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Eisenbergeramt

Ortschaft im Bezirk Krems From Wikipedia, the free encyclopedia

Eisenbergeramt ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Jaidhof im Bezirk Krems in Niederösterreich mit 243 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).[1] Bis Ende 1967 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]

Schnelle Fakten
Eisenbergeramt (Streusiedlung)
Ortschaft
Katastralgemeinde Eisenbergeramt
Eisenbergeramt (Österreich)
Eisenbergeramt (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Krems an der Donau
Pol. Gemeinde Jaidhof
Koordinaten 48° 33′ 30″ N, 15° 30′ 2″ Of1
Höhe 550 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 243 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 14,24 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04245
Katastralgemeindenummer 12006
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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243

BW

Geografie

Die Streusiedlung befindet sich östlich der Gföhler Straße, wird vom Bruchetbach entwässert und besteht aus dem Lagen Aschauer, Burger, Burger Wirtshaus, Enzinger, Florianikapelle, Föls, Forellenhof, Hauer, Hauermühle, Schmutz, Seitl und Straßer. Im Norden führt die Landesstraße L7048 durch den Ort. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 120 Adressen.[3]

Geschichte

Der Gföhlerwald war bis 1570 unbewohnt und wurde danach mit Mühlen und Köhlerhütten versehen. Im Jahr 1585 wurde der Gföhlerwald in 14 Waldämter geteilt, wobei jedem Waldamt ein Forstmann zugeteilt wurde. Eines dieser Waldämter war das Eisenbergeramt.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Amt mit 73 zerstreuten Häusern genannt, die zum Teil nach Gföhl und zum anderen Teil nach Idolsberg eingepfarrt waren; auch die Kinder waren in beide Orte eingeschult. Die Herrschaft Gföhl besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und verfügte über sämtliche Untertanen und Grundholde im Ort.[4]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Eisenbergeramt zwei Gastwirte, ein Landesproduktehändler, ein Müller, ein Schmied, ein Schneider und die Ziegelei der Gutsherrschaft Jaidhof ansässig.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Eisenbergeramt, Eisengraberamt, Jaidhof und Schiltingeramt.[2]

Trivia

Bild vom Drehort in Eisenbergeramt

Wesentliche Teile des Films wurden in der Waldviertler Gegend um Gföhl und Ottenschlag gedreht, darunter auch in Eisenbergeramt.Revanche im Sommerkino Niederösterreich (Memento vom 6. Juli 2011 im Internet Archive)

Literatur

Commons: Eisenbergeramt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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