Wikiwand AI

Feldbahn der Zuckerfabrik Zülz

Feldbahn von der Zuckerfabrik in Schönowitz (Szonowice) zum Güterbahnhof in Zülz (Biała Prudnicka) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Feldbahn der Zuckerfabrik Zülz war eine von Arthur Koppel gelieferte etwa 600 m lange schmalspurige elektrische Feldbahn von der Zuckerfabrik in Schönowitz (Szonowice) zum Güterbahnhof in Zülz (Biała Prudnicka).

Feldbahn der Zuckerfabrik Zülz
Die elektrische Feldbahn von der Zuckerfabrik zum Güterbahnhof in Zülz (Biała Prudnicka), 1899 325px Umladen von der schmalspurigen Feldbahn in die normalspurigen Güterwagen, 1899
Die elektrische Feldbahn von der Zuckerfabrik
zum Güterbahnhof in Zülz (Biała Prudnicka), 1899[1]

Umladen von der schmalspurigen Feldbahn
in die normalspurigen Güterwagen, 1899
Streckenverlauf
Schmalspurige Feldbahn (rot markiert), 1934

Normalspuriger Gleisanschluss, 1959
Streckenlänge:0,6 km
Maximale Neigung: 60 ‰
U-Bahn-Betriebs-/Güterbahnhof Streckenanfang (Strecke außer Betrieb)
0 Zuckerfabrik in Schönowitz (Szonowice)
U-Bahn-Betriebs-/Güterbahnhof Streckenende (Strecke außer Betrieb)
0,6 Güterbahnhof Zülz (Biała Prudnicka)
Zuckerfabrik Zülz, 1898
Hotzenplotzer Zuckerfa­briks-Actien-Gesellschaft Zülz
Die elektrische Feldbahn mit Zuckersäcken vor der Fabrik

Geschichte

Die Zuckerfabrik wurde 1898 als Niederlassung der Hotzenplotzer Zuckerfa­briks-Actien-Gesellschaft errichtet. Sie wurde über eine von Arthur Koppel gelieferte elektrische Feldbahn erschlossen, von der im Februar 1899 das erste Foto veröffentlicht wurde.[1] Es handelte sich wohl um die neunte von Arthur Koppel gelieferte Oberleitungs-Elektrolok, nachdem das Konzept bereits 1996 in der Zuckerfabrik Schottwitz bei Breslau mit einem transportablen Oberleitungssystem erfolgreich erprobt worden war, im Juni 1897 auf der Wanderausstellung der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft in Hamburg mit einem transportablen Oberleitungssystem im Betrieb vorgeführt worden war und zum Beginn der Rübenkampagne 1897 in den Niederlanden auf der Feldbahn der Zuckerfabrik Groenendijk eingesetzt worden war.[2][3] Die Schmalspurbahn wurde wohl abgebaut, nachdem ein normalspuriger Gleisanschluss in die Fabrik verlegt wurde, der auf einer Landkarte von 1959 eingezeichnet ist.

Betrieb

Auf der über 2 km langen Strecke von der Fabrik zum Bahnhof war auf einem 350 m langen Streckenabschnitt eine 6 % starke Steigung zu überwinden. Die Motoren der elektrischen Motorwagen konnten kurzzeitig ihre Leistungsfähigkeit zu verdoppeln, während sie gleichzeitig ihre Geschwindigkeit entsprechend verlangsamten. Da eine Dampflokomotive dies nur in geringem Maße kann, dachte man in Zülz schon an die Anschaffung eines mechanisch durch eine stationäre Anlage betriebenen Seilaufzugs, bevor sich durch die Beschaffung einer elektrischen Feldbahn ein guter Ausweg bot. Die Lokomotive von 26 HP zieht hier selbst auf 6 %iger Steigung noch 6,5 t Zucker und befördert pro Tag 400 t Zucker.[4]

Lokomotiven

Weitere Informationen Hersteller, Baujahr ...
HerstellerBaujahrBauart
Arthur KoppelSpätestens Februar 1899[3]B-el
Schließen

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks