichtlich. Nur bei den ach-so-verläßlichen AKWs steht noch drin, daß sie sich wegen zuviel Strom abgeschaltet haben, wobei aber so, wie der Artikel erneuerbarenfeindlich demoliert wurde, nicht mehr ersichtlich ist, daß es die Erneuerbaren waren, die zuviel Strom produziert hatten, und eben *NICHT* die AKWs. --2003:DA:CF3A:A594:99B8:8D0D:3A63:3EEC 20:38, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Und von wegen, daß hier auf der Disku wieder gejammert wurde: "Erneuerbaren Strom kann man ja soooooo schlecht speichern!": Liste von Batterie-Speicherkraftwerken. Wer da noch was von: "Dunkelflaute" und: "mangelnder Zuverlässigkeit" faselt, hat noch die Technik und den Ausbaustand der 70er Jahre im Kopf. --2003:DA:CF3A:A594:99B8:8D0D:3A63:3EEC 21:20, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Ist denn das zuviel an (Solar)strom denn schon tatsächlich als Ursache (="root cause") bestätigt? Belastbare Quelle wie Endbericht/Untersuchungsbericht der ENTSO-E (Nachfolger der UCTE) fehlt jedenfalls, das wird noch einige Zeit dauern. Ob man diese Tabelle, ggf. mit etwas anderer Aufarbeitung und den drei Abtastzeitpunkten in den Artikel rein nehmen will, mag Geschmacksache sein.
- Abseits davon ist die Behauptung, Zitat Tatsache, daß der Stromaufall darauf zurückging, daß die erneuerbaren Energien *ZUVIEL* statt zuwenig Strom produziert haben viel zu weit aus dem Fenster gelehnt (=Spricht, Spekulation) Dazu folgende Punkte zu obiger Tabelle:
- Es ist zwar Faktum und auch mit Referenz bzw. offiziellen Grafik belegt, dass zu dem Ausfallszeitpunkt der Sektor der (verteilten) Photovoltaikanlagen in Summe den deutlich größten Anteil an elektr. Leistung eingespeist hat. Daraus folgt aber nicht zwingend, dass dies auch die Ursache war. Das kann sein, muss es aber nicht.
- Prozentuell ist die Einspeisung von Wasserkraft(werken) genauso und sogar noch massiver (relativ bezogen) eingebrochen als es die Einspeisung aus Photovoltaik war. Lt. obiger Tabelle. Aus diesem Umstand folgt nun auch nicht, dass die Ursache die Einspeisung von Wasserkraft gewesen sein muss.
- Sehr eigenartig ist der Umstand, laut obiger Tabelle, der komplette Lastabwurf auf Eigenbedarf aller 6 (?) spanischen Atomkraftwerke inkl. Kohlekraftwerke, praktisch zeitlich auf 0 runter ohne Stützung des Restnetzes auf niedrigen Niveau. Das ist schon sehr ungewöhnlich.
- --wdwd (Diskussion) 21:40, 30. Apr. 2025 (CEST)
- Die Zahlen, die REE nach dem Kollaps anzeigt, sind falsch. Es wurde von eingefrorenen Telemetriedaten gesprochen. Der Schwarzfall war auf der gesamten Iberischen Halbinsel zu beobachten. Lediglich die Inselnetze der Balearen, der Kanaren und der nordafrikanischen Exklaven Ceuta und Medilla waren davon verschont.
- Vor dem Kollaps, also bis 12:30 CEST kann man dem Infoserver https://demanda.ree.es Glauben schenken. Zur These der PV-Überproduktion empfehle ich, auf den Energy-Charts die ausgegrauten Optionen Pumpspeicher Verbrauch und Grenzüberschreitender Stromhandel zu aktiviern: dann passt alles wieder. --Gunnar (Diskussion) 21:25, 11. Mai 2025 (CEST)
Diagramm: Absturz der spanischen Stromproduktion
Das Diagramm zeigt doch gar nicht die spanische Stromproduktion (wie dort behauptet), sondern nur den spanischen Stromverbrauch. Bitte besser benennen, wenn schon keine bessere Grafik zur Hand. Was dort mit Demanda real bezeichnet wird, ist keineswegs der Bedarf (der eigentlich viel höher ist, aber nicht mehr nachgefragt werden kann, z.B. Bahnstrom) und schon gar nicht die spanische Erzeugung von Strom. Vgl. auch Bedarf an elektrischer Energie. --Engelbaet (Diskussion) 16:33, 1. Mai 2025 (CEST)
- Den Abschnitt direkt darüber mit der Tabelle lesen ist wohl zu viel verlangt? Die Spanier geben Demanda als Zahlenwert und Linie in der Grafik aus, dahinter steckt je nach Exporten oder Importen ein ganz anderer Wert für die heimische Erzeugungsleistung. Dazu kommen eigentlich noch Pumpleistung und Verluste. Aufgrund von Netztrennungen waren Kraftwerke und Verbraucher an vielen Orten getrennt, in anderen Regionen liefen wohl noch Teilnetze. Dass jemand ohne Strom, etwa in einem Aufzug steckend, einen Bedarf dafür hat ist irrelevant, was für diese Statistik zählt ist der Bedarf der noch ans Netz angeschlossen ist und dieses stabilisiert oder sprengt. Aber wirklich wichtig für Wikipedia sind Fotos von leeren Regalen. --2003:C6:3701:FD52:450A:603B:1A09:ADC9 12:25, 2. Mai 2025 (CEST)
- Nein, keine Teilnetze. Da war alles schwarz. Die REE-IT hat wohl wegen eingefrorender Telemetriedaten halluziniert, dass noch 10 GW Erzeugung verfügbar wären. --Gunnar (Diskussion) 21:29, 11. Mai 2025 (CEST)
- An der Korrektheit des Diagramms muss man zweifeln. Egal ob wir es Verbrauch oder Produktion nennen: nach dem Zusammenbruch war die Leistung noch 40 %? Es waren doch 0,0 %, oder? Red Eléctrica soll laut Bloomberg in einer Pressekonferenz (wohl dieser) von Telemetriedaten gesprochen haben, welche nach dem Ereignis nicht mehr aktualisiert wurden. Die Grafik sei falsch. Noch habe ich aber keine Quelle außer LinkedIn-Postings gefunden. Kann jemand genügend Spanisch oder ein vollständiges Transkript der Pressekonferenz finden/generieren? --Sommozzatore (Diskussion) 16:22, 6. Mai 2025 (CEST)
- Das Transkript kann man auf der Seite vom YT-video eigentlich komplett rauskopieren, soweit ich sehe. --
itu (Disk) 14:32, 7. Mai 2025 (CEST)
- Danke! Hatte ich übersehen. Und tatsächlich findet sich um Minute 17 herum, die entscheidende Aussage. Hier mehr schlecht als recht übersetzt: „Gestern haben wir die Entscheidung getroffen, nichts zu ändern, was auf der Website veröffentlicht wurde, um keine Informationen zu verbergen, obwohl es stimmt, dass nach dem Vorfall bestimmte Telemetrie-Messungen, die von den Kontrollzentren empfangen wurden, eingefroren wurden, d.h. die letzte Messung der Nachfragekurven, die wir auf der Website veröffentlicht haben. Das heißt, die letzte Messung der Nachfragekurven, die wir auf der Website veröffentlicht haben, war eingefroren, d. h. der letzte gültige Wert der Telemetriemessung zum Zeitpunkt kurz vor dem Zwischenfall, und die Nachfragekurve ging nicht auf Null zurück, und wenn Sie die Möglichkeit hatten, sie zu betrachten, blieb sie bei etwa 10 (???) 11.000 MW, anstatt auf Null zu sinken, nun, das war nicht die reale Situation des Verhaltens des Elektrizitätssystems, die gestern auftrat, als wir den Zwischenfall hatten. Als sich der Vorfall gestern ereignete, konzentrierten sich alle unsere Ressourcen zunächst darauf, festzustellen, was passiert ist, wir haben einen echten Vorfall, wir haben eine echte Nullspannung“. --Sommozzatore (Diskussion) 22:04, 11. Mai 2025 (CEST)
- Kleine und mittlere Stromerzeugungsanlagen haben kein Online-Reporting über ihre eingespeiste Leistung (das kann jeder Besitzer einer PV-Dachanlage bestätigen). In Deutschland betrifft dies wenn ich mich recht erinnere rund die Hälfte der aktuell rund 60 GWp installierten Photovoltaik. Stattdessen wird deren Einspeisung in den zentralen Charts notgedrungen nur geschätzt, z.B. anhand der aktuellen Wetterlage. Somit sind die Charts ab dem Zeitpunkt des Stromausfalls völlig unbrauchbar. --2003:D8:F0F:EB00:8505:1F69:F145:ECA9 09:44, 13. Mai 2025 (CEST)
- Ja, das mag sein, das ÜNBs die kleineren Anlagen, die nicht über eine registrierende Lastgangmessung verfügen, nur schätzen und dazu ein energiemeteorologisches Ertragsmodell benutzten. Dazu gehört aber auch, dass die Sonne nach Sonnenuntergang als Primärenergiequelle nicht mehr zur Verfügung steht - das betrifft insbesondere die Photovoltaik, während solarthermische Kraftwerke über einen Wärmespeicher auch noch einige Stunden in der Nacht elektrische Energie erzeugen können. demanda.ree.es zeigt aber einspeisende PV-Anlagen auch in der Nacht. Dieser Anteil wird aber kleiner, je weiter der Systemaufbau voranschreitet. Das ist nicht damit zu erklären, dass die Kleinanlagen weiter per Zustandsschätzer verarbeitet werden, sondern dass Werte in der Telemetrie eingefroren waren, die erst wieder auf aktuelle Daten zurückgesetzt wurden, als die ganze Kommunikationsinfrastruktur zu den Anlagen hin und zurück wieder ordnungsgemäß funktionierte, sobald die betreffende Region wieder unter Strom stand. --Gunnar (Diskussion) 22:49, 23. Mai 2025 (CEST)
- Das Transkript kann man auf der Seite vom YT-video eigentlich komplett rauskopieren, soweit ich sehe. --
"induzierte atmosphärische Vibration"?
Das ist kein "bekanntes Phänomen", sondern bovine Faeces. (Vielleicht gab es dafür ursprünglich einen Sinn, der auf dem Übersetzungswege komplett verlorenging, aber so, wie es da steht, ist es einfach nur Dummfug.) --77.14.46.236 20:36, 1. Mai 2025 (CEST)
- steht dort wörtlich in der deutschsprachigen Quelle... --Stauffen (Diskussion) 20:42, 1. Mai 2025 (CEST)
- Und? Ist die maßgeblich? "Watson" zitiert - in Übersetzung - auch nur die spanische Quelle, in der sonstwas gestanden haben könnte. In den Kommentaren zum Artikel wird dieser Unsinn auch "gebührend" gewürdigt. (Mal abgesehen davon, daß der spanische Betreiber mehrfach massiv gelogen hatte - nicht existierende Brände usw.) Ich finde, das sollte da nicht stehen bleiben. --2.241.44.174 02:36, 3. Mai 2025 (CEST)
- nun ja, wir berufen uns hier bei WP auf Quellen, und die atmosphärischen Phänomene wurde anfänglich wohl so als mögliche Ursache gennant (und niemand sagt, es sei die tatsächliche Ursache - wir werden sicher bald Ergebnisse offizieller Untersuchengen sehen); ob es bessere Übersetzungen gibt, weiss ich nicht - ich habe keine Meinung über die vermeintlichen "Lügen" der Netzbetreiber; finde Quellen die die Lügen belegen. --Stauffen (Diskussion) 16:19, 3. Mai 2025 (CEST)
- Das ist ein grundsätzliches Problem: "bequellt" bedeutet nicht "richtig". --2.241.178.194 23:57, 3. Mai 2025 (CEST)
- Es ist tatsächlich Bullshit, aber nur wegen furchtbarer Übersetzung. Der Deutschlandfunk hat das vor ein paar Tagen genauer erklärt: Gemeint ist eine ungewöhnliche Temperaturschwankung; morgens relativ kühl, dann zu Mittag hin sehr heiß mit exorbitant schnellem Temperaturanstieg, und dieser Thermalstreß hätte dann Leitungen/Generatoren/Trafos überfordert. Der entsprechende Wissenschaftsjournalist hat diese bislang ungewöhnliche Situation im DLF mit dem Klimawandel erklärt und gesagt, daß das in Zukunft häufiger der Fall sein dürfte, bald auch in Mitteleuropa, weshalb wir alle unsere Netze dringend entsprechend resistent gegen den Klimawandel machen müssen. Südeuropa halt schneller, weil der Klimawandel da schon schneller abläuft, und dann auch hierzulande. --2003:DA:CF3A:A530:B1AC:92BF:9CF0:ED6A 19:02, 5. Mai 2025 (CEST)
- Das ist ein grundsätzliches Problem: "bequellt" bedeutet nicht "richtig". --2.241.178.194 23:57, 3. Mai 2025 (CEST)
- nun ja, wir berufen uns hier bei WP auf Quellen, und die atmosphärischen Phänomene wurde anfänglich wohl so als mögliche Ursache gennant (und niemand sagt, es sei die tatsächliche Ursache - wir werden sicher bald Ergebnisse offizieller Untersuchengen sehen); ob es bessere Übersetzungen gibt, weiss ich nicht - ich habe keine Meinung über die vermeintlichen "Lügen" der Netzbetreiber; finde Quellen die die Lügen belegen. --Stauffen (Diskussion) 16:19, 3. Mai 2025 (CEST)
- Und? Ist die maßgeblich? "Watson" zitiert - in Übersetzung - auch nur die spanische Quelle, in der sonstwas gestanden haben könnte. In den Kommentaren zum Artikel wird dieser Unsinn auch "gebührend" gewürdigt. (Mal abgesehen davon, daß der spanische Betreiber mehrfach massiv gelogen hatte - nicht existierende Brände usw.) Ich finde, das sollte da nicht stehen bleiben. --2.241.44.174 02:36, 3. Mai 2025 (CEST)
Ursache ist doch längst klar, wieso findet sich das hier nicht wieder?
Also der Stromausfall begann in Portugal. Zu diesem Zeitpunkt wurde extrem viel Strom aus Spanien nach Portugal gesendet (2,35 GW). Daraufhin stieg die Frequenz zu hoch (in PO) und es kam zu Stromausfall und insbesondere zur Abschaltung des Stromimportes aus Spanien. Schlagartig. 0 GW. Mehr ist doch jetzt für den Experten nicht mehr erforderlich, d.h. die Frequenz in Spanien überstieg das zulässige Maß und die Überproduktion konnte nicht nach Frankreich abgeleitet werden. Ok, Leitungsproblematik Perpigang etc. Nun ja. Klar: um Mittags herum ist nunmal die PV-Produktion sehr hoch. Und die vielen PV Dächer - es gibt einen massiven Zuwachs in Spanien - sind nunmal schwerlich regelbar. Ich will es jetzt nicht direkt nur auf PV schieben, aber dass Mittags maximal viel PV-Strom im Netzt vorhanden ist, und dieser nunmal nur zu geringen Teilen regelbar ist, dürfte sogar der Mainstream Wikipedia verständlich sein...
--185.210.18.55 06:19, 4. Mai 2025 (CEST)
- Elementhafte Einzeltatsachen, hier auch ohne Quelle, erzeugen am wenigsten Ursachenklarheit. Klar ist sicher dass es ein gravierendes Problem mit dem Verhältnis von Stromangebot und -nachfrage gab, aber das ist banal, weil das wohl fast immer Ursache ist.
- Wir haben nach wie vor das Gegenteil von Ursachenklarheit. Wie schon erwähnt sind offenbar nicht einmal Frequenzdaten aus der fraglichen Region öffentlich. Für mich sieht das sogar geradezu nach Geheimhaltung aus (was in Bezug auf Haftungsfragen sogar Sinn machen würde..). Es bleibt dubios und klar ist sehr wenig. --
itu (Disk) 13:37, 4. Mai 2025 (CEST)
- Laut Deutschlandfunk schon ein, zwei Tage nach dem Stromausfall waren die Frequenzschwankungen unmittelbar in den Minuten vor dem Ausfall bis hin ins deutsche Netz deutlich meßbar. Selbst, wenn's in Spanien oder Portugal also tatsächlich irgendeine: "Geimhaltung" gäbe, benimmst du dich im Grunde so, als wenn die schwedischen Meßdaten nicht bewiesen hätten, daß es jenseits des Eisernen Vorhangs einen signifikanten Nuklearunfall gegeben hatte, bloß weil Moskau eine Nachrichtensperre über Tschernobyl verhängt hatte.
- Primär wirkt mir diese Blockadehaltung aber immer noch stark nach der schon weiter oben bemängelten Geheimhaltungs- bzw. Verleumdungsstrategie einiger hiesiger Autoren, es mit aller Gewalt weiterhin nach einem Fall von: "Dunkelflaute" und: "einfach nicht ausreichend leistungsfähigen erneuerbaren Energien" aussehen zu lassen, wenn es laut diverser Quellen, die hier immer wieder gelöscht und ignoriert werden, de facto eine *ÜBERPRODUKTION* war. Das beweist schon allein die 70%-Zahl, die im demolierten Artikel noch stehengelassen wurde, weil durch den rausdemolierten relevanten Kontext überhaupt nicht klar wird, worauf sich diese 70% beziehen. Und weil das alles nicht ins fossile und atomare Weltbild paßt, wird einfach behauptet, wir wüßten einfacfh überhaupt nichts und die Hauptsache wird einfach als: "elementare Einzeltatsache" abgetan. --2003:DA:CF3A:A530:B1AC:92BF:9CF0:ED6A 19:11, 5. Mai 2025 (CEST)
- Du schwadroniest hier schon seit einer Woche rum, statt einen braucbaren Text zu produzieren... mit verbalen Attacken gegen Mitautoren wird das nichts. Hier gelten seriöse Quellen und nicht um Spekulationen, Vermutungen, Stellungsnahmen, etc., ebenso ist jegliche Theoriefindung aufgrund von Rohdaten zu vermeiden. BG --Stauffen (Diskussion) 23:10, 5. Mai 2025 (CEST)
- "Frequenzschwankungen ... bis hin ins deutsche Netz deutlich meßbar" - Auh, Mann, keine Ahnung, aber davon ganz viel: Es gibt keine "lokalen Frequenzen", die Frequenz ist aus physikalischen Gründen im gesamten europäischen Verbundnetz gleich, man mißt in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Italien sowie auf dem Balkan usw. die exakt gleiche Frequenz, und zwar solange, bis ggf. durch Leitungsüberlastungen Teilnetze abgetrennt werden. (Und die Spannung hat mit der aktuellen Leistungsbilanzänderung nichts zu tun, die ist nur eine Folge der Blindleistungssituation und wird durch die Einstellung der Generatorerregung geregelt.) Leitungsüberlastungen können einen Kaskadeneffekt auslösen: In einem lokalen Netzbereich kann aus irgendwelchen Gründen eine erhebliche Über- oder Unterproduktion elektrischer Leistung vorliegen. Dann versucht das System, die Differenz über Fernleitungen auszugleichen, also Überschuß ins Verbundnetz zu schieben bzw. daraus ein Defizit zu beziehen. Das ist für das Verbundnetz normalerweise auch unproblematisch, weil es sehr groß ist und diese "kleinen Differenzen" wegregeln kann. Nur, wenn dabei die Transportleitung überlastet wird, dann wird die darauf übertragene Leistung nicht heruntergeregelt, sondern der Netzschutz erkennt die Überlastung und schaltet die Leitung ab, und das verschärft das Bilanzproblem natürlich beträchtlich. Per Kettenreaktion können dann in schneller Folge alle anderen Leitungen auch überlastet werden und abschalten, und dann bricht das "freigeschaltete" Inselnetz zusammen, weil dort dann die Frequenz rapide wegläuft und die Generatoren alle in die Schutzabschaltung gehen, und schon ist's duster... Nur ist ein solcher Ablauf keine "höhere Gewalt", sondern das muß vorhergesehen und vermieden werden. Das ganze System muß jederzeit redundant laufen, d. h. der Ausfall einer einzigen Komponente (Kraftwerk, Umspannwerk, Leitung) darf nicht dazu führen, daß das System zusammenbricht. Durch den Ausfall der "n+1"-Komponente kann das Netz in einen gefährdeten Zustand geraten, in dem es sich noch einen Ausfall nicht mehr leisten kann. Das muß die Leitwarte aber erkennen und von Hand oder automatisch Anpassungen vornehmen, die das Netz wieder in einen sicheren Betriebszustand überführen. (Das können z. B. Lastabwürfe von Erzeuger- oder Verbraucherlasten sein, meistens mit Betriebsmitteln, bei denen der Netzbetreiber das vertraglich vereinbart auch darf.) Wenn's trotzdem knallt, dann hat der Netzbetreiber ganz klar Mist gebaut, ohne Wenn und Aber. Ausreden wie "zu hohe Solarproduktion" zählen da nicht. --2.241.204.40 05:13, 12. Mai 2025 (CEST)
- Primär wirkt mir diese Blockadehaltung aber immer noch stark nach der schon weiter oben bemängelten Geheimhaltungs- bzw. Verleumdungsstrategie einiger hiesiger Autoren, es mit aller Gewalt weiterhin nach einem Fall von: "Dunkelflaute" und: "einfach nicht ausreichend leistungsfähigen erneuerbaren Energien" aussehen zu lassen, wenn es laut diverser Quellen, die hier immer wieder gelöscht und ignoriert werden, de facto eine *ÜBERPRODUKTION* war. Das beweist schon allein die 70%-Zahl, die im demolierten Artikel noch stehengelassen wurde, weil durch den rausdemolierten relevanten Kontext überhaupt nicht klar wird, worauf sich diese 70% beziehen. Und weil das alles nicht ins fossile und atomare Weltbild paßt, wird einfach behauptet, wir wüßten einfacfh überhaupt nichts und die Hauptsache wird einfach als: "elementare Einzeltatsache" abgetan. --2003:DA:CF3A:A530:B1AC:92BF:9CF0:ED6A 19:11, 5. Mai 2025 (CEST)
- Theoretisch gibt es langfristig keine lokalen Frequenzen in einer gemeinsamen Synchronzone, weil aber elektromechanische Ausgleichsvorgänge zwischen verschiedenen kohärenten Gruppen von Generatoren nicht mit Lichtgeschwindigkeiten passieren, gibt es kurzfristig dann aber schon Abweichungen vom Mittelwert der Synchronzone. Leistung wird entlang von Übertragungsleitung proportional zum Sinus des Leitungswinkel übertragen, und der ist der Unterschied zwischen dem Integral der Frequenz (Phase) von hier und da. Siehe auch: M. Kurth, E. Welfonder: Oscillation behaviour of the enlarged European power system under deregulated energy market conditions, 2005. --Gunnar (Diskussion) 22:51, 12. Mai 2025 (CEST)
- Das ist inhaltich Falsch. Die Netzfrequenz ist im gesamten Verbundnetz gleich. Immer und zu jeder Zeit. Sonst wäre es kein Verbundnetz. Erst durch die Entkoppelung mit Frankreich hatten wir 2 unterschiedliche Netzfrequenzen. --~2025-16628-3 (Diskussion) 11:23, 10. Jul. 2025 (CEST)
Eine interessante Quelle zum Ablauf des Blackouts ist der Videomitschnitt zum Runden Tisch der Real Academia de Ingeniería vom 2025-05-21, Mesa redonda: La continuidad del suministro eléctrico en un contexto de descarbonización (auf Spanisch) bei dem auch zwei Fachleute einige Folien mit Messdaten präsentieren:
- 31:03 Geforderte Immunität von Erzeugungsanlagen gegenüber Überspannungen, wenn sie in Spannungsebenen unter 110 kV ans Netz angeschlossen sind, siehe TED/749/2020, Kapitel 2. Requisitos de tensión
- 38:28 Spannungs- und Frequenzmessung während der letzten 30 s vor dem Blackout in Faro, PT
- 40:04 Vergleich der Netzspannung während der letzten Sekunden in Faro, Porto und Mailand
- 50:38 Spannungsmessung am 220 kV Umspannwerk Lancha, nahe Cordoba in Andalusien während des Tages des Stromausfalls ("existen unas perturbaciones, unas oscilaciones de tensión, que no son normales")
- 52:28 Spannungsmessung an den Kraftwerksstandorten der KKWs Asco I+II, Vandellos (alle drei nahe Tarragona, Katalonien) und des GuD-Kraftwerks As Ponte (La Coruña, Galizien)
- 59:10 Überspannungsvorfall, der am 22. April passierte, sechs Tage vor dem Blackout, Messdaten zur Netzspannung von vier Kraftwerken (San Roque, Besos mit 220 kV Netzanschluss; As Pontes, Ascó mit 400 kV Netzanschluss)
- 60:25 Kraftwerke reagieren auf die Frequenzschwankungen ab 12:03 am 28. April 2025
- 61:02 Wirkleistungstransfer über die HGÜ-Verbindung und die benachbarte 400 kV Drehstromleitung (Mittelmeerküste der Pyrenäen) am Tag des Blackouts
- 62:42 Wirkleistungstransfer über die HGÜ-Verbindung und die benachbarte 400 kV Drehstromleitung sechs Tage früher (2025-04-22 als schon mal Überspannungen auftreten)
--Gunnar (Diskussion) 23:32, 23. Mai 2025 (CEST)
Zwischenbericht von ENTSO-E
Ich habe den ersten Zwischenbericht von ENTSO-E zu den Weblinks hinzugefügt. Darin findet sich Material, welches etwas in Sachen Fakten hilft. Erste Erkenntnis für mich: die Region des Blackouts wird auf die Iberische Halbinsel begrenzt. Auch namentlich. Mit einer kleinen Region Frankreichs nur als "affected". Als Resultat sollte der Artikel vielleicht besser in Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel 2025 o. ä. umbenannt werden, oder? --Sommozzatore (Diskussion) 02:40, 11. Mai 2025 (CEST)
- Ja. Siehe oben. --Gunnar (Diskussion) 21:48, 11. Mai 2025 (CEST)
(ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von Sommozzatore (Diskussion | Beiträge) 21:57, 16. Mai 2025 (CEST))
ZfK-Artikel: Mehr Details zum Ablauf bekannt
Den ZfK-Artikel finde ich hier nicht zitierwürdig, einfach weil er etliche Fehler enthält. Es mag eine nette Dampfplauderei umfassen, eignet sich aber imho nicht als Referenz für einen Wikipedia-Artikel, der technische Details zum Ablauf der Störung offenbaren soll.
- "kam es gegen 10:33 Uhr spanischer Zeit – 12:33 Uhr deutscher Zeit" – hier fängt es schon an: deutsche und spanische Zeit ist dieselbe Mitteleuropäische Sommerzeit (CEST). Wenn man eine Zweistundendifferenz erklären will, dann tut man das zu UTC, da der Vorfall um 10:33 Weltzeit passierte.
- "Durch den großen Ausfall in der Stromerzeugung sank auch die Netzfrequenz schrittweise ab. Und zwar von den sonst üblichen 50 Hertz auf nur noch 48 Hertz. Der Frequenzeinbruch war so erheblich, dass er sogar in Deutschland zu messen war – wenn auch in einem deutlich geringeren Ausmaß. 'In Freiburg konnten wir im Vorfeld der Abtrennung der iberischen Halbinsel eine markante Schwingung mit 0,217 Hertz messen'" – Gleich zwei Schnitzer: die Schwingung von 0,217 Hz ist etwas anderes als der Frequenzeinbruch wegen des Leistungsverlustes. Und das, was man in Deutschland messen konnte, war nicht der Blackout in Spanien, sondern der Verlust an Exportleistung aus Spanien, der um 12:30 noch in Höhe von 868 MW registriert wurde, sowie das Kernkraftwerk [Golfech I], das sich im Rahmen der Störung vom Netz trennte (1,3 GW).
- "Innerhalb von nur fünf Sekunden schrumpfte die Stromerzeugung im spanischen Netz um rund 15 Gigawatt zusammen." – Die Stromerzeugung ging nicht nur um 15 GW zurück, sondern wegen des Systemkollapses auf 0 GW (Notstromanlagen und kleine Inselnetze mit Batterie+PV-Kombinationen außen vor). Dass diese Halluzination eines teilweisen und nicht kompletten Einbruches durch eingefrorene Telemetriedaten erzeugt wurde, hat sich eigentlich mittlerweile rumgesprochen.
- "Die Abkopplung der iberischen Halbinsel vom europäischen Verbundnetz war nicht die Ursache des Blackouts – dieser war schon vorher besiegelt." – Nein. Eventuell hätte der Lastabwurf den Kollaps noch aufhalten können. Wahrscheinlich gab es aber andere Gründe, welche diesen Rettungsmechanismus, der ja beim System Split von Sommer 2021 einen hohen Import aus Frankreich kompensieren konnte, unwirksam machten. Vielleicht lag es an Instabilitäten der Spannungsregelung.
- "Auffällig: Im Baltikum war diese Oszillation weit ausgeprägter als im Zentrum Europas." – Nein, das ist nicht auffällig. Bei der Grundschwingung der Inter-Area-Oszillationen geht an den Rändern der Synchronzone (NS-Schwingung, OW-Schwingung) die Frequenz rauf und runter, wohingegen in der Mitte nicht die Frequenz pendelt, sondern die Ströme übertragen werden, welche die Generatoren beschleunigen und abbremsen. Im Badewannenmodell geht vorn und hinten das Wasser hoch und runter (-> Frequenz) und in der Mitte fließ das Wasser, ohne an der Höhe zu rütteln (-> Strom).
- "Netzexperten gehen davon aus, dass dies ein Anzeichen für eine systemische Instabilität im gesamten europäischen Netz sein könnte, die sich weit über die iberische Region hinaus erstreckte." – Da widerspricht sich der Autor doch ein paar Sätze später: "Diese Oszillationen sind per se erst mal eine zwingende Eigenschaft des Systems, seit Jahrzehnten bekannt"
- "Hintergrund ist die sogenannte Trägheit, die solche Kraftwerke automatisch erzeugen – eine Art Puffer für Netzschwankungen. Auch mehr Batteriespeicher im Netz hätten dazu beitragen können, Spannungsschwankungen auszugleichen." – Trägheit / Inertia / Momentanreserve betrifft die (Wirk-)Leistungsfrequenzregelung; Spannungsschwankungen haben damit nur eingeschränkt zu tun. Batteriespeicher würden mit ihrer Wirkleistung kurzfristige Frequenzschwankungen vor allem ausgleichen. Spannungsschwankungen werden üblicherweise mit Blindleistung ausgeregelt, und das können und tun Umrichter genauso wie Synchronmaschinen unabhängig von der Abgabe von Wirkleistung, d.h. Spannungsregeln können auch PV-Umrichter.
--Gunnar (Diskussion) 23:32, 16. Mai 2025 (CEST)
YouTube Video: Spainout - Ursache steht fest
Der Autor des Videos zitiert zwei Quellen, und daher ist mein Vorschlag, sich auf diese Quellen zu beziehen und nicht auf dieses Video.
- https://www.boe.es/boe/dias/2023/11/13/pdfs/BOE-A-2023-23045.pdf (2023-11-13: baterías de condensadores)
- https://aelec.es/pedimos-que-la-investigacion-del-apagon-iberico-incluya-las-variaciones-extremas-y-generalizadas-de-tension-en-la-red-electrica/ (2025-05-20: Überspannungen)
Auch der aktuelle Untersuchungsbericht (182 Seiten, vom 2025-06-17) der Spanischen Regierung ist hilfreich. https://www.lamoncloa.gob.es/consejodeministros/resumenes/Documents/2025/Informe-no-confidencial-Comite-de-analisis-28A.pdf
Mich stören die flapsige Bezeichnung "Spainout" (nein, es war nicht nur Spanien, sondern die ganze Iberische Halbinsel) und vor allem die mehrfach vorgetragene Behauptung das EE-Anlagen keine Blindleistung bereitstellen könnten. Das ist schlicht falsch und wir sollten solchen Unsinn nicht durch zitieren weiter verbreiten.
Ich kann mir vorstellen, dass bei PV-Umrichtern keine adequate Blindleistungsregelung aktiviert wurde (vgl. mit den gültigen Gridcodes) und dass dies ein Versäumnis des Netzbetreibers bzw. ÜNBs war, eine angepasste Koordinierung der verschiedenen Spannungsregelmechanismen vorzugeben, welche einer hohen Durchdringung durch dezentrale Erzeuger angemessen ist. Aber dass heisst nicht, dass PV-Wechselrichter dies nicht können. Seit über 15 Jahren ist z.B. eine Q(U)-Regelung Stand der Technik und kann bei Inbetriebnahme aktiviert werden: das muss man nur wollen und vom festen cosphi-Wert mit Überspannungsschutzabschaltung und automatischer Wiederzuschaltung nach 3 Minuten (ggf. Jo-Jo-Effekt ?) auf ein anderes Verfahren umschalten. --Gunnar (Diskussion) 15:15, 23. Jun. 2025 (CEST)
ENTSO-E-Bericht ist da
Da nun die Newsticker-Karavane weiter gezogen ist, scnr: Nun ist auch der ENTSO-E-Bericht verfügbar und hier zu finden, 264 Seiten stark; Hier mal als Marker vermerkt, mal schaun wie es sich punkto ein-/umarbeiten ausgeht...--wdwd (Diskussion) 20:49, 7. Okt. 2025 (CEST)
Finaler ENTSO-E-Bericht ist da
...nachdem bereits darauf hingewiesen wurde, dass der Artikel mit dem Hinweis auf den erwarteten ENTSO-E-Abschlussbericht veraltet war habe ich einen entsprechenden Abschnitt eingefügt. Dabei habe ich im Wesentlichen den Inhalt des bereits überarbeiteten englischen Wikipedia-Artikels übernommen. Vielleicht möchte ja jemand, der mehr vom Fach versteht als ich, es mit originär deutschen Formulierungen noch weiter verbessern. --Harald2906 (Diskussion) 23:09, 26. Mär. 2026 (CET)
Ich schließe mich dieser Bitte uneingeschränkt an. Der Bericht (er findet sich unter den Weblinks) ist leider englisch und über 400 Seiten lang. Schlussendlich kann die Ursache nicht - wie vielfach verbreitet - auf Erneuerbare Energieerzeuger fokussiert werden und das steht nach wie vor in unserem Artikel. Leider fehlen auch mir die Fachkenntnisse, die Englischkenntnisse und in der Folge auch die Zeit, um den Artikel auf den aktuellen Stand zu bringen. @Harald2906: ich füge Baustein wieder ein, denn der Artikel entspricht IMHO nicht mehr dem aktuellen Kenntnisstand.--L.T.Mido (Diskussion) 07:39, 27. Mär. 2026 (CET)
- Add Überarbeitung: Kann ich mal auf meine to-do list nehmen, wird aber etwas dauern da auch die Quelle entsprechenden Umfang hat. Add Ursache: Das Problem im Verständnis ist meiner Beobachtung nach die (implizite)Vermischung zwischen Politik ("Ideologie") und Technik ("Naturwissenschaft"). (darauf, da sehr weiter Punkt, sollte aber nicht in *diesem* Artikel eingegangen werden, nur als Randanmerkung:) Ein Stromausfall hat technisch/physikalische Gründe, z.b. zu bestimmten Zeitpunkten zu hohen Spannungen welche zum Ansprechen von Schutzeuinrichtungen führen. Technisch/physikalisch spielt es keine Rolle, welche (politische) "Farbe" die elektrische Leistung hat, also aus welcher Primärquelle sie gewonnen wurde. Ein Stromnetz bricht nicht zusammen, weil zuviel "Solar-Strom" übertragen wird. Sondern ein Stromnetz kann zusammenbrechen weil z.B. Grenzwerte wie Spannungen, maximale Transportleistungen auf Leitungen, Werte der Netzfrequenz bzw. Synchronität über/unterschritten wurden und der Netzschutz mit Notmassnahmen massiv eingreift um Schäden an der Infrastruktur zu vermeiden. Auf politischer Seite hingegen fokusiert sich das Denken (Verstehen?) eher auf Kategorien wie "Grüner Solarstrom", der nun je nach politischen Lager gut oder böse sein soll und daher schuld/nicht schuld sein soll. Dieser Ansatz im Denken bzw. Lösungssuche führt, ausser zu zwischenmenschlichen Hick-Hacks, zu nichts. Daher gibt es im ENTSO-Endbericht, ich lehne mich da mal aus den Fenster ohne die ENTSO-Arbeit genauer gelesen haben, m.M. so gut wie sicher keine plakativ/naive Aussage wie "Zuviel Solarstrom sei schuld am Ausfall".
- Der Ansatz geht über technisch/physikalsichen Gründe, und da gab und gibt es über die Jahrzehnte deutliche Verbesserungen - was aber mehr oder weniger tief in die Netzregelungen geht und mehr technisch/physikalischen Hintergrundwissen für das Verständnis bedingt. Stichwort 50,2-Hz-Problem, als nur ein Deteil aus vergangener Zeit. Und diese Entwicklungsfehler abseits dieser Einzelereignisse dann zu weiteren technisch Vorgaben bzw. Änderugnen führen, dass
- a.) auch kleine Erzeugeranlagen, wenn diese in grosse Anzahl auftreten ("Schwarm-Kraftwerke") auch punkto Steuerung/Regelung deren Wirk- aber vor allem auch Blindleistung seitens Regelführung (Netzleitung) entsprechende Datenschnittstellen (z.B. über inet/mobilnetz) aufweisen müssen und
- b.) diese Kleingeräte, z.B. Wechselrichter, auch wenn diese nur mini-Anlagen in zig Niederspannungsebenen sind, über entsprechende Funktionen verfügen mussen um das im kleinen Rahmen auch (automatisch) umsetzen zu können. z.B. sich nicht vorschnell vom Netz trennen dürfen wenn bestimmte Werte mal nicht so ganz passen und Strecken innerhalb weiter gesteckter Grenzwerte bevor es zu Schäden kommt, "im Betrieb durchtauchen müssen".
- Grob, das was mittlere/kleinere Einspeiser im Bereich Mittelspannungsebene schon länger erfüllen müssen, Stichwort Mittelspannungsrichtlinie, wird (bzw. kam/kommt schon) in adaptierten Varianten auch bei kleinst/micro-Einspeisern und deren techn. Anlagen kommen.
- Technischer Rand- und Schlusspunkt: Auch so Punkte, die aus diesen medialen Umfeld immer wieder aufkommen, dass es für den stabilen/sicheren Betrieb von Verbundnetzen rotierende Grossmaschinen wie Turbogeneratoren (grosse Synchrongeneratoren) und deren Schwungmasse braucht, stimmt so nicht bzw. ist bestenfalls historisch aus der Frühzeit der elektrischen Netz korrekt. Man kann elektrisch vermaschte Wechselspannungsnetze (Verbundnetze), auch stabil ganz ohne rotierende Schwungmassen von Synchrongeneratoren betreiben, z.B. mit selbstgeführten Stromrichtern. In diesem Bezug ist genau diese HGÜ INELFE zwischen ES/FR interessant, da in der medialen Berichten zu diesem Stromausfall komischerweise nie in ihrer wesentlichen Funktion erwähnt wurde: Da wurde vor Jahren schon eine HGÜ auf nur kurzer Strecke durch die Pyrenäen gebaut/betrieben, wo man HGÜ ja eher auf langen Strecken wegen den Übertragungsverlusten einsetzt. Und wo noch dazu mehrfache (!) 400-kV-Übertragungsleitungen im synchron betriebenen Gebiet zwischen ES/FR bestehen die zusammen ein Vielfaches der HGÜ-Übertragungsleistung aufweise. Interessanterweise wird in diesen medialen Umfeld selten (nie) die Frage gestellt warum man sowas wie diese HGÜ INELFE macht und was das wesentliche (wenn nicht einzige) Betriebszeil dieser nicht ganz billigen Anlage ist. Die HGÜ INELFE (auf ES seite) war zwar bei diesen Ereignis schlussendlich zu schwach/unterdimensioniert um das noch abfangen zu können, spielte aber in den Stunden vor dem Ausfall wesentlichen Beitrag bei den Versuchen zu Netzstabilisierung. Und es war auch kein Zufall, dass diese HGÜ die letzte Einheit war, welche sich final unmittelbar von dem Schwarzfall trennte.--wdwd (Diskussion) 13:00, 18. Apr. 2026 (CEST)
unbefriedigend
Natürlich ist es richtig, in die technischen Details zu gehen, aber geht es auch etwas verständlicher? Zumindest irgendwo eine geraffte Kernaussage. Im jetzigen Zustand liest man als Laie nur Fachchinesisch bis einem die Sicht verschwimmt. Und man üverfordert aufgibt.--Heebi (Diskussion) 18:38, 21. Mai 2026 (CEST)
