Flandorf
Ortschaft im Bezirk Korneuburg
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Flandorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Hagenbrunn im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich mit 416 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).[1] Bis Ende 1969 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]
| Flandorf (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Flandorf | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Korneuburg (KO), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Korneuburg | |
| Pol. Gemeinde | Hagenbrunn | |
| Koordinaten | 48° 20′ 57″ N, 16° 22′ 46″ O | |
| Höhe | 185 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 416 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 2,74 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04078 | |
| Katastralgemeindenummer | 11025 | |
Ortsansicht mit Kapelle | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das Dorf liegt nordwestlich von Hagenbrunn an der Landesstraße L33, wo die L1116 abzweigt. Zur Ortschaft zählen auch Teile der Siedlungen Brennleiten und Veiglberg-Siedlung. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 209 Adressen.[3]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 35 Häusern genannt, das nach Kleinengersdorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Bisamberg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Flandorf ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, ein Landesproduktehändler, vier Marktfahrer, ein Schmied, ein Schneider und ein Viktualienhändler ansässig.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1970 die damaligen Ortsgemeinden Flandorf und Hagenbrunn.[2]
Persönlichkeiten
- Friedrich Pfennigbauer (1909–1968), Zisterzienser und Abt des Stifts Lilienfeld, wurde hier geboren
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 172 (Ausgabe 1769; Fländorf in der Google-Buchsuche).
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Manhartsberg. 7 von 34 Bänden. 2. Band: Fatzihof bis Herrnlois. Mechitaristen, Wien 1834, S. 40 (Fischerzeil – Internet Archive).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 154.
