Eiserne Jungfrau
Foltergerät
From Wikipedia, the free encyclopedia
Die Eiserne Jungfrau ist ein Gerät, das zur Folterung und Hinrichtung von Menschen benutzt worden sein soll. Es handelt sich um einen hölzernen oder metallenen Hohlkörper, meist in Frauengestalt, der mit nach innen stehenden Nägeln oder Dornen beschlagen war. In der Rechtspraxis des Mittelalters oder der Frühen Neuzeit wurden dergleichen Geräte nicht eingesetzt, es handelt sich um einen Geschichtsmythos.

Geschichte
Trotz ihres Rufs als mittelalterliches Folterinstrument gibt es keine Hinweise auf die Existenz von Eisernen Jungfrauen vor dem frühen 19. Jahrhundert.[1][2][3][4] Es gibt jedoch alte Berichte über den spartanischen Tyrannen Nabis, der ein ähnliches Gerät um 200 v. Chr. für Erpressung und Mord verwendet haben soll. Der abbasidische Wesir Ibn al-Zayyat soll eine ähnliche hölzerne, ofenähnliche Truhe mit Eisenspitzen zur Folter geschaffen haben, die ironischerweise während seiner eigenen Inhaftierung und Hinrichtung im Jahr 847 verwendet wurde.[5] Das moderne Gerät, auf Deutsch als Eiserne Jungfrau bekannt, sieht einem ägyptischen Mumiensarkophag sehr ähnlich.[6] Wolfgang Schild, Professor für Strafrecht, Strafrechtsgeschichte und Rechtsphilosophie an der Universität Bielefeld, hat dargelegt, dass angebliche Eiserne Jungfrauen aus Artefakten zusammengesetzt worden seien, die in Museen gefunden wurden, um spektakuläre Objekte für (kommerzielle) Ausstellungen zu schaffen.[7] Mehrere Eiserne Jungfrauen aus dem 19. Jahrhundert sind in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt, darunter im San Diego Museum of Man,[8] im Meiji University Museum[9] und in mehreren Foltermuseen in Europa.[10][11] Der Überlieferung nach soll es an folgenden Orten Eiserne Jungfrauen gegeben haben:[7.1]
- Königsstein
- Mainz
- Burg Baden
- Köln
- Wittenberg
- Schloss Ambras
- Buchlohe
- Berliner Schloss
- Dresden
- Schwerin
- Salzburg (bei Neustadt an der Saale)
- Festung Hohensalzburg
- Roter Turm in Wien
- Schlossberg in Graz
- Schloss Wasserberg
- Breslau
- Wenzelburg bei Prag
- Gubin
- Italien (Ort unbekannt)
- Spanien (Ort unbekannt)
Ernst Mummenhoff sieht den Ursprung der Eisernen Jungfrau in einem Block, an dem Gefangene angekettet wurden und der als Jungfer bezeichnet wurde. Er beruft sich auf das Grosse vollständige Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste, in dem sich eine entsprechende Passage findet.[12.1] Er führt die Legendenbildung um die Eiserne Jungfrau auf die Verborgenheit der Gefängnisse zurück, die den Raum dafür schafft, dass phantastische Geschichten entstehen:
„Das ganze Verfahren spielte sich fern vom Lichte des Tages in unterirdischen Gefängnissen, in Nürnberg in der Folterkammer oder Kapelle des Lochgefängnisses ab. Da hatte dann die Volksphantasie genügenden Spielraum um sich alles auf ihre Weise zurechtzulegen und auszuschmücken. Hörte man da von der Jungfrau mit ihren eisernen Bändern, Ketten und Gelenken, wie außerordentlich nahe lag es da, diese Sicherung des Gefangenen in jenes greuliche Todesinstrument umzuwandeln und es mit all den grausamen und fürchterlichen Einzelheiten auszuschmücken, die der Erfindergabe eines mittelalterlichen Bluthenkers ja alle Ehre gemacht hätten.“[12.2]
Nürnberger Jungfrau
Die berühmteste Eiserne Jungfrau, welche das Design popularisierte, stammte aus Nürnberg und wurde möglicherweise bereits 1802 ausgestellt. Das Original ging 1945 bei den alliierten Luftangriffen auf Nürnberg verloren.[13] Eine Kopie des Originals wurde 1890 zusammen mit anderen Foltergeräten über J. Ichenhauser aus London an den Earl of Shrewsbury verkauft und nach ihrer Ausstellung auf der World’s Columbian Exposition in Chicago 1893 auf eine amerikanische Tournee mitgenommen.[13] Dieses Exemplar wurde in den frühen 1960er Jahren versteigert und ist heute im Mittelalterlichen Kriminalmuseum Rothenburg ob der Tauber ausgestellt.[14]
Nach der Überlieferung musste sich der Todeskandidat in die Figur stellen, worauf diese geschlossen wurde und sich die Spitzen in den Leib bohrten. Bei der sogenannten Nürnberger Eisernen Jungfrau sei die Leiche danach durch eine Öffnung im Boden in den darunter liegenden Fluss gefallen.[7.2] Hier sollen die Überreste dann von den Fischen gefressen worden sein: „Sobald der Henker den Tritt davon berührt, so haut es mit breiten Hand-Säbeln ihn zu kleinen Stücken, welche die Fische in verborgenen Wassern verschlucken.“[15.1] Diese Hinrichtungsart habe Der Jungfernkuss geheißen und das gesamte Verfahren Das heimliche Gericht.[7] Die Vorstellung basiert auf einer Nürnberger Chroniknachricht von 1533, die vom Altdorfer Professor Johann Philipp Siebenkees 1793 kolportiert wurde und im Kontext damaliger Vorstellungen mittelalterlicher Femegerichte steht. Laut Siebenkees Kolportage wurde das Verfahren erstmals am 14. August 1515 verwendet, um einen Münzfälscher hinzurichten. Aber Siebenkees schickte „eine augenzwinkernde Warnung“ hinterher: „Sollte vielleicht die ganze Sache eine Legende sein?“[3] Ernst Mummenhoff argumentiert insbesondere gegen das Fressen der sterblichen Überreste der Hingerichteten damit, dass der Fröschturm gar nicht an einem entsprechenden Gewässer mit Fischen gelegen habe.[15.2]
1834 war im Anzeiger für Kunde des deutschen Mittelalters von der Eisernen Jungfrau und dem Heimlichen Gericht zu lesen. In der Einleitung heißt es: „Jemand, der […] in Deutschland umhergewandert ist, um die Eiserne Jungfrau zu suchen, hat bisher zwar manche merkwürdige Spur, aber erst eine wirkliche solche Schildjungfrau gefunden“, womit die Nürnberger Eiserne Jungfrau gemeint ist. Weiterhin führt der Artikel den angeblichen ursprünglichen Standort der Eisernen Jungfrau in der Nähe des Bannerhauses aus.[16][12.3] Das Bannerhaus sei durch den Autor, welcher nicht aus Nürnberg stammt, wegen der Nähe des Fröschturms zum Paniersplatz als solches bezeichnet worden. Im weiteren Verlauf werden die unterirdischen Räumlichkeiten weiter geschildert. Schließlich wird der ehemalige Standort der Eisernen Jungfrau erwähnt, welche der Überlieferung nach zu dieser Zeit schon nicht mehr im Heimlichen Gericht stand, weshalb nur noch das Fallloch ausgemacht werden könne:[12.4] Die Eiserne Jungfrau „scheine aber jetzt in dem Schloß Freistritz in der Steiermark zu stehen, wohin sie seit 20 Jahren erst mit anderem Nürnberger Zeughausgerät“ gekommen sei.[12.4] Im Lexikoneintrag wird die Eiserne Jungfrau in aller Deutlichkeit beschrieben:
„Diese Jungfrau in Nürnberger Kopftracht des 16. Jahrhunderts ist 7 Schuh hoch, eine schweigsame armverhüllte Gestalt von Eisenblech, mit bleichem Angesicht. Federn (einst gewiss durch Gewichtsteile in Kraft gesetzt) lassen sie aufspringen, ihr hohler Raum oder Rumpf empfängt ihren geliebten, sie schlägt zu, und Schwerter oder Dolche, welche auf die Brust treffen, sowie 2 Schwerter, welche für die Augen dastehen auf aufklappendem Antlitz innerhalb, fassen das Opfer, das dem Tod verfallen ist, und unfehlbar. Der Kreisboden hat in der Mitte ein Loch zum Abfluss des Blutes, acht Halbmesser sind rinnenmäßig eingegraben zum Blutabfluss: ob nicht auch zum Abwärtsöffnen des ganzen Bodens um den entseelten Leichnam dem unteren Nachrichter (dem Doppelten Wiegemesser) zur gänzlichen Vernichtung zu Überliefern? – Einschnitte in den Boden dienten wohl der Schnellkraft.“[12.4]
Mummenhoff stellt in seinem Artikel von 1931 die Echtheit der Eisernen Jungfrau infrage und zeigt auf, dass sie vermutlich als Touristenattraktion geschaffen wurde, um Geld zu erwirtschaften: Die „Jungfrauen“, die in Nürnberg aufgetaucht seien, seien „Fälschungen, erfunden von einem ingeniösen Kopf, der aufgrund der phantastischen Beschreibungen, die ihm vorlagen, eine solche des Gelderwerbs wegen konstruierte, dabei nicht ohne Grund auf die Leichtgläubigkeit des großen Publikums rechnend, das für das Geheimnisvolle und Grausige stets leicht zu haben ist.“[12.5]
Im Jahr 1934 hatte sich bereits die Auffassung durchgesetzt, dass die Eiserne Jungfrau in ihrer überlieferten Form nicht zum Foltern oder Töten von Menschen verwendet werden konnte. So schreibt Kurt Pilz in seinem Führer durch die Kriminalistisch-Kulturhistorische Sammlung im Fünfeckigen Turm der Burg zu Nürnberg:
„Früher hielt man sie für eine grausame Tötungsmaschine, die den Eingeschlossenen durch die starken Stacheln vollkommen zerfleischen sollte. Die Wirklichkeit ist aber ganz anders. Die Stacheln können einen in der Eisernen Jungfrau stehenden Menschen gar nicht durchbohren, da eben bei geschlossenen Türen kein Platz für Beide vorhanden ist.“[17.1]
Auch stellt er fest, dass die Stacheln der Eisernen Jungfrau neueren Datums sind: „Die Gewinde der Stacheln sind außerdem neu und so fand man bald heraus, daß die Stacheln eine neuere Zutat aus der Mitte des 19. Jahrhunderts sind.“[17.2] Pilz schlussfolgert, dass es sich um einen „Schand- oder Strafmantel für Frauen und Mädchen“ handelte. Aufgrund der Provenienz, nach der die Eiserne Jungfrau bis zum Jahr 1820/21 „in der Rüstkammer des Schlosses Elbogen bei Karlsbad“[17.3] gestanden habe, nennt er die Eiserne Jungfrau „eine böhmische Arbeit […] die […] in der bömischen Justiz Verwendung fand.“ Von Schloss Elbogen sei sie nach Schloss Eisenstadt in Ungarn verkauft worden und schließlich von Georg Friedrich Geuder angekauft worden. Auf diesem Weg sei die Eiserne Jungfrau schließlich nach Nürnberg gelangt.[17.3] Im Jahr 1857 wurden „die beiden Sammlungen der Folterkammer und des heimlichen Gerichts“, welche Georg Friedrich Geuder sein eigen nannte, erstmals genannt.[17.4] Pilz stellt heraus, dass die Eiserne Jungfrau bereits im Fröschturm das wichtigste Objekt der Sammlung war: „den Mittelpunkt bildete die von ihm vor 1857 erworbene Eiserne Jungfrau und sie wurde dem Publikum als schauriges Mordinstrument, was sie aber nie war, gezeigt“.[17.4] 1870 wurde die Sammlung schließlich getrennt und an zwei Standorten gezeigt. Das Heimliche Gericht mit der Eisernen Jungfrau blieb im Fröschturm, die sogenannte Folterkammer wurde im Burgamtsmannshaus auf der Nürnberger Burg untergebracht.[17.5] Im Jahr 1877 mietete er den fünfeckigen Turm der Nürnberger Burg, in dem er ab 1878 seine Sammlung ausstellte. Hierzu war es nötig auch die Sammlung, die er zuvor im Fröschturm beim Maxtor untergebracht hatte, ebenfalls auf die Nürnberger Burg zu überführen. Der Überlieferung nach hatte sich im Fröschturm das Heimliche Gericht befunden, in welchem die Eiserne Jungfrau der Sage nach gestanden haben soll. Eine Sage, die möglicherweise von Geuder selbst erfunden wurde.[17.4] „Es waren dies: die Eiserne Jungfrau, der Stock (= Spanischer Stock) und allerelei Werkzeug für Leibesstrafen und für die Folter“, welche Geuder bereits vor dem Umzug auf die Burg in seinem Besitz gehabt hatte.[17.6] Die Eiserne Jungfrau war im Ersten Stock des fünfeckigen Turms ausgestellt, in der Abteilung der „Prangergeräte“. Dieser Bereich konnte nur durch eine Treppe, die eigens angebaut wurde, erreicht werden. Neben der Eisernen Jungfrau fanden sich hier unter anderem ein Pranger, verschiedene Schandmasken, der Spanische Stock und andere für Ehrenstrafen gebräuchliche Geräte und Gegenstände.[17.7] Die Folter wurde nie in einem der Türme angewendet. Sie fand in den Lochgefängnissen der Stadt statt. Auch das Heimliche Gericht hat es in Nürnberg nie gegeben.[17.8]
Die Inszenierung der Ausstellung in den Türmen hat also mit der historischen Realität nichts zu tun. Die einzige Nutzung ausgewählter Türme durch die Nürnberger Justiz bestand darin, dass sie als Gefängnisse dienten.[17.9] In seiner ursprünglichen Funktion war der Fünfeckige Turm als Bergfried der Burggrafenburg konzipiert.[18]
Die erhaltenen Vorrichtungen sind wohl Umdeutungen frühneuzeitlicher Schandmäntel und wurden erst später mit Nägeln gespickt (oder mit Bajonetten napoleonischer Zeit wie beim Nürnberger Exemplar).[7] Daher entfernte man bei der im Kriminalmuseum in Rothenburg ob der Tauber ausgestellten „Eisernen Jungfrau“ die enthaltenen Nägel wieder.
Da es sich bei der „Eisernen Jungfrau“ um eine Touristenartaktion handelte, wurden Postkarten mit ihrem Motiv in Nürnberg verkauft.[19][20][21]
„Apega“ des Königs Nabis

Das erste Folterinstrument, welches der Eisernen Jungfrau ähnelt, ist ein Gerät namens Apega. Dieses ließ sich der Überlieferung nach der spartanische König Nabis (207–192 v. Chr.) anfertigen.[22] Hierbei handelte es sich – im Gegensatz zu den frühneuzeitlichen Eisernen Jungfrauen – um eine Konstruktion mit eingefügten Nägeln. Im Foltermuseum von Volterra (Italien) ist ein derartiges Objekt ausgestellt.[23] Im begleitenden Text wird allerdings ausgeführt, dass die Dornen oder Nägel derart bemessen waren, dass sie sich nicht tief genug ins Fleisch bohrten, um das Folteropfer zu töten. Sie drangen jedoch tief genug ein, um den Prozess des Sterbens durch Verbluten einzuleiten, was einen weitaus qualvolleren Tod zur Folge hatte als beim Durchbohren lebenswichtiger Organe.
Rezeption
Die Eiserne Jungfrau gilt in der Populärkultur, aber auch in der Literatur, immer noch als Inbegriff mittelalterlicher Justiz. In mehreren Büchern (z. B. Kurt Vonneguts Roman Schlachthof 5) und Filmen (z. B. Sleepy Hollow) wird der Mythos der Eisernen Jungfrau unreflektiert übernommen. Nach der Eisernen Jungfrau (englisch iron maiden) sind mehrere fiktive Figuren benannt (vor allem in Computerspielen, z. B. in Dungeon Keeper oder Resident Evil 4). Im Fantasy-Roman Rumo & Die Wunder im Dunkeln wird die weibliche Hauptperson in eine sogenannte kupferne Jungfrau gesperrt, diese besitzt im Gegensatz zum historischen Vorbild Giftspritzen statt Dornen.
Die berühmteste Eiserne Jungfrau, die bis 1945 in Nürnberg gezeigt wurde, inspirierte den Dracula-Autor Bram Stoker zu seiner Gruselgeschichte Die Squaw. Dort wird die Eiserne Jungfrau noch in der landläufigen Vorstellung verwendet: Die Eheleute Amelia und George Price sowie Elias P. Hutcheson wollen die Folterkammer der Nürnberger Burg besichtigen, in welcher die berühmte Eiserne Jungfrau ausgestellt ist. Beim Aufstieg zur Burg tötet Hutcheson ein Katzenjunges, indem er einen Kieselstein in den Burggraben wirft. Diese Folge des Steinwurfs war von ihm nicht beabsichtigt. Als sie schließlich in der Folterkammer ankommen, begibt sich Hutcheson in die Eiserne Jungfrau. Ein Museumswärter hält das Seil, welches den Schließmechanismus unterbindet. Die Katze, deren Junges Hutcheson zuvor versehentlich getötet hat, springt den Museumswärter an und verletzt diesen schwer am Auge und im Gesicht. Dieser lässt das Seil los, und die Tür schließt sich. Auf diese Weise stirbt Hutcheson in der Eisernen Jungfrau. Als die Katze beginnt, das Blut Hutchesons zu trinken, teilt George Price die Katze mit einem Richtschwert, das sich ebenfalls in der Folterkammer befindet, in zwei . Der erstgeborene Sohn der Eheleute Price trägt ein Muttermal, dessen Umriss der Eisernen Jungfrau ähnelt. Es ist ein Zeichen dafür, wie stark Amelia Price durch den Anblick des Foltergerätes traumatisiert wurde.[24]
Weiteres:
- Ferdinand Kauer: Die eiserne Jungfrau. Ein vaterländisches Original-Schauspiel mit Gesang in drey Aufzügen, als Fortsetzung des rothen Thurms in Wien, von Joseph Alois Gleich. Die Musik ist von Herrn Ferdinand Kauer, Musikdirektor. Johann Baptist Wallishausser, Wien 1806, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00054081-6.
- Im 1961 erschienenen Spielfilm Das Pendel des Todes wird eine der Hauptdarstellerinnen in eine Eiserne Jungfrau gesperrt.
- Die 1975 gegründete Band Iron Maiden benannte sich nach der Eisernen Jungfrau.
- Im Jahre 2003 berichtete das Time-Magazin, dass man vor dem Büro der Iraqi Football Association, die von Udai Hussein geleitet wurde, eine Eiserne Jungfrau gefunden hätte.[25]
- Im Spielfilm The Old Guard aus dem Jahr 2020 wird eine Nebenfigur der Unsterblichen im Mittelalter als Strafe eingesperrt in einer Eisernen Jungfrau im Meer versenkt.
Literatur
- Wolfgang Schild: Die Eiserne Jungfrau. Dichtung und Wahrheit (= Schriftenreihe des Mittelalterlichen Kriminalmuseums Rothenburg o. d. Tauber. Nr. 3). Rothenburg ob der Tauber 2000.
- Fritz Traugott Schulz: Die Nürnberger Eiserne Jungfrau: eine kriminalistisch-kulturhistorische Studie. Tümmel, Nürnberg 1932.
- Georg Christian Friedrich Lisch: Die eiserne Jungfrau auf dem Schlosse zu Schwerin. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Band 6, 1841, S. 198–200 (lbmv.de [abgerufen am 13. Juli 2020]).
- Ernst Mummenhoff: Das Fröschthor – Maxthor –, ein altes Thor. Fröschturm und „Eiserne Jungfrau“. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg. Band 13. Nürnberg 1899, S. 272–275, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00001005-7.
- Ernst Mummenhoff: Die Eiserne Jungfrau. In: Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg (Hrsg.): Mummenhoff, Aufsätze und Vorträge zur Nürnberger Ortsgeschichte. E. Fromman & Sohn, Nürnberg 1931, DNB 366912593, S. 367–384.
Weblinks
- Eiserne Jungfrau. In: Kriminalmuseum.eu
- Eiserne Jungfrau. In: Mittelaltergazette.de, 24. November 2013
- Frank Patalong: Die grausige Geschichte der Eisernen Jungfrau. In: Spiegel.de, 19. Juni 2020