Eva Meyer (Philosophin)

deutsche Philosophin, Schriftstellerin und Filmemacherin From Wikipedia, the free encyclopedia

Eva Meyer (* 1950 in Freiburg im Breisgau) ist eine deutsche Philosophin, Schriftstellerin und Filmemacherin.

Leben

Eva Meyer studierte in Freiburg und Berlin Philosophie, Kunstgeschichte, Archäologie und Romanistik. An der Bochumer Figurentheaterschule empfing sie eine Ausbildung als Puppenspielerin. In Berlin hat sie 1976 den Frauenbuchladen Lilith sowie den gleichnamigen feministischen Verlag mitgegründet.[1][2] 1982 wurde sie mit der Arbeit Zählen und Erzählen: Für eine Semiotik des Weiblichen promoviert. Sie nahm verschiedene Gastprofessuren in Europa und den USA wahr.[3]

In ihren theoretischen sowie literatur-, film- und kunstkritischen Arbeiten hat Eva Meyer Anregungen der Philosophie der Kybernetik von Gotthard Günther, der Dekonstruktion von Jacques Derrida sowie der Sozialphilosophie von Hannah Arendt aufgenommen. In Zusammenarbeit mit dem Künstler Eran Schaerf ist sie zudem seit den 1990er Jahren mit einer Reihe von Hörspielen und Filmen hervorgetreten.

Elfriede Jelinek[4] bescheinigte den theoretischen Essays von Eva Meyer: „Sie hat auch in der Theorie so eine Anmut. […] Sie beherrscht es, ohne Haß und Aggression die Dinge einzuschreiben.“[5]

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

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