Franziska Wildfeuer
deutsche Schiedsrichterin
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Franziska Wildfeuer (* 1. Dezember 1993 in Viechtach, Bayern) ist eine deutsche Fußballschiedsrichterin.
| Franziska Wildfeuer | ||
| Persönliches | ||
|---|---|---|
| Name | Franziska Wildfeuer | |
| Geburtstag | 1. Dezember 1993 | |
| Beruf | Physiotherapeutin | |
| Vereinsinformationen | ||
| Verein | SSV Markranstädt | |
| Spiele nach Spielklasse | ||
| Jahre | Spielklasse | Spiele |
| seit 2014 seit 2017 2022–2023 seit 2023 seit 2021 |
2. Frauen-Bundesliga Frauen-Bundesliga 3. Liga Europapokal Länderspiele |
41 77 3 6 12 |
| Endspiele | ||
| Stand: 14. Mai 2026 | ||
Karriere
Franziska Wildfeuer stammt aus dem niederbayerischen Ruhmannsfelden und gehörte zunächst dem dort ansässigen SpVgg Ruhmannsfelden an. Als Kind spielte sie zunächst noch aktiv Fußball und begleitete im Alter von zwölf Jahren einen Teamkollegen zum Schiedsrichterlehrgang. Drei Jahre später musste sie ihr Team verlassen (ab einem bestimmten Alter müssen Jungen und Mädchen in getrennten Teams spielen) und konzentrierte sich anschließend ausschließlich aufs Pfeifen.[1] Im Jahr 2011 wurde sie DFB-Schiedsrichterin. Seit 2014 leitet sie Spiele in der 2. Frauen-Bundesliga und seit 2017 in der Frauen-Bundesliga. Im selben Jahr wurde Wildfeuer, die mittlerweile zum VfB Lübeck gewechselt war, in Schleswig-Holstein zur „Schiedsrichterin des Jahres“ gewählt.[2] Dieselbe Auszeichnung erhielt sie auch im Jahr 2020.[2]
In der Regionalliga Nord war Wildfeuer ab der Saison 2020/21 Spielleiterin. Den Status einer FIFA-Schiedsrichterin erreichte sie 2021. Hierbei rückte sie für Bibiana Steinhaus, die ihre Karriere als Schiedsrichterin beendete, nach.[3] Außerdem stieg Wildfeuer in der Saison 2022/23 in der 3. Liga der Herren auf[4] und kam in insgesamt drei Partien zum Einsatz. Nach der Saison 2023/24 gab der DFB bekannt, Wildfeuer spezialisiere sich künftig als Video-Assistentin und werde daher nicht mehr in der 3. Liga eingesetzt.[5]
Im November 2025 debütierte Wildfeuer in der UEFA Women’s Champions League als sie in der Ligaphase die Partie zwischen SKN St. Pölten und dem FC Chelsea (0:6) pfiff. Ihr erstes Endspiel durfte sie zudem am 14. Mai 2026 leiten, als sie beim DFB-Pokalfinale zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Bayern München (0:4) eingesetzt wurde. Nur neun Tage später leitete sie zudem das Sachsenpokalfinale der Männer zwischen dem FSV Zwickau und FC Erzgebirge Aue. Ende Mai 2026 gab der DFB zudem bekannt, dass Wildfeuer zur Saison 2026/27 wieder in der 3. Liga eingesetzt werden wird.[6]
Aktuell pfeift Wildfeuer für den SSV Markranstädt.[7] Sie ist darüber hinaus freiberuflich als Physiotherapeutin tätig.
Weblinks
- Franziska Wildfeuer in der Datenbank von weltfussball.de
- Franziska Wildfeuer in der Datenbank von soccerdonna.de
