Free Flow

Musikalbum des Alexander von Schlippenbach & Barry Altschul Quartett mit Joe Fonda und Rudi Mahall From Wikipedia, the free encyclopedia

Free Flow ist ein Musikalbum des Alexander von Schlippenbach & Barry Altschul Quartett mit Joe Fonda und Rudi Mahall. Die am 14. September 2023 im Jazzclub Porgy & Bess in Wien entstandenen Aufnahmen erschienen am 5. April 2025 auf Fundacja Słuchaj.

Veröffent-
lichung

5. April 2025

Format(e)

2 CD, Download

Schnelle Fakten Veröffent-lichung, Aufnahme ...
Free Flow
Livealbum von Alexander von Schlippenbach & Barry Altschul Quartett mit Joe Fonda & Rudi Mahall

Veröffent-
lichung

5. April 2025

Aufnahme

14. September 2023

Label(s)

Fundacja Słuchaj

Format(e)

2 CD, Download

Genre(s)

Jazz, Neue Improvisationsmusik

Titel (Anzahl)

3

Länge

1:33:39

Besetzung

  • Piano: Alexander von Schlippenbach

Aufnahmeort(e)

Porgy & Bess, Wien

Chronologie
The Bridge – Rodrigo Amado, Alexander von Schlippenbach, Ingebrigt Håker Flaten, Gerry Hemingway: Further Beyond
(2025)
Free Flow
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Hintergrund

Nach einem erfolgreichen Auftritt von Alexander von Schlippenbach, Barry Altschul und Joe Fonda beim Free Jazz Festival in Saarbrücken 2022 entstand die Idee einer weiteren Zusammenarbeit. Sie luden den Klarinettisten Rudi Mahall für eine Reihe von Konzerten in das Exploratorium Berlin,, in den Wiener Club Porgy & Bess und auf das Festival Jazzdor in Straßburg im September 2023 ein.[1][2]

Titelliste

  • Alexander von Schlippenbach & Barry Altschul Quartet with Joe Fonda & Rudi Mahall: Free Flow (Fundacja Słuchaj FSR 09|2025)[3]

CD 1

  1. Free Flow (set 1) 34:39

CD 2

  1. Free Flow (set 2) 50:31
  2. Encore 8:29

Alle Musikstücke sind vom Quartett frei improvisiert, mit Ausnahme von „Work“ (CD1: 27:39 bis 34:25) und „Wee See“ (CD2: Zugabe 5:22 bis 6:22) von Thelonious Monk.

Rezeption

Hannes Schweiger schrieb über das Konzert am 14. September 2023 in seiner Besprechung: „In der Sekund packten sie die Interaktion beim Schopf. Fein abgestimmt griffen die Ereignisse ineinander. Im Moment modelliert, konkretisiert. Ohne jegliche Anweisungshilfen. Offene Ohren füreinander waren der Kompass.“ Auch wenn Joe Fonda nicht wirklich seinen Platz in dem Quartett mit seiner „spitzfindigen Klang-Assemblage“ fand, war das Ergebnis der Begegnung „improvisierte Musik reinsten Wassers, die keinen Schlusspunkt, sondern in der Ausdeutung durch solche Persönlichkeiten immer noch Fragezeichen setzt.“[4]

„Im Zentrum eines atemberaubenden rhythmischen Fundaments erstrahlt die Bassklarinette in einem dichten, satten, fast zinnoberroten Klang, einem konzentrierten Ausbruch von Energie und Wut in einem kraftvollen, dunklen Sturm“, lobte Franpi Barriaux (Citizen Jazz). Die Ideen würden einander und prallen aufeinander folgen, ohne dass man Zeit zum Nachdenken habe, und man bekomme das Gefühl, diese Musiker kennten sich schon ewig. Fonda, scheinbar zurückhaltender, spiele eine entscheidende Rolle als verbindende Kraft und reagiere sanft auf die plötzlichen, vom Klavier entfesselten Stürme. Dieses völlig improvisierte, turbulente Abenteuer würde zu jenen gehören, die im Gedächtnis bleiben und zu denen man immer wieder gerne zurückkehre, um neue, unerwartete Wendungen im Trommelfeuer des wahrhaft großen Barry Altschul auf dem Höhepunkt seines Könnens zu entdecken.[5]

Einzelnachweise

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