Echopraxie
krankhaftes Wiederholen motorischer Handlungen
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Echopraxie (von griech. ηχώπράξις echoprâxis: aus ηχώ echo ‚Nachhall‘, ‚Echo‘ und πράξις prâxis ‚Tat‘, ‚Handlung‘, ‚Verrichtung‘) ist ein neurologisch-psychiatrisches Symptom, wie es beispielsweise beim Tourette-Syndrom vorkommt. Echopraxie äußert sich im zwanghaften automatischen Nachahmen und Wiederholen von vorgezeigten Handlungen und Bewegungen. Echopraxie kann auch bei Demenz[1], Katatonie[1], Autismus[1], Bewusstseinsstörung[1] und Aphasie[1] auftreten und kann auch Frühsymptom einer Schizophrenie bei Heranwachsenden sein.[2][3]
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| F95.2 | Kombinierte vokale und multiple motorische Tics [Tourette-Syndrom] |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |