Floyd Levine

US-amerikanischer Schauspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Levine war der Sohn von Doris und Saul Levine und hatte einen Bruder, Philip. Er war von 1954 bis zu ihrem Tod am 9. Mai 2022 mit Rochelle Perr verheiratet, mit der er drei Kinder hatte: Eric Marc, Sheryl Hope und den Filmemacher und Produzenten Brian Robbins. Zu seinen Enkeln gehören unter anderem die Schauspieler Miles Robbins und Justin Robbins sowie Stella Robbins. Zu Beginn seiner Schauspielkarriere fuhr er eine Zeit lang Taxi in New York City. Er spielte häufig Polizisten, Ärzte oder Richter.[1][4][5][6]

Einen ersten Auftritt vor der Kamera hatte er 1972 in Wenn es dunkel wird in Harlem. Bekannt wurde er für Ein Mann sieht rot (1974) und als Dr. Ralph Harris im Film Bloodbrothers (1978). Im Jahr 1988 verkörperte er General Duncan im Film Braddock – Missing in Action 3 sowie – im selben Jahr – Lieutenant Mellin im Film Angel 3 – Die Suche. Levine trat zudem mehrfach in Produktionen auf, an denen sein Sohn Brian Robbins beteiligt war – später Präsident von Paramount Pictures. Hierzu zählen Norbit aus dem Jahr 2007 und Mensch, Dave! aus dem Jahr 2008.[1][2]

Levine hatte zahlreiche Gastauftritte in Fernsehserien, darunter Quincy, Polizeirevier Hill Street, Hart aber herzlich, Drei Engel für Charlie, Love Boat, Die nackte Pistole, Herzbube mit zwei Damen, Das A-Team, Ein Duke kommt selten allein, Head of the Class, Columbo und Archie Bunker’s Place. Zudem war er in mehreren Folgen von Cagney & Lacey, Ein Fall für Professor Chase, Die Fälle des Harry Fox, Cousin Skeeter und Arliss zu sehen. Zuletzt spielte er 2012 im Film Noch Tausend Worte.[1][2][3]

Levine war an der Entdeckung des Schauspielers James Doherty beteiligt. Doherty hatte zu Beginn seiner Karriere keinerlei Kontakte in Hollywood, bis er auf Levine traf. Nach einem zweistündigen Gespräch brachte dieser ihn in das Büro eines Managers, der ihn unter Vertrag nahm. Innerhalb von drei Wochen stand Doherty als Gastdarsteller in einer ersten Fernsehserien vor der Kamera.[1]

Im deutschen Sprachraum wurde Levine unter anderem von Alexander Allerson, Friedrich W. Bauschulte, Friedrich Georg Beckhaus, Frank Ciazynski, Hans Walter Clasen, Niels Clausnitzer, Tom Deininger, Jörg Döring, Peter Groeger, Lothar Grützner, Michael Habeck, Harald Halgardt, Erhard Hartmann, Wilfried Herbst, Alexander Herzog, Lothar Hinze, Klaus Jepsen, Rolf Jülich, Henry König, Lothar Köster, Karl-Heinz Krolzyk, Fred Maire, H. H. Müller, Peter Neusser, Joachim Nottke, Heinz Palm, Gerhard Paul, Wolf Rüdiger Reutermann, Horst Schön, Jochen Schröder, Hans Sievers, F.G.M. Stegers, Michael Telloke und Wolfgang Völz synchronisiert.[7]

Er starb im Alter von 93 Jahren und wurde im Mount Sinai Memorial Park in Los Angeles beigesetzt.[4][5][6]

Filmografie (Auswahl)

Einzelnachweise

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