Ernst von Zabeltitz
deutscher Rittergutsbesitzer und Parlamentarier
From Wikipedia, the free encyclopedia
Leonhard Matthias Ernst von Zabeltitz (* 22. Dezember 1871 in Eichow bei Cottbus; † 1. Dezember 1953 in Berleburg) war ein deutscher Rittergutsbesitzer und Parlamentarier.
Herkunft
Seine Eltern waren Friedrich Ludwig Leonhard von Zabeltitz (1844–1891) und dessen Ehefrau Elisabeth von Köller (1845–1937), Tochter des Generallandschaftsdirektor von Pommern Ernst Matthias von Köller und der Julie von Wedell.
Leben
Ernst von Zabeltitz ging als Zögling[1] auf die Ritterakademie Brandenburg. Dann studierte er an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Rechtswissenschaften. 1891 wurde er Mitglied des Corps Saxo-Borussia Heidelberg.[2] Nach dem Referendarexamen wurde er als Oberleutnant 1896[3] Besitzer des Rittergutes Eichow im Landkreis Cottbus. 1899 heiratete er in Berlin Elisabeth Gräfin Pourtales-Laasow (1876–1926).
Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte er in Berleburg.[4] Von Zabeltitz war Mitglied des Preußischen Herrenhauses. Er war zuletzt Rittmeister der Reserve.
Sein Rittergut Eichow umfasste 1929, kurz vor der großen Wirtschaftskrise, 905 ha Land, davon waren 584 ha Forsten.[5] Noch vor der Bodenreform 1945 übertrug er seinem Sohn Roderich Egidius Leonhard[6] von Zabeltitz (1902–1982) den Besitz.
Siehe auch
Literatur
- Hans Friedrich von Ehrenkrook, Wilhelm von Blaschek, Friedrich Wilhelm Euler: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelige Häuser A (vor 1400 nobilitiert). Band III, Band 15 der Gesamtreihe GHdA. C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1957. S. 530; ISSN 0435-2408
Weblinks
- Der Stammbaum der Familie Bennecke. (PDF; 1,2 MB) buro-klieken.de
- Götz Freiherr von Houwald: Die Niederlausitzer Rittergüter, Eichow, Anteil I. radfahrverein-eichow.de