Erpreßt – Das geheimnisvolle Foto

Film von Pierre Granier-Deferre (1986) From Wikipedia, the free encyclopedia

Erpreßt – Das geheimnisvolle Foto (Originaltitel: Cours privé, deutscher Alternativtitel Das verhängnisvolle Foto) ist ein französisches Erotikdrama von Pierre Granier-Deferre aus dem Jahr 1986.

TitelErpreßt – Das geheimnisvolle Foto
OriginaltitelCours privé
ProduktionslandFrankreich
OriginalspracheFranzösisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Erpreßt – Das geheimnisvolle Foto
Originaltitel Cours privé
Produktionsland Frankreich
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 1986
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Pierre Granier-Deferre
Drehbuch Jean-Marc Roberts
Produktion Alain Sarde
Musik Philippe Sarde
Kamera Robert Fraisse
Schnitt Jean Ravel
Besetzung
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Handlung

Jeanne Kern ist eine junge, attraktive Lehrerin. Eines Tages zeigt ihr Direktor Bruno Ketti anonym zugeschickte Fotos einer lesbischen Orgie, an der Schülerinnen ihrer Stufe teilgenommen zu haben scheinen – und in der eine Frau, deren Gesicht ausgeschnitten ist, ihr aber sehr ähnlich sieht, die Hauptrolle spielt. Jeanne streitet alle Vorwürfe ab und findet in ihrem Lehrerkollegen Laurent Unterstützung. Je mehr kompromittierende Fotos bei Ketti ankommen, umso mehr wird Jeanne Zielscheibe übler Nachrede.

Der verliebte Direktor versucht, ihre Zuneigung zu erpressen, doch auch Laurent und die Schülerin Zanon erliegen Jeannes Anziehungskraft. Es kommt heraus, dass Jeannes Geliebte Zanon die Fotos geschossen und verschickt hat, und alle Anschuldigungen gegen die Femme fatale Jeanne wahr sind. Sie verspottet den geschockten Laurent als Spießer und macht am Ende Ketti so hörig, dass er ihr ein glänzendes Arbeitszeugnis für den Transfer an die nächste Schule unterschreibt und sich dann das Leben nimmt.

Hintergrund

In Deutschland ist der Film wegen seiner Sex- und Nacktszenen erst mit FSK 16 freigegeben.

Der Film lockte in Frankreich 572.000 Zuschauer in die Kinos.[1]

Kritiken

„Für einen wirklich spannenden Thriller wird die Sache bald zu durchsichtig, die versprochene ‚Erotik‘ hält sich in Grenzen, die ‚Kritik an verklemmten Spießbürgern‘ bleibt banal. Pseudokritisch und wenig aufregend.“

„Weitgehend spannungsloser, ganz auf die Schlußpointe hin angelegter Kriminalfilm, der weder Figuren noch soziales Umfeld glaubhaft vertiefen kann, sondern in voyeuristischen und manieristischen Attitüden steckenbleibt.“

Einzelnachweise

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