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Farrenbracker Bachtal

Naturschutzgebiet in Nordrhein-Westfalen From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Naturschutzgebiet Farrenbracker Bachtal liegt auf dem Gebiet der kreisfreien Stadt Remscheid in Nordrhein-Westfalen. Das Farrenbracker Bachtal ist ein im Nordosten des Kerngebietes von Remscheid liegendes Bachtal, nahe dem Stadtteil Wuppertal-Ronsdorf. Der von Nord nach Süd verlaufende Farrenbracker Bach entspringt südlich der Ortschaft Grüne, wo auch das Schutzgebiet beginnt. Östlich von Farrenbracken bildet eine von Wald und Hecken umrahmte die Mähwiese einen Ausläufer den Hang hinauf bis auf den Birgdener Berg. Ab dem südlichen Ende der Ortschaft Farrenbracken – wo der Naturschutz endet – fließt der Farrenbracker Bach unterirdisch bis zum Leyerbach, in den er mündet.[1][2]

Schnelle Fakten
Naturschutzgebiet Farrenbracker Bachtal

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Naturschutzgebiet Farrenbracker Bachtal

Naturschutzgebiet Farrenbracker Bachtal

Lage Remscheid, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Fläche 7,25
Kennung RS-012
WDPA-ID 318382
Geographische Lage 51° 12′ N, 7° 12′ O
Farrenbracker Bachtal (Nordrhein-Westfalen)
Farrenbracker Bachtal (Nordrhein-Westfalen)
Meereshöhe von 218 m bis 282 m (ø 250 m)
Einrichtungsdatum 2001, 2003 Landschaftsplan
Rahmenplan Landschaftsplan Remscheid
Verwaltung Untere Landschaftsbehörde der Stadt Remscheid
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Bedeutung

Das Naturschutzgebiet Farrenbracker Bachtal ist seit dem 16. Juli 2001 per Verordnung der Bezirksregierung rechtskräftig. Es weist eine Größe von 7,25 ha auf und trägt die Bezeichnung RS-011. Die Schutzausweisung erfolgt zur Erhaltung des landschaftstypischen, naturnahen Siepentales mit schmalem, tiefeingeschnittenem Bach und mehreren kurzen Seitensiepen und weitgehend naturnahem Gewässerumfeld bzw. Hangbereichen. Das durch besondere Eigenart und Schönheit geprägte Tal ist ein Relikt der Bergischen Kulturlandschaft.

Insbesondere die folgenden Strukturen und Lebensräume sind zu erhalten und zu schützen: Kerbtal mit Seitensiepen beziehungsweise Siepentälern, naturnahes Gewässerbett, bachbegleitende Quellfluren, Feuchtbrachen und Feuchtwiesen, natürliche Bachmäander mit ausgeprägten Steil- und Flachuferbereichen, kleinflächige Auensukzessionsstadien, naturnahe Auengebüsche und Laubwaldbestände, Extensivgrünlandbereiche, Magerwiesen/ -brachen.[3][4]

Siehe auch

Einzelnachweise

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