F-53B
chemische Verbindung
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F-53B ist das Kaliumsalz einer Perhalogensulfonsäure und gehört zu den per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) sowie den Chlor-substituierten Perfluoralkylethersulfonsäuren (Cl-PFESA).
| Strukturformel | |||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | F-53B | ||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C8ClF16KO4S | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 570,67 g·mol−1 | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Verwendung
F-53B wird seit den Siebzigerjahren als Antischleiermittel (Nebelunterdrücker) in der chinesischen Galvanotechnik bei der Verchromung eingesetzt.[3] Gegenüber F-53, das voll fluoriert ist, bestehen preisliche Vorteile in der Synthese. In der Wasseraufbereitung verhält es sich ähnlich wie das Anion der Perfluoroctansulfonsäure (PFOS).[3] Seit 1982 kommen auch PFOS-Salze zum Einsatz.[3]
Gefahren- und Risikobeurteilung
Anhand einer globalen Metaanalyse wurde für F-53B ein trophischer Magnifikationsfaktor (TMF) von 3,07 (95-%-Konfidenzintervall: 2,41–3,92) ermittelt, was eine hohe Bioakkumulation zeigt.[4]
F-53B hat eine ähnlich starke Bindungsaffinität zum Leber-Fettsäurebindungsprotein wie PFOS,[5] welches bioakkumulativ ist und in das Stockholmer Übereinkommen aufgenommen wurde. Zudem weist F-53B eine mindestens gleich hohe Toxizität auf wie PFOS.[5][3][6] Es wurde u. a. im Blutserum von Neugeborenen und in Fischottern aus England gefunden.[7][8]