Rönök
Gemeinde in Ungarn
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Rönök [] (deutsch Radling,[2] slowenisch Renik) ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Szentgotthárd im Komitat Vas. 13 Prozent der Bewohner zählen zur Volksgruppe der Ungarndeutschen, 9 Prozent zu den Slowenen und 3 Prozent zu den Roma.[2]
| Rönök Radling | ||||
|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Region: | Westtransdanubien | |||
| Komitat: | Vas | |||
| Kleingebiet bis 31.12.2012: | Szentgotthárd | |||
| Kreis: | Szentgotthárd | |||
| Koordinaten: | 46° 59′ N, 16° 22′ O | |||
| Fläche: | 17,22 km² | |||
| Einwohner: | 326 (1. Jan. 2025) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 19 Einwohner je km² | |||
| Telefonvorwahl: | (+36) 94 | |||
| Postleitzahl: | 9954 | |||
| KSH-kód: | 26806 | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024) | ||||
| Gemeindeart: | Gemeinde | |||
| Gliederung: | Alsórönök, Felsőrönök | |||
| Bürgermeister: | Tamás Lajos Pékó[1] (parteilos) | |||
| Postanschrift: | Alkotmány út 63 9954 Rönök | |||
| Website: | ||||
| (Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office) | ||||
Geografische Lage
Rönök liegt 34 Kilometer südwestlich des Komitatssitzes Szombathely, 7 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Szentgotthárd, 2 Kilometer vom linken Ufer des Flusses Rába entfernt und grenzt im Norden an Österreich. Ungarische Nachbargemeinden sind Szentgotthárd, Magyarlak, Csörötnek, Vasszentmihály und Nemesmedves. Jenseits der Grenze liegen die österreichischen Gemeinden Inzenhof und Großmürbisch.
Geschichte
Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Kleingemeinde Alsórönök 161 Häuser und 843 Einwohner auf einer Fläche von 1626 Katastraljochen[3] und in der Kleingemeinde Felsőrönök 171 Häuser und 851 Einwohner auf einer Fläche von 1480 Katastraljochen[4]. Beide Kleingemeinden gehörten zu dieser Zeit zum Bezirk Szentgotthárd im Komitat Vas. Die heutige Gemeinde Rönök entstand 1950 durch den Zusammenschluss der beiden Orte Alsórönök (Unterradling) und Felsőrönök (Oberradling).[2] Im Jahr 1946 kam es auf dem Ortsgebiet zur Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung, eine Gedenktafel dazu findet sich auf der St.-Emmerichs-Kirche.
Sehenswürdigkeiten
- Römisch-katholische Kirche St. Emmerich aus dem Jahr 1904 an der Grenze zu Österreich: Die Kirche war, da sie im Grenzstreifen unmittelbar am Eisernen Vorhang stand, ab dem Jahr 1949 nicht begehbar und war dadurch dem Verfall preisgegeben. Nachdem die Kirche beginnend mit 1990 wieder durch Bewohner aus Ungarn und auch aus den Nachbargemeinden im Burgenland renoviert werden konnte, wurde sie 1992 durch die Bischöfe Stefan László aus Eisenstadt und István Konkoly aus Szombathely wieder eingeweiht.[5][6]
Verkehr
Durch Rönök verläuft die 8-as főút, von der die Landstraße Nr. 7453 nach Csörötnek und die Nebenstraße Nr. 87109 zur österreichischen Grenze abzweigen. Über den Bahnhof Alsórönök an der Bahnstrecke Győr–Szentgotthárd ist die Gemeinde direkt an das ungarische Schienennetz angebunden.
- Zweisprachige Ortstafel in Rönök
- Hölzerner Glockenturm in Rönök
- St.-Emmerichs-Kirche an der Staatsgrenze
- Haus im Freilichtmuseum
- Gedenktafel zur Vertreibung
Weblinks
- Rönök. Offizielle Webseite. (ungarisch).
- Szent Imre-templom. In: miserend.hu. (ungarisch).
