Exocarpsäure
chemische Verbindung
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Exocarpsäure ist eine ungesättigte, konjugierte Fettsäure, die eine Doppelbindung sowie zwei Dreifachbindungen aufweist. Sie ist isomer zur Isansäure und zählt zu den Alkin- sowie Alkensäuren sowie den Diinen und Eninen.
| Strukturformel | |||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Exocarpsäure | ||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C18H26O2 | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 274,4 g·mol−1 | ||||||||||||
| Schmelzpunkt |
42 °C[1] | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Vorkommen

Die Exocarpsäure kommt in verschiedenen Pflanzenarten der Ordnung Santalales vor.[3]
In der Familie Olacaceae kommt sie unter anderem in den Samenölen von Curupira tefeensis[4] und Olax dissitiflora[5] vor. In der Familie Santalaceae kommt sie in mehreren Arten der Gattung Thesium vor, wie im Bergflachs[6] und in Thesium chinense,[7] wie auch in mehreren Arten der Gattung Buckleya, wie in Buckleya lanceolata[6] oder in Exocarpos sparteus.[6] Sie kommt auch in kleinen Mengen im Isanoöl aus Ongokea gore vor.[3]
Die parasitische Pflanze Sarcophyte sanguinea aus der Familie Balanophoraceae enthält freie (das heißt nicht in Form von Glyceriden vorliegende) Exocarpsäure.[8]
Eigenschaften
Exocarpsäure wirkt antibakteriell gegen Mycobakterium tuberculosis durch Hemmung der Biosynthese von Mycolsäuren.[9] Sie wirkt auch antibakteriell gegen mehrere Bakterien, die orale Infektionen verursachen.[7]