Kopropraxie

neurologisch-psychiatrisches Symptom, (Zeigen unwillkürlicher, obszöner Gesten) From Wikipedia, the free encyclopedia

Kopropraxie (von griech. κοπροπράξις koproprâxis: aus κόπρος kópros, ‚Kot‘, ‚Dung‘, ‚Mist‘, und πράξις prâxis, ‚Tat‘, ‚Handlung‘, ‚Verrichtung‘) ist ein neurologisch-psychiatrisches Symptom, wie es auch beim sogenannten Tourette-Syndrom vorkommt. Kopropraxie beinhaltet das Zeigen unwillkürlicher, obszöner Gesten (Herausstrecken der Zunge, Masturbationsbewegungen, Zeigen des Mittelfingers) und ist dementsprechend sehr belastend sowohl für die Betroffenen als auch für deren Umgebung.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI