Emilio Borsa
italienischer Maler
From Wikipedia, the free encyclopedia
Emilio Borsa (* 6. März 1857 in Monza; † 11. Oktober 1931 ebenda) war ein italienischer Maler von Landschafts- und Genredarstellungen.

Werdegang
Emilio Borsa war der Sohn des Zeichenlehrers Paolo Borsa und seiner Frau Regina Bianchi. Mütterlicherseits war er ein Neffe von Mosè Bianchi und ein Cousin von Pompeo Mariani, die beide ebenfalls Maler waren. Emilio erlernte das Zeichnen und Malen von seinem Vater und studierte anschließend in Mailand an der Accademia di Belle Arti di Brera bei Francesco Hayez.[1]
Borsa fertigte Genredarstellungen und Porträts an, spezialisierte sich aber vor allem auf Landschaften. Er malte auch Aquarelle und mehrere Veduten von Mailand. Typisch für seinen Stil war die Verwendung gedämpfter Farben, ein voller, breiter Pinselstrich, und der weitgehende Verzicht auf die Darstellung von Menschen in seinen Landschaftsbildern.[1]
Zu Lebzeiten stellte Borsa in Italien und im Ausland aus. Seine Werke erhielten Auszeichnungen auf der Pariser Weltausstellung 1889 und der italienisch-amerikanischen Ausstellung von 1892. Im Jahr 1910 wurde er von der Mailänder Accademia di Belle Arti mit dem Principe-Umberto-Preis ausgezeichnet.[1]
Werke (Auswahl)
- Mulini a Monza, 1888, Öl auf Leinwand, 134,5 × 194 cm, Musei Civici di Monza
- L‘orditrice, um 1897, Öl auf Leinwand, 82,5 × 57,5 cm, Musei Civici di Monza
- Angolo di pace, 1900–1910, Öl auf Leinwand, 108 × 142 cm, Gallerie d’Italia, Mailand
- Ritratto di Felicita Merini vedova Pier d’Houy, 1902, Öl auf Leinwand, 69,5 × 89,5 cm, Azienda Socio-Sanitaria Territoriale (ASST) di Monza
Literatur
- Wanda Serra Savini Ricci: Borsa, Emilio. In: Alberto M. Ghisalberti (Hrsg.): Dizionario Biografico degli Italiani (DBI). Band 13: Borremans–Brancazolo. Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 1971.