Feldbahn der Zuckerfabrik Zülz
Feldbahn von der Zuckerfabrik in Schönowitz (Szonowice) zum Güterbahnhof in Zülz (Biała Prudnicka)
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Die Feldbahn der Zuckerfabrik Zülz war eine von Arthur Koppel gelieferte etwa 600 m lange schmalspurige elektrische Feldbahn von der Zuckerfabrik in Schönowitz (Szonowice) zum Güterbahnhof in Zülz (Biała Prudnicka).
| Feldbahn der Zuckerfabrik Zülz | |||||||||
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Die elektrische Feldbahn von der Zuckerfabrik zum Güterbahnhof in Zülz (Biała Prudnicka), 1899[1] Umladen von der schmalspurigen Feldbahn in die normalspurigen Güterwagen, 1899 | |||||||||
| Streckenlänge: | 0,6 km | ||||||||
| Maximale Neigung: | 60 ‰ | ||||||||
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Geschichte
Die Zuckerfabrik wurde 1898 als Niederlassung der Hotzenplotzer Zuckerfabriks-Actien-Gesellschaft errichtet. Sie wurde über eine von Arthur Koppel gelieferte elektrische Feldbahn erschlossen, von der im Februar 1899 das erste Foto veröffentlicht wurde.[1] Es handelte sich wohl um die neunte von Arthur Koppel gelieferte Oberleitungs-Elektrolok, nachdem das Konzept bereits 1996 in der Zuckerfabrik Schottwitz bei Breslau mit einem transportablen Oberleitungssystem erfolgreich erprobt worden war, im Juni 1897 auf der Wanderausstellung der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft in Hamburg mit einem transportablen Oberleitungssystem im Betrieb vorgeführt worden war und zum Beginn der Rübenkampagne 1897 in den Niederlanden auf der Feldbahn der Zuckerfabrik Groenendijk eingesetzt worden war.[2][3] Die Schmalspurbahn wurde wohl abgebaut, nachdem ein normalspuriger Gleisanschluss in die Fabrik verlegt wurde, der auf einer Landkarte von 1959 eingezeichnet ist.
Betrieb
Auf der über 2 km langen Strecke von der Fabrik zum Bahnhof war auf einem 350 m langen Streckenabschnitt eine 6 % starke Steigung zu überwinden. Die Motoren der elektrischen Motorwagen konnten kurzzeitig ihre Leistungsfähigkeit zu verdoppeln, während sie gleichzeitig ihre Geschwindigkeit entsprechend verlangsamten. Da eine Dampflokomotive dies nur in geringem Maße kann, dachte man in Zülz schon an die Anschaffung eines mechanisch durch eine stationäre Anlage betriebenen Seilaufzugs, bevor sich durch die Beschaffung einer elektrischen Feldbahn ein guter Ausweg bot. Die Lokomotive von 26 HP zieht hier selbst auf 6 %iger Steigung noch 6,5 t Zucker und befördert pro Tag 400 t Zucker.[4]
Lokomotiven
| Hersteller | Baujahr | Bauart |
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| Arthur Koppel | Spätestens Februar 1899[3] | B-el |

