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Eduard von Gellhorn

preußischer Rittmeister, Rittergutsbesitzer und Landrat From Wikipedia, the free encyclopedia

Herkunft und Leben

Stammwappen derer von Gellhorn
Stammwappen derer von Gellhorn

Eduard von Gellhorn war ein Angehöriger des schlesischen Uradelsgeschlechts Gellhorn. Er war ein Sohn von August von Gellhorn (1763–1842), preußischer Landrat des Frankensteiner Kreises und dessen Ehefrau (⚭ 1791) Wilhelmine Charlotte (1768–1821), geb. Freiin von Richthofen.[1] Zwischen 1842 und 1846 amtierte Eduard von Gellhorn in der Nachfolge von Eduard Hufeland als Landrat des Landkreises Schweidnitz. Im Amt folgte ihm sein ältester Sohn, Ubaldo von Gellhorn (1817–1895).

Persönliches

Eduard von Gellhorn war Rittergutsbesitzer auf Jakobsdorf und Grunau. Von 1842 bis zu seinem Tod im Jahr 1847 amtierte er als königlicher Compatronats-Commissarius des Schweidnitzer Gymnasial-Collegiums.[2]

Familie

Er war seit dem 26. Juni 1816 mit Ernestine Maximiliane Charlotte (1794–1849), geb. von Studnitz, verheiratet.[3] Die Kinder aus dieser Ehe waren:[1]

  • Ubaldo (1817–1895), Landrat im Landkreis Schweidnitz
  • Roderich (1822–1901), Farmer in Texas
  • Viktor (1828–1862), preußischer Rittmeister
  • Ernst Arthur (1834–1865), preußischer Major

Literatur

  • Rolf Straubel: Biographisches Handbuch der preußischen Verwaltungs- und Justizbeamten 1740–1806/15 (= Historische Kommission zu Berlin [Hrsg.]: Einzelveröffentlichungen. Band 85). K. G. Saur Verlag, München 2009, ISBN 978-3-598-23229-9, S. 299 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  • Julius Schmidt: Das evangelische Gymnasium zu Schweidnitz in den Jahren 1830 bis 1866. Schweidnitz 1874, S. 17 (Digitalisat).

Einzelnachweise

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