Esther Mbah
nigerianische Beachvolleyballspielerin
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Esther Onyinye Mbah (* 14. November 2006 in Abuja) ist eine nigerianische Beachvolleyballspielerin.
| Esther Mbah | |
| Im Angriff gegen Ägypten bei den Afrikaspielen 2023 | |
| Porträt | |
|---|---|
| Geburtstag | 14. November 2006 |
| Geburtsort | Abuja, Nigeria |
| Größe | 1,45 m |
| Partnerin | 2023 Naomi Yaro seit 2024 Pamela Bawa |
| Weltrangliste | Position 178[1] |
| Erfolge | |
| 2022 – Vierte Afrikameisterschaft 2023 – Vizeafrikameisterin U21 2024 – Dritte All African Games 2024 – Zweite CAVB-Olympiaqualifikation 2024 – Afrikameisterin U19 2025 – Dritte Afrikameisterschaft | |
| (Stand: 5. März 2026) | |
Karriere
Zum ersten Mal international in Erscheinung trat die in der Hauptstadt ihres Heimatlandes geborene Sportlerin bei der Afrikameisterschaft 2022. Mit Rafiat Mustapha erreichte sie das Halbfinale bei diesem Wettbewerb. Eine Saison später wurden Naomi Yaro und Esther Mbah Vizeafrikameisterinnen der unter Einundzwanzigjährigen und qualifizierten sich für die Weltmeisterschaft der gleichen Altersklasse in Roi Et, wo sie gegen ein vietnamesisches Team einen Satz gewinnen konnten.
Im März 2024 wurden die damals Achtzehnjährige und ihre erst dreizehnjährige Partnerin Pamela Bawa bei den Afrikaspielen der Erwachsenen nur von den beiden Finalistenpaaren besiegt und sicherten sich so die Bronzemedaille.[2] Noch etwas besser lief es bei der Olympiaqualifikation der Confédération Africaine de Volleyball (CAVB) drei Monate später, als die jungen Beachvolleyballerinnen erst im dritten Satz des Finales von den anschließenden Olympiateilnehmerinnen Marwa Abdelhady Magdy und Doaa Elghobashy bezwungen werden konnten und so ihre ersten olympischen Spiele nur knapp verpassten.[3] In der folgenden Woche gelang dem Duo aus dem bevölkerungsreichsten Staat Afrikas der nächste Coup. Bei den kontinentalen Titelkämpfen der unter Neunzehnjährigen standen sie am Ende auf der obersten Stufe des Podests. Wie deutlich überlegen sich die Athletin und ihre Mitstreiterin, die vier oder mehr Jahre jünger als die meisten ihrer Gegnerinnen war, bei der Veranstaltung erwiesen, lässt sich am besten am Resultat des Endspiels aufzeigen. Pamela und Esther besiegten das Beachpaar aus Marokko mit 21:6 und 21:8.[4] Bei der Weltmeisterschaft der gleichen Altersklasse blieben die Nigerianerinnen zwar satz- und sieglos, konnten aber im ersten Satz gegen die Welttitelträgerinnen eine zweistellige Punktausbeute erzielen und im Spiel gegen die Viertelfinalistinnen aus Australien in zwei Sätzen 33 Punkte erkämpfen. Ihr drittes Gruppenspiel mussten sie wegen Verletzung aufgeben.
Bei der Afrikameisterschaft 2025 blieben Bawa und Mbah im Pool B ungeschlagen und bezwangen anschließend Teams aus Gambi und Ruanda, bevor sie in der Vorschlussrunde den neuen Meisterinnen Mahassine Siad und Dina Mellal unterlagen. Im Spiel um Bronze besiegten die Sportlerinnen aus dem Land der Igbo, Yoruba und Hausa die Ägypterinnen Marwa und Nada.
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox