F-53
Kaliumsalz einer Perfluorsulfonsäure und gehört zu den per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS)
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F-53 ist das Kaliumsalz einer Perfluoralkylethersulfonsäure und gehört zu den per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS).
| Strukturformel | ||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||
| Name | F-53 | |||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C8F17KO4S | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | 554,22 g·mol−1 | |||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||
Verwendung
F-53 wird seit den Siebzigerjahren als Antischleiermittel (Nebelunterdrücker) in der chinesischen Galvanotechnik bei der Verchromung eingesetzt.[4] Die verwendete Menge wurde für das Jahr 2009 auf 20 bis 30 Tonnen geschätzt. Gegenüber F-53B, bei welchem ein Fluor- durch ein Chloratom substituiert ist, bestehen preisliche Nachteile in der Synthese.[4]
Gefahren- und Risikobeurteilung
F-53 hat eine ähnlich starke Bindungsaffinität zum Leber-Fettsäurebindungsprotein wie PFOS,[5] welches bioakkumulativ ist und in das Stockholmer Übereinkommen aufgenommen wurde.
In der Wasseraufbereitung verhält es sich ähnlich wie Perfluoroctansulfonsäure (PFOS).[4]