F.-C.-Weiskopf-Preis

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Der F.-C.-Weiskopf-Preis wurde von Alex Wedding, der Witwe des Schriftstellers Franz Carl Weiskopf (1900–1955) als Literaturpreis gestiftet. Er wurde 1957 erstmals vergeben, sollte alljährlich am 3. April, dem Geburtstag F.C. Weiskopfs von einem Kuratorium der Akademie der Künste der DDR verliehen werden, deren Mitglied F.C. Weiskopf selbst war. Der Preis wurde zunächst jährlich, dann unregelmäßig vergeben. Ausgezeichnet wurden Autoren, deren Werk in besonderer Weise „sprachkritisch und sprachreflektierend“ akzentuiert ist. In der Mitteilung über die Einrichtung der Stiftung hieß es, der Preis solle „an Schriftsteller, Publizisten, Pädagogen oder Wissenschaftler verliehen werden, die sich im Sinne des Verstorbenen verdient gemacht haben um die 'Verteidigung der deutschen Sprache, ihrer Fülle und Schönheit, ihres Glanzes und ihrer Reinheit, bedroht wie sie sind durch neue Verlotterung und altes übles Erbe aus der Hitlerzeit, vor allem aber durch die unselige Spaltung unseres Landes'.“[1]

Nach 2007 ist keine Verleihung mehr nachweisbar.[2]

2024 stiftete die Akademie der Künste den neuen Weiskopf-Wedding-Preis als Nachfolger der früheren F.-C.-Weiskopf- und Alex-Wedding-Preise. Er wird weiterhin „für sprachkritische und sprachreflektierende Werke verliehen oder für Kinder- und Jugendbücher“[3]. Er ist mit 5.000 Euro dotiert.

Preisträger F.-C.-Weiskopf-Preis (Auswahl)

Preisträger Weiskopf-Wedding-Preis

Einzelnachweise

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