Doenhausen
Ortsteil der Gemeinde Eystrup im Landkreis Nienburg/Weser in Niedersachsen
From Wikipedia, the free encyclopedia
Doenhausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Eystrup im Landkreis Nienburg/Weser in Niedersachsen.[2] Der Ort bildete bis 1929 eine eigenständige Gemeinde im Kreis Hoya der preußischen Provinz Hannover.
Doenhausen Gemeinde Eystrup | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 46′ N, 9° 14′ O | |
| Fläche: | 7,46 km²[1] | |
| Eingemeindung: | 1929 | |
| Postleitzahl: | 27324 | |
| Vorwahl: | 04254 | |
Lage von Doenhausen in Niedersachsen | ||
Geographie
Doenhausen ist eng mit Eystrup verwachsen und bildet den südöstlichen Teil des Ortes. Die historische Grenze zwischen Eystrup und Doenhausen verlief entlang des ehemaligen Moorgrabens und der Mühlenstraße.[2]
Geschichte
Doenhausen gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Hoya in der Grafschaft Hoya des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zum Kanton Hoya des Departements Wesermündung. 1814 fiel Doenhausen an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Hoya. Die Gemeinde Doenhausen fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Hoya. 1929 wurde Doenhausen nach Eystrup eingemeindet. Eystrup gehörte seit 1932 zum Landkreis Grafschaft Hoya und kam 1977 zum Landkreis Nienburg/Weser.
Einwohnerentwicklung
Bau- und Naturdenkmale
Auf dem ehemaligen Gemeindegebiet gibt es eine Reihe von geschützten Baudenkmalen:
- das Wohn- und Wirtschaftsgebäude Doenhauser Straße 14
- das sogenannte Schloss Doenhausen in der Doenhauser Straße 30
- zwei Fachwerkställe in der Doenhauser Straße 39 und 47
- das Wohnhaus Hauptstraße 68
Im Osten des ehemaligen Gemeindegebiets befinden sich zahlreiche Grabhügel beiderseits des Serumwegs, die als Bodendenkmale gelistet sind.
Vereine
Der Schützenverein Doenhausen von 1920 betreibt Schießsport und Pflege des lokalen Brauchtums.[7]
