Eugen Rupf
Schweizer Fussballspieler
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Eugen Rupf (* 16. Juni 1914; † 29. August 2000[1]) war ein Schweizer Fussballspieler. Der Offensivspieler gehörte den Meistermannschaften von Grasshopper Club Zürich in den Jahren 1937 und 1939 an und gewann mit GC auch in den Jahren 1937 und 1938 den Schweizer Cup.[2]
| Eugen Rupf | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 16. Juni 1914 | |
| Sterbedatum | 29. August 2000 | |
| Position | Angriff | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 1935–1941 | Grasshopper Club Zürich | |
| 1941–1943 | FC Basel | |
| 1943–1945 | Grasshopper Club Zürich | |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 1937–1938 | Schweiz | 6 (1) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | ||
Karriere
Vereine
Während seiner aktiven Karriere spielte er beim Grasshopper Club Zürich in der höchsten Schweizer Liga. Bei den Zürcher Blau-Weissen spielte er unter Trainer Karl Rappan an der Seite von Mitspielern wie Torhüter Willy Huber, den Abwehrspielern Severino Minelli, Sirio Vernati, August Lehmann, Hermann Springer und den Angriffskollegen Alfred Bickel und Xam Abegglen.
Danach arbeitete er drei Jahre lang als Spielertrainer beim FC Basel,[3] schaffte es dort bis in den Final des Schweizer Cups sowie den Aufstieg 1942. Das erste Finalspiel um den Cup endete am 6. April 1942 in Bern gegen seinen vormaligen Club GC 0:0 nach Verlängerung und das Wiederholungsspiel verlor Spielertrainer Rupf am 25. Mai mit 2:3.
Nationalmannschaft
Rupf war Teil des Aufgebots der Schweizer Nationalmannschaft bei der WM 1938 in Frankreich unter Karl Rappan.[4]
In der „Nati“ debütierte Rupf am 21. Februar 1937 in Prag beim Länderspiel gegen die Tschechoslowakei bei einer 3:5-Niederlage. Er bildete dabei mit seinen Vereinskameraden von GC, Bickel, Wagner, Max Abegglen und dem Genfer Flügelstürmer Georges Aeby, den Angriff der Eidgenossen. Sein viertes Länderspiel bestritt Rupf beim Debüt von Eugène Walaschek, am 19. September 1937 in Wien, bei einer 3:4-Niederlage gegen Österreich. Bei seinem fünften Länderspiel, am 10. Oktober 1937, in Paris gegen Frankreich (1:2), zeichnete er sich in der 66. Minute mit dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleichstreffer aus.
Einen Monat vor der Weltmeisterschaft 1938 in Paris bestritt Rupf am 8. Mai 1938 in Lausanne, sein sechstes und letztes Länderspiel für die Schweiz. Im Angriff war Trainer Rappan mit Lauro Amado, Rupf, Leopold Kielholz, Walaschek und G. Aeby dabei angetreten. Rupf konnte sich bei der 0:3-Heimniederlage nicht gegen die belgischen Spieler wie Raymond Braine, Jean Capelle und Bernard Voorhoof auszeichnen; er gehörte aber trotzdem dem WM-Kader der Eidgenossen für die Endrunde in Frankreich an. Das abschließende Länderspiel vor der WM-Endrunde gewann die Schweiz am 21. Mai 1938 in Zürich überraschend mit 2:1 gegen England und Rupf war dabei nicht zum Einsatz gekommen.
Rupf studierte Medizin und promovierte später zum Doktor der Medizin.
Literatur
- Gottfried Schmid (Hrsg.): Das goldene Buch des Schweizer Fussballs. Verlag Domprobstei. Basel 1953.
- Beat Jung (Hrsg.): Die Nati. Die Geschichte der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 2006. ISBN 978-3-89533-532-7.