Dun Beath

Bauwerk im Vereinigten Königreich From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Dun Beath ist ein Broch in der Ortschaft Dunbeath in der schottischen Council Area Highland. Seine Ruine ist als Scheduled Monument denkmalgeschützt.[1]

Dun Beath

Beschreibung

Der eisenzeitliche Broch steht an der Einmündung des Burn of Houstry in das Dunbeath Water am Westrand von Dunbeath. Seine Reststruktur wurde von Thomson Sinclair freigelegt. Sie wurde zwischenzeitlich mit einer Mauer umfriedet und ist von Pflanzen und Bäumen überwachsen.[2]

Die Eingangspassage vom Innenraum aus betrachtet

Die Eingangspassage im Südostquadranten weist eine Länge von 4,3 Metern bei einer Weite von 1,1 Metern auf. Nach ungefähr 1,2 Metern erweitert sich die Passage, vermutlich um Raum für eine Tür zu bieten. Eine weitere Tür scheint sich nach insgesamt 2,8 Metern befunden zu haben. Rechterhand zwischen beiden Türen befand sich eine etwa 3,8 Meter lange und 1,1 Meter breite Wächterzelle, deren Mauerwerk teilweise bis zu einer Höhe von 4,3 Metern erhalten ist. Der Innendurchmesser des Dun Beath beträgt 8,2 Meter. Während seine Treppe nicht erhalten sind, sind verschiedene Innenstrukturen erkennbar. Etwa gegenüber der Eingangspassage befindet sich eine 2,4 Meter lange und 1,8 Meter breite Kammer, die eine Höhe von 3,1 Metern aufweist. Sie wird über eine 0,7 Meter lange und breite sowie 1,0 Meter hohe Passage betreten. Das Mauerwerk des Brochs ist 4,3 Meter mächtig, grasüberwachsen und vom Innenboden gemessen höchstens bis zu einer Höhe von 4,0 Metern erhalten. Mit Ausnahme eines Segments links der Eingangspassage liegt die durchschnittliche erhaltene Resthöhe zwischen 3,0 und 3,7 Metern.[2]

An der Südseite wurde ein 1,2 bis 1,5 Meter durchmessender höhlenartiger Körper freigelegt, der strukturell an einen Brunnen erinnert. Im Boden wurden Hörner und ein bearbeitetes Geweihefragment aufgefunden. Zu den weiteren Funden zählt Knochenmaterial von Ochsen, eines Wolfs oder Hundes, von Schafen sowie Schweinen; des Weiteren Fischgräten und Reste von Meeresfrüchten. Auf dem tonigen Boden fanden sich Reste von gebranntem Hafer und gebrannter Gerste. Neben einer etwa 13 Zentimeter langen Eisenspitze wurde ein Stein beschrieben, dessen Spuren auf die Einwirkung durch ein metallisches Instrument hindeuten.[2]

Einzelnachweise

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