Elsoff (Bad Berleburg)
Stadtteil von Bad Berleburg
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Elsoff (mundartlich Aelsoff) ist ein Stadtteil von Bad Berleburg im Kreis Siegen-Wittgenstein.
Elsoff Stadt Bad Berleburg | |
|---|---|
| Koordinaten: | 51° 1′ N, 8° 31′ O |
| Höhe: | 383 (320–460) m |
| Fläche: | 16,39 km² |
| Einwohner: | 538 (30. Apr. 2024)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 33 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1975 |
| Postleitzahl: | 57319 |
| Vorwahl: | 02755 |
Wohnhaus in Elsoff | |
Geografie
Lage
Der Ort liegt im östlichen Teil des Wittgensteiner Landes. Durch den Ort fließt der gleichnamige Bach Elsoff.
Nachbarorte
- Alertshausen
- Beddelhausen
- Schwarzenau
- Hatzfeld
- Dodenau
- Christianseck (War bis zur Gebietsreform 1975 In NRW teil von Elsoff)
Geschichte

Die erste Besiedelung erfolgte im 8. Jahrhundert. Urkundlich erwähnt wurde der Ort erstmals 1059.[2] Im Jahr 1194 wurde Elsoff mit den Dörfern Alertshausen, Beddelhausen und Schwarzenau die Vogteirechte zugesprochen. Der Ort brannte im Jahr 1442 bis auf wenige Gebäude nieder. Ab Beginn des 16. Jahrhunderts kam es zu Streitigkeiten zwischen den Grafen von Wittgenstein und dem landgräflich-hessischen Amt Battenberg. Diese gipfelten 1725 in einem Aufstand, der als „Elsoffer Bauernkrieg“ in die Geschichte einging.[3]
1918–1919 forderte die Spanische Grippe in Elsoff und dem Elsofftal zahlreiche Opfer. Das Elsofftal gehörte zu den am stärksten betroffenen Gebieten im Regierungsbezirk Arnsberg.[4]
Seit dem 1. Januar 1975 gehört Elsoff zu Bad Berleburg.[5]
Einwohnerentwicklung
Gebäude
Ein ortsbildprägendes Gebäude ist die Evangelische Kirche. Die Mühle Michel Elsoff wurde 1965 stillgelegt.
Persönlichkeiten
- Karl Henrich Groos (1771–1858), deutscher Verwaltungsbeamter
Literatur
- Günther Wrede: Territorialgeschichte der Grafschaft Wittgenstein. Elwert, Marburg 1927.
