Felsőszölnök
Gemeinde in Ungarn
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Felsőszölnök [] (slowenisch Gornji Senik)[2] ist eine ungarische Gemeinde im Komitat Vas in Ungarn. Mehr als 60 Prozent der Bewohner gehören der slowenischen Minderheit Ungarns an.[2] In Felsőszölnök befindet sich der Sitz der Landesselbstverwaltung der ungarischen Slowenen.
| Felsőszölnök | ||||
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Region: | Westtransdanubien | |||
| Komitat: | Vas | |||
| Kleingebiet bis 31.12.2012: | Szentgotthárd | |||
| Kreis: | Szentgotthárd | |||
| Koordinaten: | 46° 53′ N, 16° 10′ O | |||
| Fläche: | 23,56 km² | |||
| Einwohner: | 523 (1. Jan. 2025) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 22 Einwohner je km² | |||
| Telefonvorwahl: | (+36) 94 | |||
| Postleitzahl: | 9985 | |||
| KSH-kód: | 23287 | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024) | ||||
| Gemeindeart: | Gemeinde | |||
| Bürgermeister: | Szabolcs Andrejek[1] (parteilos) | |||
| Postanschrift: | Templom út 10 9985 Felsőszölnök | |||
| Website: | ||||
| (Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office) | ||||
Geographie
Felsőszölnök liegt 52 Kilometer südwestlich des Komitatssitzes Szombathely, 12 Kilometer südwestlich der Kreisstadt Szentgotthárd, an dem Fluss Szölnöki-patak und grenzt im Westen an Österreich und im Süden an Slowenien. Nachbargemeinden sind Alsószölnök und Kétvölgy. Jenseits der österreichischen Grenze liegen die Orte Oberdrosen und Eisenberg an der Raab, jenseits der slowenischen Grenze Trdkova und Martinje. Die Dreiländerecke (Tromejnik, Hármashatár, 387 m) ist ein Berg im Südwesten.
Das Dreiländereck ist gleichzeitig der westlichste Punkt Ungarns.
Geschichte
Ausgehend von den Meierhöfen der Zisterzienserabtei (gegründet von König Béla III.) wurde die Siedlung von den ansässigen Slowenen gegründet. Die Ortschaft Felsőszölnök wurde 1378 gemeinsam mit der Nachbargemeinde Alsószölnök zum ersten Mal als Zelnuk Superior et Inferior urkundlich erwähnt. Das Dorf gehörte zum Großgrundbesitz von Dobra (das heutige Neuhaus im südlichen Burgenland) und war bis Mitte des 19. Jahrhunderts im Besitz der Batthyánys. Die bekannteste Person, die der Ort hervorbrachte, war Pfarrer József Kossics (1788–1867), der sich neben seiner pastoralen Aufgaben auch als Linguist, Historiker und Volkskundenforscher betätigte. So verfasste er beispielsweise die erste slowenische Landschaftsmonographie in Ungarn.
Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Kleingemeinde 256 Häuser und 1456 Einwohner auf einer Fläche von 4027 Katastraljochen.[3] Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Szentgotthárd im Komitat Vas.
Gemeindepartnerschaften
Kuzma, Slowenien
Sankt Martin an der Raab, Österreich
Sehenswürdigkeiten
- Ágoston-Pável-Büste, erschaffen von Ferenc Király
- Gedenkstein am Dreiländereck (Hármashatárkő)
- János-Kühár-Gedenkhaus und Museum
- Römisch-katholische Kirche Keresztelő Szent János
- Traditionelle Landhäuser
- Weltkriegsdenkmal
- Römisch-katholische Kirche Keresztelő Szent János
- Innenraum der Kirche
- Kulturhaus
- Landhaus
- Gedenkstein am Dreiländereck
Verkehr
Durch Felsőszölnök verläuft die Landstraße Nr. 7454, die zum Grenzübergang nach Slowenien führt. Es bestehen Busverbindungen über Alsószölnök nach Szentgotthard, wo sich der nächstgelegene Bahnhof befindet.
Literatur
- Felsőszölnök – Településképi Arculati kézikönyv. Hrsg. von der Gemeindeverwaltung, Felsőszölnök 2017.
