Die Meeresablagerungen sind eine Erfindung, da die Geologie der Vojvodina durch quartäre Ablagerungen bestimmt wird; insbesondere pleistozäne Flugstäube und Sande sowie holozäne und rezente Flußablagerungen. Die einzigen Meeressedimente (den darum würde es sich dabei ja handeln) sind aus dem Paläozoikum und betreffen nur Bereiche der Gebirge (Fruska Gora). Da diese flächenmäßig unbedeutend sind, betreffen einzig einige Waldgebiete der Fruska Gora, ist die Darstellung auch nicht richtig Der fruchtbare Boden der Vojvodina besteht zum Teil aus Ablagerungen von Meeresfossilien. Damit ist er sehr ergiebig, weshalb die Landwirtschaft ein bedeutender Wirtschaftszweig in der Vojvodina ist. Damit einher sind die Bodentypen der Vojvodina vornehmlich Tschernoseme auf äolischen Lössen, Gleye auf alluvialen Ablagerungen und Grundwasserbeeinflussten Böden, Salzböden (Solontschake und Solonetzte) und Parabraunerden der Gebirge. Nicht oder wenig landwirtschaftlich genutzt sind Schwemmlösse, Rendzinen auf Sand etc. Die höchste Bonität bieten dabei die Tschernoseme und diese machen die landwirtschaftliche Bedeutung aus. [1] 29. Mar. 2011, 14:26 (CET)
Josef Breu (Hrsg) 1970-1989: Atlas der Donauländer. S. 161, Böden.
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