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Ernst von Bornstedt

preußischer Politiker (DkP), MdPrA und Landrat From Wikipedia, the free encyclopedia

Ernst Friedrich Carl von Bornstedt (* 19. August 1863 in Friedeberg; † 21. Dezember 1900 in Schleswig) war ein preußischer Politiker (DkP) und Landrat im Kreis Friedeberg/Neumark (1894–1899). Er sprach sich auch gegen den Bau des Mittellandkanals aus und wurde als sogenannter Kanalrebell in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

Leben

Ernst von Bornstedt entstammt aus der Uradelsfamilie von Bornstaedt, mit Herkunft aus Thüringen und nachfolgendem Grundbesitz in Ostbrandenburg. Die Eltern waren Karl von Bornstedt und Elisabeth von Busse, Tochter eines briefadeligen Ritterschaftsrates. Bornstedt hatte mehrere Geschwister, sein ältere Bruder Curt besaß mit Egsdorf ein Rittergut in der Niederlausitz, bei Luckau.

Bornstedt[1] saß von 1899 bis zu seinem Tode 1900 als Mitglied der Konservativen Partei (DkP) und Abgeordneter im Preußischen Abgeordnetenhaus (MdPrA).[2]

Ernst von Bornstedt heiratete im neumärkischen Breitenstein 1898 Frieda Fleischer, Tochter der Marie Ehrenberg und des Gutsherrn Georg Franz Fleischer-Breitenstein. Frieda und Ernst von Bornstedt hatten einen Sohn Eberhard, geboren 1899, gefallen Weihnachten 1941 als Oberstleutnant und Bat.-Kommandeur. Seine Nachfahren lebte in den 1990er Jahren am Ammersee.

Literatur

Einzelnachweise

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