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Franz Leschinger

deutscher Maler und Bildhauer From Wikipedia, the free encyclopedia

Franz Leschinger (* 18. August 1957 in Lug) ist ein deutscher Bildhauer[1] und Maler.

Franz Leschinger

Biographie

Leschinger ist gelernter Steinbildhauer. Von 1981 bis 1987 studierte er Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in München bei Hans Ladner. Seit 1986 ist er als Künstler tätig.[2] 1986 errichtete Leschinger sein erstes Atelier in München/Oberföhring. Im Jahr 2000 schuf er die Marmorbüste von Claus Schenk Graf von Stauffenberg für die Ruhmeshalle in München und 2002 folgte das Bronzeporträt für den Stauffenbergsaal im Bendlerblock[3] des Bundesministeriums der Verteidigung in Berlin.

Seit 1986 ist Franz Leschinger auch als Antiken-Restaurator tätig. Unter anderem wirkte er unter Silvano Bertolin an der Restaurierung der Giebelfiguren[4] am Königsplatz in München und an dem Pergamonaltar in der Antikensammlung Berlin mit. Auch an der Rekonstruktion des Kasseler Apolls und der Skyllagruppe aus der Villa von Sperlonga (Italien) war er maßgeblich beteiligt.[1]

Seit 2000 lebt und arbeitet Franz Leschinger in Lug. Seit den 2000er Jahren begann er ebenso, sich als Maler zu betätigen.[5] Im Jahr 2025 eröffnete Franz Leschinger die „Classic Art Gallery“ in Lug.[6]

Auszeichnungen und Preise

Werke im öffentlichen Raum (Auswahl)

Porträtbüsten (Auswahl)

Arthur Schönberg
Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Ruhmeshalle, München
Professor Alfred Grosser, Alfred-Grosser-Schulzentrum
  • Büste Hl. Edith Stein (Bad Bergzabern, vor der Edith-Stein-Fachklinik), Bronze

Denkmäler (Auswahl)

Bürsten- und Besen-verkäufer, Bürsten-bindermuseum, Ramberg

Brunnenanlage (Auswahl)

Hansel-Fingerhut-Brunnen, Forst

Ausstellungen (Auswahl)

  • 2026 Villa Streccius, Landau in der Pfalz
  • 2025 Frauenbildnisse, Classic art gallery, Lug, Einzelausstellung
Eva mit dem Apfel

Mitgliedschaften

Publikationen

  • 2025 Ein Mann für klassische Schönheit. Der Pfälzer Franz Leschinger hat eine Galerie eröffnet. OPUS, das Kulturmagazin der Großregion, S. 28–29[11]
  • 2024 Katalog der Denkmäler für den Widerstand gegen die NS-Herrschaft in Deutschland Erstellt von Josef D. Blotz.[12]
  • 2022 100 Jahre APK - Die Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler, Katalog, 268 Seiten ISBN 978-3-00-072014-7[13]
  • 2021 Realismus am Oberrhein, zeitgenössische, realistische und visionäre Kunst 1991–2021, Katalog[14]
  • 2020 Edith Stein Symposium und Rundweg in Bad Bergzabern. Edith Stein Gesellschaft, Deutschland, Ausgabe 96.[15]
  • 2017 Grand Salon 2017, Villa Berberich 14.01-19.02.17, Katalog, 88 Seiten, S. 25
  • 2012 Kurzdokumentation von 200 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes seit 1950, Dr. Anne Schmedding, Dr. Constanze von Marlin, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, BMVBS-Online-Publikation, Ausgabe 25/2012[16], ISSN 1869-9324, S. 649
  • 2011 Geschichte der Kunst am Bau in Deutschland, Dr. Claudia Büttner, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, BMVBS Online-Publikation[17], Berlin, S. 115
  • 2002 Kunst am Bau. Die Projekte des Bundes in Berlin, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen (BMVBW), Ernst Wasmuth Verlag, Berlin 2002, Format 305 × 245 mm, 276 Seiten, ISBN 3-8030-0624-4, ISBN 978-3-80300624-0, S. 210
  • 1999 Schönheitskur für Herkules und Athene. Naturstein. Die Zeitschrift für die gesamte Naturwerkstein-Wirtschaft, Ausgabe 10/99, Ulm / Lindau / Wien / Locarno[1], S. 29–30

Einzelnachweise

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