Eichenberg (Sailauf)

Pfarrdorf der Gemeinde Sailauf im Landkreis Aschaffenburg im bayerischen Spessart From Wikipedia, the free encyclopedia

Eichenberg ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Sailauf im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg in Bayern.[3]

Schnelle Fakten Gemeinde Sailauf ...
Eichenberg
Gemeinde Sailauf
Wappen von Eichenberg
Koordinaten: 50° 3′ N,  16′ O
Höhe: 308 m ü. NHN
Fläche: 4,02 km²[1]
Einwohner: 719 (1. Jan. 2024)[2]
Bevölkerungsdichte: 179 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 63877
Vorwahl: 06024
Die neue Wendelinuskirche
Die neue Wendelinuskirche
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Geographie

Lage

Das Pfarrdorf Eichenberg liegt in der Landschaft Kahlgrund zwischen Sailauf und Blankenbach und hat 765 Einwohner (Stand 1. Januar 2018). Durch den Ort fließt der Eichenberger Bach. Der topographisch höchste Punkt der Dorfgemarkung befindet sich nordöstlich des Ortes am Gartenberg mit 368 m ü. NHN, der niedrigste liegt am Eichenberger Bach auf 195 m ü. NHN.[4]

Gemarkung

Die Gemarkung Eichenberg hat eine Fläche von 4,023 km². Sie ist in 1300 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3094,83 m² haben.[1][5]

Folgende Gemarkungen grenzen an das Ortsgebiet von Eichenberg:[1]

Kleinblankenbach Sommerkahl
Feldkahl
und
Rottenberg
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Sailaufer Forst
(gemeindefreies Gebiet)
Sailauf

Name

Der Name Eichenberg besteht aus den mittelhochdeutschen Wörtern eichîn und bërc. Er geht auf einen mit Eichen bestandenen Berg zurück, welcher gerodet und besiedelt wurde.[6] Im Volksmund wird der Ort „Eichemich“ genannt.[7]

Geschichte

Der Ort existierte gegen Ende des 12. Jahrhunderts schon. 1250 wurde Eichenberg erstmals schriftlich im Eppsteinischen Lehensbuch erwähnt. Im Koppelfutterverzeichnis von Mainz werden für Rodinberch et Echhinberch (Rottenberg und Eichenberg) zehn Malter Hafer gezählt. 1685 wurde die erste kapellenartige Kirche in Eichenberg errichtet; deren Turm erst 1875 gebaut.[6]

Die Gemeinde Eichenberg gehörte zum Bezirksamt Alzenau, das am 1. Juli 1862 gebildet wurde. Dieses wurde am 1. Januar 1939 zum Landkreis Alzenau in Unterfranken. Auf Grund der schnell wachsenden Einwohnerzahlen entschloss man sich 1948, eine zweite Kirche zu bauen. Die alte Wendelinuskirche wurde daraufhin als Lager für landwirtschaftliche Güter genutzt. Seit 2018 ist das Anwesen zu einem „Dorfladen“ umgebaut.[8]

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern sollte Eichenberg zusammen mit Rottenberg eine eigene Gemeinde bilden, welche nicht zustande kam. Daraufhin wurde die Gemeinde am 1. Juli 1972 nach Sailauf eingemeindet.

Baudendenkmäler

In Eichenberg gibt es 13 Baudenkmäler, darunter die ehemalige katholische Kirche St. Wendelin und die katholische Wallfahrtskapelle Mariä Heimsuchung.[9]

Bodendenkmäler

In der Gemarkung Eichenberg gibt es drei Bodendenkmäler.[9]

Persönlichkeiten

  • Adolf Körner (1881–1954), Regierungspräsident von Unterfranken
Commons: Eichenberg (Sailauf) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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