Franz Leschinger
deutscher Maler und Bildhauer
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Biographie
Leschinger ist gelernter Steinbildhauer. Von 1981 bis 1987 studierte er Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in München bei Hans Ladner. Seit 1986 ist er als Künstler tätig.[2] 1986 errichtete Leschinger sein erstes Atelier in München/Oberföhring. Im Jahr 2000 schuf er die Marmorbüste von Claus Schenk Graf von Stauffenberg für die Ruhmeshalle in München und 2002 folgte das Bronzeporträt für den Stauffenbergsaal im Bendlerblock[3] des Bundesministeriums der Verteidigung in Berlin.
Seit 1986 ist Franz Leschinger auch als Antiken-Restaurator tätig. Unter anderem wirkte er unter Silvano Bertolin an der Restaurierung der Giebelfiguren[4] am Königsplatz in München und an dem Pergamonaltar in der Antikensammlung Berlin mit. Auch an der Rekonstruktion des Kasseler Apolls und der Skyllagruppe aus der Villa von Sperlonga (Italien) war er maßgeblich beteiligt.[1]
Seit 2000 lebt und arbeitet Franz Leschinger in Lug. Seit den 2000er Jahren begann er ebenso, sich als Maler zu betätigen.[5] Im Jahr 2025 eröffnete Franz Leschinger die „Classic Art Gallery“ in Lug.[6]
Auszeichnungen und Preise
- 1985 - Carrara-Stipendium, Accademia di Belle Arti di Carrara, Italien
- 2017 - Publikums-Preis und Preisträger in der Kategorie „Skulptur“, Grand Salon 2017, Villa Berberich, Bad Säckingen[7]
Werke im öffentlichen Raum (Auswahl)
Porträtbüsten (Auswahl)
- Büste Arthur Schönberg[8] (UNIPER Kraftwerke), Bronze

- Büste Claus Graf Schenk von Stauffenberg (München, Ruhmeshalle), Marmor

- Büste Claus Graf Schenk von Stauffenberg (Berlin, Bundesministerium für Verteidigung), Bronze
- Büste Professor Alfred Grosser (Bad Bergzabern, Alfred-Grosser-Schulzentrum), Bronze.

- Büste Hl. Edith Stein (Bad Bergzabern, vor der Edith-Stein-Fachklinik), Bronze
Denkmäler (Auswahl)
- Schusterdenkmal am Lorenz-Wingerter-Platz, Hauenstein, Bronze
- Großreplik der Herkulesstatue im Nymphenburger Park, München, Marmor
- Stifter Dietmar Hirschel, Sippelsfeld, Bronze
- Stadtgründer Fürst Rocco für das Amtsgericht Rockenhausen, Bronze
- Hansel-Fingerhut-Spiel in Forst, Bronze
- Bürsten- und Besenverkäufer vor dem Bürstenbindermuseum, Ramberg, Bronze
- Kienholzhacker vor dem Bürgerhaus im Bürgerpark, Münchweiler an der Rodalb, Bronze
- Christusstatue auf dem Kirchenvorplatz von St. Anna (Biesingen), Bronze
- Gedenkplatte für Grete Levy, ein Porträtrelief von 2021 im Gymnasium im Alfred-Grosser-Schulzentrum, Bad Bergzabern
Brunnenanlage (Auswahl)
- Brunnenanlage vor dem Deutsches Schuhmuseum, Hauenstein
- Brunnenanlage im Felslandparadies, Dahn
- Hansel-Fingerhut-Brunnen, Forst

- Klammernschnitzerinbrunnen, Egelsbach
Ausstellungen (Auswahl)
- 2026 Villa Streccius, Landau in der Pfalz
- 2025 Frauenbildnisse, Classic art gallery, Lug, Einzelausstellung

- 2024 Strieffler-Haus, Landau, Einzelausstellung
- 2023 Städtische Galerie, Speyer
- 2022 Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern;
- 2022 Albert-Haueisen-Preis 2022, Zehnthaus Jockgrim
- 2021 Theodor-Zink-Museum | Wadgasserhof, Kaiserslautern
- 2020 Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe
- 2018 Stiftung Werner Brand, Hochstadt
- 2017 Villa Berberich, Bad Säckingen,
- 2016 Altes Dampbad, Baden-Baden
- 2015 Galerie Arpege, Sarreguemines, Frankreich
- 2014 Honour Salon des Artistes Lorrains / 121. Lorraine Künstlermesse "A la rencontre des arts", Nancy, Frankreich;
- 2014 KUNSTBEZIRK Galerie im Gustav-Siegle-Haus, Stuttgart[9]
- 2013 Die Orgelfabrik, Karlsruhe
- 2012 Heyne Kunst Fabrik, Offenbach am Main[10]
- 2012 Château Madame de Graffigny à Villers-lès-Nancy, Frankreich
- 2011 Städtisches Museum im Pflegschloss, Schrobenhausen; Münchener Künstlerhaus
- 2009 Künstlerhaus am Lenbachplatz, München, Einzelausstellung
- 2002 Deutsches Schuhmuseum Hauenstein,Einzelausstellung
- 1999 Marmor Portraitbüste von Claus Graf Schenk von Stauffenberg, Ruhmeshalle, München
- 1997 Marmor Großreplik der Herkulesstatue im Nymphenburger Park, München
- 1994 Erwin von Kreibig-Museum, Nymphenburg, München
- 1994 Friedlmaier&Greiner, München
- 1993 Galerie FOE 156, München
- 1991 Kreisgalerie Dahn, Einzelausstellung
- 1990 Villa Streccius, Landau in der Pfalz
- 1987 Haus der Kunst, München
- 1986 Herzogkastl, Ingolstadt
Mitgliedschaften
Publikationen
- 2025 Ein Mann für klassische Schönheit. Der Pfälzer Franz Leschinger hat eine Galerie eröffnet. OPUS, das Kulturmagazin der Großregion, S. 28–29[11]
- 2024 Katalog der Denkmäler für den Widerstand gegen die NS-Herrschaft in Deutschland Erstellt von Josef D. Blotz.[12]
- 2022 100 Jahre APK - Die Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler, Katalog, 268 Seiten ISBN 978-3-00-072014-7[13]
- 2021 Realismus am Oberrhein, zeitgenössische, realistische und visionäre Kunst 1991–2021, Katalog[14]
- 2020 Edith Stein Symposium und Rundweg in Bad Bergzabern. Edith Stein Gesellschaft, Deutschland, Ausgabe 96.[15]
- 2017 Grand Salon 2017, Villa Berberich 14.01-19.02.17, Katalog, 88 Seiten, S. 25
- 2012 Kurzdokumentation von 200 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes seit 1950, Dr. Anne Schmedding, Dr. Constanze von Marlin, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, BMVBS-Online-Publikation, Ausgabe 25/2012[16], ISSN 1869-9324, S. 649
- 2011 Geschichte der Kunst am Bau in Deutschland, Dr. Claudia Büttner, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, BMVBS Online-Publikation[17], Berlin, S. 115
- 2002 Kunst am Bau. Die Projekte des Bundes in Berlin, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen (BMVBW), Ernst Wasmuth Verlag, Berlin 2002, Format 305 × 245 mm, 276 Seiten, ISBN 3-8030-0624-4, ISBN 978-3-80300624-0, S. 210
- 1999 Schönheitskur für Herkules und Athene. Naturstein. Die Zeitschrift für die gesamte Naturwerkstein-Wirtschaft, Ausgabe 10/99, Ulm / Lindau / Wien / Locarno[1], S. 29–30
Weblinks
- Homepage
- Franz Leschinger bei Artmajeur
- Franz Leschinger bei Stadtgeschichte München
