Drei Männer im Schnee (1974)
Film von Alfred Vohrer (1974)
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Drei Männer im Schnee ist ein deutscher Spielfilm des Regisseurs Alfred Vohrer aus dem Jahr 1974. Die Komödie adaptiert den gleichnamigen Roman von Erich Kästner, der bereits mehrfach verfilmt worden war.
| Film | |
| Titel | Drei Männer im Schnee |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1974 |
| Länge | 92 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Produktionsunternehmen | Roxy Film, München |
| Stab | |
| Regie | Alfred Vohrer |
| Drehbuch | Manfred Purzer |
| Produktion | Luggi Waldleitner |
| Musik | Peter Thomas |
| Kamera | Charly Steinberger |
| Schnitt | Ingeborg Taschner |
| Besetzung | |
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Handlung
Der Millionär Otto Tobler ist ein gelangweilter Mensch. In der Firma haben ihn seine Angestellten unter Kontrolle, und zu Hause herrscht seine Mutter. Selbst sein „unheilbares Beinleiden“, das ihn dazu verführt, lästigen Zeitgenossen einen Fußtritt zu verpassen, kann daran nichts ändern. Nach der fälligen Verurteilung erlaubt er sich sogar den Luxus, auch den Staatsanwalt entsprechend zu behandeln.
Ein Preisausschreiben seines Unternehmens ermöglicht es ihm, die ersehnte Flucht in ein anderes Leben anzutreten. Er nutzt den Namen des Gewinners des manipulierten zweiten Preises Eduard Schulze mit dessen Einverständnis zu einem Urlaub in einem Skihotel. Doch seine Mutter bereitet das Hotelpersonal heimlich auf seine Ankunft vor. Dummerweise hat auch der Student Boris Dorfmeister einen Urlaub im Hotel gewonnen, und beide treffen zufällig gemeinsam dort ein.
Dort wird Dorfmeister für den Millionär gehalten und entsprechend verwöhnt, während man Tobler alias Schulze vernachlässigt. Die beiden freunden sich an und genießen ihre vertauschten Rollen. Das ändert sich auch nicht, als Toblers Diener Titus als angeblicher Botschafter im Hotel auftaucht. Schwierig wird es erst, als auch noch Toblers Tochter Susanne ankommt und Boris sich in sie verliebt. Weder Susannes aufdringliche Konkurrentinnen noch ihr bisheriger Favorit Ferry können verhindern, dass sie und Boris schließlich ein Paar werden. Als Tobler ein Diebstahl unterstellt wird, hat er genug und lässt sich zusammen mit Titus per Hubschrauber ausfliegen. Boris darf seinen künftigen Schwiegervater nun als Schlossherrn kennenlernen. Das Hotel, das sich in der Beurteilung seiner Gäste so sehr geirrt hat, erweist sich als Toblers Besitz und erhält natürlich einen anderen Direktor.
Produktionsnotizen
Die Dreharbeiten dauerten vom 17. Dezember 1973 bis zum 15. Februar 1974. Gedreht wurde in München, Hochgurgl und Heroldsbach (Schloss Thurn). Die Außenaufnahmen fanden in Hochgurgl, Tirol statt.[1] Die Uraufführung erfolgte am 13. März 1974 im Massenstart.[2]
Kritik
„Kästners 1934 verfaßter heiterer Roman vom Millionär, der als Gewinner eines Preisausschreibens in einem Luxushotel den einfachen Mann markiert, um in dieser Rolle die Umwelt zu erproben, in einer weniger gemütvollen, eher klamaukhaften Neuverfilmung.“
„Neuverfilmung des Erich-Kästner-Sozialmärchens von der Versöhnung von Millionär und »kleinem Mann«; noch schlechter und verlogener als der Vorgänger.“
