Dürrweitzschen (Grimma)

Ortsteil von Grimma From Wikipedia, the free encyclopedia

Dürrweitzschen ist ein Dorf im Landkreis Leipzig in Sachsen. Politisch gehört der Ort seit 2011 als Ortsteil zur Stadt Grimma. Gleichzeitig ist er der Name der Ortschaft Dürrweitzschen. Die Ortschaft besteht aus den Ortsteilen Dürrweitzschen selbst, Motterwitz und Muschau. Als Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung hat sie gemäß ihrer Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.[3]

Schnelle Fakten Große Kreisstadt Grimma ...
Dürrweitzschen
Große Kreisstadt Grimma
Koordinaten: 51° 13′ N, 12° 52′ O
Höhe: 215 m
Fläche: 4,17 km²[1]
Einwohner: 489 (2025)[2]
Bevölkerungsdichte: 117 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1994
Eingemeindet nach: Thümmlitzwalde
Postleitzahl: 04668
Vorwahl: 034386
Knollenstein in Dürrweitzschen
Knollenstein in Dürrweitzschen
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Ortseingang an der Obstland-Straße

Dürrweitzschen liegt an der Staatsstraße S 36 zwischen Ragewitz und Zschoppach.

Geschichte

Urkundlich wurde Dürrweitzschen 1342 das erste Mal als „Wizcen“ genannt. Weitere Nennungen waren:

  • 1367: Wytschen
  • 1406: Wytschen
  • 1495: Weitzschen
  • 1529: Dorre Weitschen
  • 1791: Dürr Waizschen
  • 1875: Dürrweitzschen

Am 1. Januar 1967 wurde Motterwitz nach Dürrweitzschen eingemeindet.[4] Am 1. März 1994 schlossen sich die damals selbstständigen Gemeinden Böhlen, Dürrweitzschen, Leipnitz, Ragewitz und Zschoppach zur Gemeinde Thümmlitzwalde zusammen.[5] Diese wiederum wurde am 1. Januar 2011 in die Stadt Grimma eingemeindet[5], womit Dürrweitzschen seither ein Gemeindeteil von dieser ist.

Entwicklung der Einwohnerzahl

Weitere Informationen Jahr, Einwohnerzahl ...
JahrEinwohnerzahl[6]
1548/5116 besessene Mann, 30 Inwohner, 27 Hufen
176416 besessene Mann, 2 Häusler, 25 Hufen
1834191
1871237
1890229
JahrEinwohnerzahl
1910217
1925226
1939336
1946334
1950347
JahrEinwohnerzahl
1964232
1990 11.012
2011601[7]
2019535[8]
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1 
mit Motterwitz

Sehenswürdigkeiten

  • die Kirche des Ortes wurde in den Jahren 1839 bis 1840 im Rundbogenstil des 19. Jahrhunderts errichtet und 1842 wurde von Carl Gottlob Häcker eine Orgel eingebaut

Persönlichkeiten

Obstland

Obstbäume in Dürrweitzschen

Jährlich werden im Obstland zwischen Grimma, Döbeln und Oschatz auf ca. 1.300 Hektar Obstanbaufläche mehr als 40.000 Tonnen Obst erzeugt, die über die Sachsenobst Vermarktungsgesellschaft mit Sitz in Dürrweitzschen vermarktet werden.[9]

Commons: Dürrweitzschen (Grimma) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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