Eckweisbach

Ortsteil von Hilders, Hessen From Wikipedia, the free encyclopedia

Eckweisbach ist einer von elf Ortsteilen der Marktgemeinde Hilders im osthessischen Landkreis Fulda.

Schnelle Fakten Marktgemeinde Hilders ...
Eckweisbach
Marktgemeinde Hilders
Koordinaten: 50° 34′ N,  57′ O
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 9,44 km²[1]
Einwohner: 498 (1. Jan. 2024) HW[2]
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36115
Vorwahl: 06681
Karte
Eckweisbach
Lage Eckweisbachs im Scheppenbachtal, gesehen von der Milseburg
Lage Eckweisbachs im Scheppenbachtal, gesehen von der Milseburg
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Geographie

Eckweisbach liegt im Biosphärenreservat der hessischen Rhön, im Scheppenbachtal westlich von Hilders. Im Ort kreuzen sich die Landesstraßen 3176 und 3379.

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung sind:[1]

  • Aumühle
  • Gründcheshof
  • Kemenate Eckweisbach
  • Mauerschell
  • Ziegelhof
  • Vinzentinerinnen (Barmherzige Schwestern vom heilige Vinzenz von Paul) Kloster Eckweisbach[3]

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Eckweisbach erfolgte im Jahr 1337.[1] Weitere Erwähnungen sind:[1]

  • Im Jahr 1347 war der Lehen der von Eberstein von Fulda.
  • Im Jahr 1574, eine Kapelle
Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Zum 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Eckweisbach im Zuge der Gebietsreform auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Hilders eingemeindet.[4][5] Wie für alle nach Hilders eingegliederten Gemeinden wurde auch für Eckweisbach ein Ortsbezirk gebildet.[6]

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,[Anm. 1] denen Eckweisbach angehört(e):[1][7]

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Eckweisbach 507 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 96 Einwohner unter 18 Jahren, 219 waren zwischen 18 und 49, 105 zwischen 50 und 64 und 206 Einwohner waren älter.[8] Die Einwohner lebten in 213 Haushalten. Davon waren 60 Singlehaushalte, 51 Paare ohne Kinder und 78 Paare mit Kindern, sowie 24 Alleinerziehende und 3 Wohngemeinschaften. In 45 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 141 Haushaltungen leben keine Senioren.[8]

Einwohnerentwicklung

  • 1812: 30 Feuerstellen, 229 Seelen[1]
Eckweisbach: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2023
Jahr  Einwohner
1834
 
470
1840
 
487
1846
 
468
1852
 
447
1858
 
409
1864
 
421
1871
 
367
1875
 
384
1885
 
373
1895
 
420
1905
 
448
1910
 
429
1925
 
410
1939
 
468
1946
 
603
1950
 
597
1956
 
551
1961
 
541
1967
 
551
1970
 
525
1980
 
?
1990
 
?
2000
 
?
2011
 
507
2023
 
498
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[1]; Gemeinde Hilders[2]; Zensus 2011[8]

Historische Religionszugehörigkeit

 1885:12 evangelische (= 6,22 %), 361 katholische (= 93,78 %) Einwohner[1]
 1961:57 evangelische (= 10,54 %), 481 katholische (= 89,91 %) Einwohner[1]

Politik

Für Eckweisbach besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Eckweisbach) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern.[6] Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 67,72 %. Alle Kandidaten gehörten der Bürgerliste Eckweisbach an.[9] Der Ortsbeirat wählte Andreas Blaha zum Ortsvorsteher.[10]

Infrastruktur

Im Ort gibt es eine katholische Kirche, ein Dorfgemeinschaftshaus (das Scheppenbachhaus), eine Grundschule, einen Kindergarten, einen Kinderspielplatz, einen Sportplatz, einen Zeltplatz, einen Friseur, ein Jugendheim und ein Wassertretbecken. Eckweisbach liegt am Milseburgradweg.

Literatur

  • Michael Mott: Glocken aus der Rhön läuteten einst im ganzen fuldischen Land / In Eckweisbach erinnert ein altes Fachwerkhaus an die Glockengießerfamilie Krick, in: Fuldaer Zeitung, 31. März 1989, S. 11.
  • Literatur über Eckweisbach nach GND In: Hessische Bibliographie
  • Literatur über Hilders-Eckweisbach nach GND In: Hessische Bibliographie
Commons: Eckweisbach (Rhön) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen und Einzelnachweise

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