Franz Suess

österreichischer Comiczeichner, Autor und Illustrator From Wikipedia, the free encyclopedia

Franz Suess (* 1961 in Linz) ist ein österreichischer Comiczeichner, Autor und Illustrator.[1] Er lebt und arbeitet in Wien.

Leben und Ausbildung

Franz Suess wurde 1961 in Linz geboren.[2] Er studierte Malerei und Grafik an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz und besuchte anschließend die Meisterklasse für Keramik.[1]

Nach dem Studium begann er mit Postkarten-Comics und veröffentlichte auf der Online-Plattform „Raketa“ Comics, Fotografien und satirische Collagen.[3][4] Seine ersten größeren Comicwerke entstanden nach der Teilnahme an einem 24-Stunden-Zeichenmarathon im Rahmen der Veranstaltung „Comics gegen Rechts“ im Jahr 2010.[1]

Werk

Suess’ Arbeiten thematisieren oft Außenseiter, psychische Spannungen und menschliche Isolation. Seine Zeichnungen sind meist in Grau- und Schwarztönen gehalten.[5]

  • 1160, Ottakring (Glaskrähe, Wien 2011): Eine Erzählung über vier Samstage im Leben eines Mannes in Wien-Ottakring.[6]
  • Isopoda (Glaskrähe, Wien 2016): Eine Graphic Novel mit psychologisch-melancholischem Thema.[7]
  • Paul Zwei (Luftschacht, Wien 2019): Behandelt Themen wie Gender-Transformation und Selbstfindung.[8]
  • Letzte Nacht (Text von Elisabeth Führlinger, Luftschacht, Wien 2018): Kinderbuch/Illustration – Träger des Romulus-Candea-Preises der Münchner Stiftung.[9]
  • Diebe und Laien (avant-verlag, 2022): Erstes Comic-Werk bei avant; gewann den ICOM Award als bester Independent-Comic 2023.[10]
  • In den Taschen des schönen Herrn Tag (Luftschacht Verlag 2023)
  • Drei oder vier Bagatellen (avant-verlag, 2024): Vier Episoden über zwischenmenschliche Milieustudien – nominiert für den Max-und-Moritz-Preis.[11]
  • Jakob Neyder (avant-verlag, 2025): Manuskript mit dem Comicbuchpreis der Leibinger Stiftung ausgezeichnet.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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