Isansäure

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Isansäure ist eine ungesättigte, konjugierte Fettsäure, die zwei Dreifachbindungen sowie eine terminale Doppelbindung aufweist. Sie zählt zu den Diinen und Eninen sowie zu den Alkin- und Alkensäuren. Sie ist ein Isomer der Exocarpsäure. Die verwandte Isanolsäure trägt gegenüber der Isansäure zusätzlich eine Hydroxygruppe.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Struktur von Isansäure
Allgemeines
Name Isansäure
Andere Namen
  • Octadeca-17-en-9,11-diinsäure
  • Erythrogensäure
  • 18:3-delta-9a,11a,17-E (Kurzschreibweise)
Summenformel C18H26O2
Kurzbeschreibung

kristalline Plättchen oder Prismen,[1][2] lichtempfindlich; färbt sich rötlich[3]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 506-25-2
PubChem 5312686
ChemSpider 4472111
Wikidata Q27281476
Eigenschaften
Molare Masse 274,4 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

0,9309 g·cm−3 (45 °C)[4]

Schmelzpunkt

39 °C oder 42 °C[1]

Löslichkeit

löslich in Ethanol, Diethylether, Petrolether, Chloroform, Aceton, Benzol[2]

Brechungsindex

1,4915 (50 °C)[4]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[5]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
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Vorkommen

Das Samenöl von Ongokea gore enthält Isansäure

Isansäure kommt im Isanoöl aus den Samen des afrikanischen Baumes Ongokea gore aus der Familie der Olacaceae vor, wo sie mit 32–36 % den Hauptanteil ausmacht.[6][7] Zuerst isoliert wurde sie schon 1896, die Struktur wurde jedoch erst 1940 endgültig aufgeklärt.[8]

Synthese

Die Synthese der Isansäure ist ausgehend von 10-Undecinsäure möglich.[9]

Einzelnachweise

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