Fluidø
Film von Shu Lea Cheang (2017)
From Wikipedia, the free encyclopedia
Fluidø ist ein deutscher Science-Fiction- und Experimentalfilm von Shu Lea Cheang aus dem Jahr 2017. Der Film feierte seine deutsche Erstaufführung im Februar 2017 in der Sektion Panorama der 67. Internationalen Filmfestspiele Berlin.[2]
| Film | |
| Titel | Fluidø |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2017 |
| Länge | 81 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Jürgen Brüning Filmproduktion, AMARD BIRD Films |
| Stab | |
| Regie | Shu Lea Cheang |
| Drehbuch | Shu Lea Cheang |
| Produktion | Jürgen Brüning, Sonja Klümper, Paula Alamillo, Shu Lea Cheang |
| Musik | Aérea Negrot |
| Kamera | James Carman |
| Schnitt | Jörn Hartmann |
| Besetzung | |
| |
Handlung
Der Film entwirft ein dystopisches Szenario im Jahr 2060: Die Welt gilt als von Aids befreit, doch bei einigen Menschen sind HI-Viren zu einem Gen mutiert. Aus diesem lässt sich eine hochwirksame Droge gewinnen, wodurch Körperflüssigkeiten zum zentralen Gegenstand einer Ökonomie aus Kontrolle, Ausbeutung und illegalen Märkten werden.[3]
Produktion und Veröffentlichung
Fluidø wurde in Berlin realisiert. Produziert wurde der Film von Jürgen Brüning Filmproduktion und Amard Bird Films in Koproduktion mit Rapid Eye Movies.[4] Die deutsche Erstaufführung erfolgte im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin in der Sektion Panorama.[2] Der deutsche Kinostart war am 16. November 2017 durch den Verleih Rapid Eye Movies.[5] Ebenfalls im Jahr 2017 war Fluidø zur documenta 14 eingeladen.[6][7] 2019 war der Film Teil des taiwanesischen Beitrags zur Venedig Biennale von Shu Lea Cheang.[8]
Rezeption
In Pressetexten der Berlinale 2017 wurde Fluidø als experimentelles, parapornografisches Drama beschrieben, in dem Grenzen von Geschlecht und Begehren kontinuierlich verschoben werden. Im katholischen Filmdienst urteilte Tim Slagman: „Eher eine pornografische Performance als klassische Erzählung, variiert der Film in wechselnden Tableaus den Zusammenprall von Körpern und deren Gelüsten mit einer sterilen, von Emblemen des Digitalen und Technischen ausgestatteten Umwelt. Ist diese Struktur einmal etabliert, wirkt die Abfolge von sexuell aufgeladenen Szenen nur noch ermüdend.“[3]
Weblinks
- Fluidø bei IMDb
- Fluidø bei filmportal.de
- Offizielle Website